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Stadtwald Hagen
Naturnah und artenreich
 
Wie kaum eine zweite Stadt des westfälischen Industriegebietes ist Hagen durch eine wunderschöne und abwechslungsreiche Umgebung begünstigt. Die Möglichkeiten für Ausflüge in der Umgebung sind zahlreich.



Frühling im Hagener Stadtwald. (Foto: Michael Kaub)
Über 41 Prozent der Fläche im Stadtgebiet sind Wald und bei einer Fläche von 307qm pro Einwohner nimmt Hagen im Vergleich zu anderen Städten im Ruhrgebiet als waldreichste Großstadt in Nordrhein-Westfalen die Führungsrolle ein. Die Nachbarstadt Dortmund besitzt lediglich einen Waldanteil von zehn Prozent, Bochum gar nur fünf Prozent. In ganz NRW sind es durchschnittlich 26 Prozent.


Von Hagen aufwärts das ganze Tal entlang bis zur Quelle der Volme reiht sich Wanderziel an Wanderziel über Delstern, Ambrock, Dahl, Priorei, Rummenohl und Dahlerbrück. Weiter südlich ziehen sich von Ambrock durch das Hamperbachtal, durch das Epscheidertal und östlich der Volme über Kattenohl und Hunsdiek die schönsten Spazierwege, die teils waldig sind, teils durch Felder und Wiesen führen.


Östlich geben die Höhen von Berchum, Garenfeld, Fley, Halden und Holthausen Gelegenheit zu Wanderungen, die jenseits der Lenne in Richtung Iserlohn verlängert werden können.


In den vergangenen zehn Jahren entwickelte sich der Forstbetriebshof Kurk des städtischen Forstamtes in Kooperation mit der Gesamtschule Haspe mehr und mehr zu einem Zentrum für ganzheitliche Umweltbildung am Beispiel des Stadtwaldes. Im Waldpädagogischen Zentrum (WPZ) können Kinder und Jugendliche Wald mit allen Sinnen erleben. Erleben wie spannend und vielfältig die Natur ist.



Wildpark im Hagener Stadtwald. (Foto: Michael Kaub)
Beliebtes Ziel vieler Wanderer sind die Wildparks im Stadtwald. Im Wehringhauser Bachtal lassen sich Dam- und Muffelwild aus nächster Nähe betrachten. Ein paar Meter weiter bergauf liegt der Saupark. Insbesondere im Frühjahr, wenn die Frischlinge auf die Welt kommen, drängen sich Jung und Alt am großzügigen Gehege, um den Nachwuchs zu begutachten. Ein Besuch lohnt sich allerdings zu jeder Jahreszeit. Alte Buchen- und Eichenbestände kennzeichnen den Wald. Im Herbst leben die Wildschweine fast wie im Paradies. Eicheln und Bucheckern bereichern ihren Speiseplan. Frühaufsteher haben übrigens die größten Chancen, die Tiere aus der Nähe zu beobachten. Bei der morgendlichen Fütterung kommt nämlich selbst das scheueste Wild aus der Deckung.


Weitere Informationen zum Hagener Stadtwald, Waldführungen sowie Fragen zum Ökosystem Wald, der Forstwirtschaft und dem Produkt Holz erhalten Sie beim Forstamt der Stadt Hagen .