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Aus- und Weiterbildung
 
Teil der FernUniversität: Die Villa Bechem. (Foto: Marco Siekmann)
Teil der FernUniversität: Die Villa Bechem. (Foto: Marco Siekmann)
Wer die Zukunft aktiv mitgestalten will, muss vor allem über das nötige Maß an Bildung verfügen. Bildung hat sich als ein Grundpfeiler für den Aufbau eines erfolgreichen und selbstverantwortlichen Lebens erwiesen. Nach dem erfolgreich vollzogenen Strukturwandel sind qualifizierte Arbeitskräfte mehr denn je für Hagen ein Standortfaktor von erheblicher Bedeutung. Nicht von ungefähr wurde daher in kaum einem anderen Bereich in den zurückliegenden Jahren so stark investiert wie in die Bildungslandschaft. Der gezielt vollzogene Wandel von einer Stahlmetropole zur „Stadt der Aus- und Weiterbildung“ verlieh der Vier-Flüsse-Stadt ein unverwechselbares Profil, zudem eine Reihe von hervorragenden und weit über die Stadtgrenzen hinaus bekannten und beachteten Einrichtungen maßgeblich beitragen.


Einzigartig: Die Hagener FernUniversität. (Foto: Karsten-Thilo Raab)
Einzigartig: Die Hagener FernUniversität. (Foto: Karsten-Thilo Raab)
An erster Stelle steht dabei die einzige staatliche FernUniversität in Deutschland. Mit ihren über 74.200 Studierenden zählt die FernUniversität Hagen deutschlandweit zu den drei größten Universitäten. Seit 1974 gilt die Einrichtung mit Studienzentren im In- und Ausland als ein Synonym für hohen Bildungsstandard und die exzellente Qualifikation der Absolventen insbesondere in den Fachbereichen Elektrotechnik und Informationstechnik, Informatik, Kultur- und Sozialwissenschaften, Mathematik, Rechtswissenschaften und Wirtschaftswissenschaften.


Unterrichtsgebäude der VHS: Die Villa Post. (Foto: Karsten-Thilo Raab)
Unterrichtsgebäude der VHS: Die Villa Post. (Foto: Karsten-Thilo Raab)
Traditionell nimmt auch die Volkshochschule Hagen als das kommunale Weiterbildungs- und Beratungszentrum in der hiesigen Bildungslandschaft eine wichtige Schlüsselfunktion ein. Davon zeugen jährlich rund 15.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer in mehr als 1.000 Veranstaltungen, Seminaren und Kursen aus den Bereichen Sprachen, Geschichte, Gesellschaft, Kultur, Gesundheit, Umwelttechnik, Beruf und Bildung. Hinzu kommt ein erstklassiges Angebot im EDV-Bereich, ein modernes Selbstlernzentrum und die vielfach genutzte Möglichkeit, Schulabschlüsse nachzuholen.


Der Forschung verschrieben. Die Fachhochschule Südwestfalen. (Foto: Fachhochschule Südwestfalen)
Der Forschung verschrieben. Die Fachhochschule Südwestfalen. (Foto: Fachhochschule Südwestfalen)
Zum 1. Januar 2002 wurde die Fachhochschule Südwestfalen mit Abteilungen in Hagen, Iserlohn, Meschede und Soest gegründet. Diese Neugründung bildet den aktuellen Schlusspunkt in der wechselvollen Geschichte einer der ältesten Bildungseinrichtungen in Hagen und der südwestfälischen Region. Bereits im Jahre 1824 wurde die FH als Gewerbeschule gegründet, später in Höhere Maschinenbauschule und Staatliche Ingenieurschule Hagen umbenannt, danach zur Fachhochschule Hagen und 1988 zur Märkischen Fachhochschule. Die FH Südwestfalen ist eine ingenieurwissenschaftlich, informationstechnisch sowie betriebs- und agrarwirtschaftlich geprägte Hochschule mit einer starken internationalen Ausrichtung.


Das Gebäude der Abteilung Hagen (Foto: Fhoev)
Das Gebäude der Abteilung Hagen (Foto: Fhoev)
Die Fachhochschule für öffentliche Verwaltung
Aufgabe der Fachhochschule für öffentliche Verwaltung Nordrhein-Westfalen (FHöV NRW) ist die Heranbildung von Beamtinnen und Beamten des gehobenen Dienstes. Die Aufnahme eines Studiums an der FHöV NRW setzt die Einstellung des Bewerbers als Beamter / der Bewerberin als Beamtin auf Widerruf in den Vorbereitungsdienst für die Laufbahn des gehobenen nichttechnischen Dienstes bei einer Behörde (Einstellungsbehörde) voraus. Die Fachhochschule ist dezentral organisiert, um den Studierenden die Ausbildung möglichst nah an ihrem Wohnort anbieten zu können. Die Studentinnen und Studenten verteilen sich auf sieben Hochschulstandorte. In Hagen sind die Fachbereiche Kommunaler Verwaltungsdienst mit den Studiengängen allgemeiner Verwaltungsdienst und Verwaltungsbetriebswirtschaftslehre sowie Polizeivollzugsdienst vertreten.


