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Pressemitteilung
 
Dechant Dieter Osthus und OB Jörg Dehm:
"Christliche Erziehung bleibt ein wichtiger Bestandteil des Hagener Schulsystems"

24. Januar 2012: „Die christliche Erziehung wird auch zukünftig ein wichtiger Bestandteil des Hagener Schulsystems bleiben.“ So lautet die einvernehmliche Feststellung von Dechant Dieter Osthus und Oberbürgermeister Jörg Dehm. Beide hatten sich am Montag (23. Januar) zusammen mit Schuldezernent Dr. Christian Schmidt zu einem Meinungsaustausch über die Zukunft der Bekenntnisgrundschulen im Rahmen der laufenden Schulentwicklungsplanung im Rathaus getroffen.


OB Dehm und Dechant Osthus hielten nach dem Gespräch außerdem fest, dass die Zügigkeit der Bekenntnisklassen auf jeden Fall auch weiterhin bedarfsgerecht gestaltet werden soll, so wie es an den insgesamt fünf Standorten in Hagen und Hohenlimburg bereits aktuell im Wesentlichen der Fall ist.


Dechant Osthus betonte nachdrücklich, dass er die katholische Kirche und somit insbesondere auch die Bekenntnisschulen zweifelsfrei in der Mitte der Gesellschaft verankert sieht. Osthus: „Dies bedeutet nicht nur, dass der ökumenische Gedanke eine wichtige Rolle spielt, sondern dass Bekenntnisschulen auch eindeutig die Aufgabe haben, sich aktiv in die Integrationsanstrengungen der Stadt Hagen einzubringen.“


In welcher konkreten schulorganisatorischen Form und vor allem in welchen Schulgebäuden dies vor dem Hintergrund absehbar weiter sinkender Schülerzahlen zukunftssicher erreicht werden kann, soll in einem weiteren Gedankenaustausch geklärt werden. Beide Seiten stehen hier den Vorstellungen des Gutachters zur Schulentwicklungsplanung offen gegenüber, soweit sie Schulstandorte mit einem katholischen Zweig sichern. In diesem Zusammenhang wurde zudem die gemeinsame Fortsetzung des Dialogs mit den betroffenen Schulen im Stadtgebiet vereinbart. Denkbare Fusionen, die zu einem Verlust des Bekenntnisprofils führen, schlossen Dechant Dieter Osthus und OB Jörg Dehm kategorisch aus.