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Pressemitteilung
 
Mit 100.000 Euro fördert die Sparda-Bank West den Kinderschutz in Hagen. (Foto: Karsten-Thilo Kaub)
Mit 100.000 Euro fördert die Sparda-Bank West den Kinderschutz in Hagen. (Foto: Karsten-Thilo Raab)
 
100.000 Euro für Kinderschutz und Frühe Hilfen:
Schenkung der Skulptur "RONDELL" wird in Abstimmung mit der Stadt zurückgezogen

9. März 2011: Die Bereiche Kinderschutz und Frühe Hilfen sollen in Hagen eine namhafte finanzielle Unterstützung erfahren. Gleichzeitig wird die mit 100.000 Euro dotierte Schenkung der Skulptur "RONDELL" des Berliner Künstlers Raimund Kummer durch die Stiftung Kunst, Kultur und Soziales der Sparda-Bank West im Rahmen des Sparda-Kunstpreises NRW 2010/2011 in Abstimmung mit der Stadt zurückgezogen.


In diesem Zusammenhang teilen die Sparda-Bank West und die Stadt Hagen die Einschätzung, dass der gewählte Standort für das Kunstwerk nicht in Einklang gebracht werden könnte mit der ursprünglich angedachten Intention der Stiftung, durch eine derartige Schenkung einen öffentlichen Raum nachhaltig positiv zu beeinflussen. Dazu Hagens Oberbürgermeister Jörg Dehm: „Wenn von interessierter Seite schon im Vorfeld massiv versucht wird, Stimmung zu machen, und wenn dieser Stimmungsmache dann auch noch ein entsprechender Platz in der öffentlichen Diskussion eingeräumt wird, dann muss man davon ausgehen, dass auf Dauer nur wenig Akzeptanz in der Bevölkerung für ein solches Kunstwerk und die damit verbundenen Ausgaben erreicht werden kann. Eine leider absehbare Entwicklung, deren Eintreten fraglos fatal wäre!“


Die Entscheidung, die Bereiche Kinderschutz und Frühe Hilfen zu fördern, resultiert aus der festen Überzeugung von Bank und Stadt, dass es heute wichtiger denn je ist, sich nachhaltig insbesondere für das Wohlergehen der Jüngsten in unserer Gesellschaft einzubringen.


Die Sparda-Bank West engagiert sich in der Volmestadt bereits seit vielen Jahren in unterschiedlichen Bereichen wie dem Hagener Triathlon, dem Karneval oder dem beliebten, jährlich stattfindenden „Seegeflüster“. „Wir unterstützen vielfältige Projekte und insbesondere auch zahlreiche, lokale Vereine in Hagen und werden uns auch weiterhin gern mit unseren Sparda-Filialen vor Ort für diese Stadt einsetzen,“ erklärt Jürgen Thurau, Kuratoriumsvorsitzender der Stiftung Kunst, Kultur und Soziales der Sparda-Bank West. Ganz diesem starken kommunalen Engagement folgend, hat die Stiftung jetzt im Gespräch mit Oberbürgermeister Jörg Dehm zugesichert, dass die ursprünglich für den Kunstpreis vorgesehene Summe von 100.000 Euro alternativ in den Kinderschutz sowie in Projekte zur Frühen Hilfe in Hagen fließen soll.


„Eine Zusage“, so OB Dehm, „für die ich mich nur ganz ausdrücklich und im Namen der künftigen Empfänger bei dem wirklich großzügigen Spender bedanken kann. Ich garantiere, dass diese für die tägliche, überaus wertvolle Arbeit der Träger so wichtigen Finanzmittel im Sinne des langjährigen sozialen Einsatzes der Sparda-Bank West verwendet werden. Dieses ist eine wunderbare Investition in die Zukunft und zum Wohl vieler Kinder in unserer Stadt!“