Der moderne Wissenspark an der Fleyer Straße. (Foto: WFG)
Der moderne Wissenspark an der Fleyer Straße. (Foto: WFG)
Bereits 1997 nahm zudem das Technologie- und Gründerzentrum (TGZ), das heute im Wissenspark an der Fleyer Straße zu finden ist, seinen auch weiterbildenden Betrieb auf. 1998 eröffnete der damalige nordrhein-westfälische Ministerpräsident Wolfgang Clement in Halden das Arcadeon als „Haus der Wissenschaft und Weiterbildung" und im Frühjahr 1999 startete die Südwestfälische Industrie- und Handelskammer mit ersten Angeboten im neuen Zentrum für innovative Weiterbildung in Wehringhausen. Zahlreiche weitere namhafte Einrichtungen haben daneben zum Teil seit vielen Jahrzehnten ihren Sitz in Hagen und untermauern damit den hervorragenden Ruf als „Stadt der Aus- und Weiterbildung“. Dazu gehören die Verwaltungsakademie für Westfalen, die Wirtschaftsakademie Hagen und das Berufsfortbildungswerk des Deutschen Gewerkschaftsbundes. Nicht zu vergessen sind ferner das Journalistenzentrum Haus Busch oder das Bildungszentrum des Gastgewerbes NRW.


Unterrichtsgebäude der VHS: Die Villa Post. (Foto: Karsten-Thilo Raab)
Unterrichtsgebäude der VHS: Die Villa Post. (Foto: Karsten-Thilo Raab)
Traditionell nimmt auch die Volkshochschule der Stadt Hagen in der hiesigen Bildungslandschaft eine wichtige Schlüsselfunktion ein. Davon zeugen jährlich rund 15.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer in mehr als 1.000 Veranstaltungen, Seminaren und Kursen aus den Bereichen Sprachen, Geschichte, Gesellschaft, Kultur, Gesundheit, Umwelttechnik, Beruf und Bildung. Hinzu kommt ein erstklassiges Angebot im EDV- und Computerbereich, ein modernes Computersprachzentrum und die vielfach genutzte Möglichkeit, Schulabschlüsse nachzuholen.


Stütze der beruflichen Weiterbildung: Die Cuno-Berufskollegs. (Foto: Karsten-Thilo Raab)
Stütze der beruflichen Weiterbildung: Die Cuno-Berufskollegs. (Foto: Karsten-Thilo Raab)
Komplettiert wird die Bildungslandschaft in Hagen durch die fünf Berufskollegs der Stadt sowie das Rahel Varnhagen Kolleg, Hagens Abendgymnasium, mit seinen Zweigstellen in der Region. Und schließlich sorgen natürlich Hagens 37 Grundschulen, zehn Hauptschulen, sechs Realschulen, acht Gymnasien, drei Gesamtschulen sowie sieben Sonderschulen dafür, dass der Nachwuchs eine sinnvolle und fundierte schulische Grundausbildung erhält, auf der sich in Lehre und Beruf, Studium, Fort- oder Weiterbildung hervorragend aufbauen lässt. Zu den ersten Adressen in punkto Ausbildung gehört übrigens seit vielen Jahren auch die Stadt Hagen. Wissenswertes über die vielfältigen Ausbildungsmöglichkeiten bei der Stadtverwaltung erteilt der Fachbereich Personal und Organisation.

RÜM-Projekt HagEN: Gezielt in Ausbildung und Beruf

Die Stadt Hagen und der Ennepe-Ruhr-Kreis bündeln ihre Kräfte, damit in Zukunft mehr junge Leute in der Region erfolgreich den Übergang von der Schule in die Ausbildung und damit in den Beruf schaffen. Die Grundlagen dafür will das gemeinsame Projekt "Übergangsmanagement Schule, Ausbildung und Beruf" schaffen, das im Rahmen des Förderprogramms Perspektive Berufsabschluss vom Bundesministerium für Bildung und Forschung und der EU gefördert wird. Bei der Projektumsetzung ist die agentur mark GmbH als zentraler Kooperationspartner eingebunden. [ Zum Internetangebot ]