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Kulturzentren & Kinos
 
Immer mittwochs, immer draußen, immer überraschend: Der Hagener Muschelsalat. (Foto: Marco Siekmann)
Immer mittwochs, immer draußen, immer überraschend: Der Hagener Muschelsalat. (Foto: Marco Siekmann)
Ein Eckpfeiler der heimischen Kulturszene: Der Werkhof. (Foto: Karsten-Thilo Raab)
Ein Eckpfeiler der heimischen Kulturszene: Der Werkhof. (Foto: Karsten-Thilo Raab)
 
Von Musical und Tanztheater über Kleinkunst, Comedy und Kabarett bis hin zu Lesungen, Vorträgen, Ausstellungen und Konzerten erstreckt sich der prall gefüllte Veranstaltungsplan in den vier unabhängigen Hagener Kulturzentren. Zu diesen gehört das AllerWeltHaus im Potthoffpark in unmittelbarer Nachbarschaft zum Rathaus an der Volme, der Werkhof Hohenlimburg, der in den Räumlichkeiten der ehemaligen Schlossbrauerei angesiedelt ist, das Kulturzentrum Pelmke im Stadtteil Wehringhausen sowie der Hasper Hammer. Nicht zu vergessen ist daneben das Kultopia, das dem Fachbereich Jugend und Soziales der Stadt Hagen angegliedert ist.


Tanzen in Vollendung beim Festival TanzRäume. (Foto: Marco Siekmann)
Tanzen in Vollendung beim Festival TanzRäume. (Foto: Marco Siekmann)
 
"Es ist angerichtet!", heißt es alljährlich, wenn das Kulturamt der Stadt Hagen zum "Muschelsalat" einlädt - immer draußen, immer bei freiem Eintritt. Doch nicht nur der Hagener Kultursommer, bei dessen Namensgebung die Konzertmuschel im Volkspark Pate stand, lockt seit Jahren Kulturinteressierte aus nah und fern. Auch das Tanztheaterfestival TanzRäume oder die LeseLust-Wochen - um nur zwei Beispiele zu nennen - zählen längst zu den etablierten Veranstaltungen unter der Federführung des Kulturamtes, das sich auch für das jährliche Sommerferienprogramm, den Urlaubskorb, verantwortlich zeigt.


Hagens moderner Filmpalast: Der Cinestar im Medienzentrum an der Springe. (Foto: Karsten-Thilo Raab)
Hagens moderner Filmpalast: Der Cinestar im Medienzentrum an der Springe. (Foto: Karsten-Thilo Raab)
 
Exakt an der Stelle, an der einst die alte Stadthalle stand, lässt seit 1997 ein neues Medienzentrum das alte Herz der Stadt wieder schlagen: der CineStar, ein modernes Multiplexkino mit 2.000 Plätzen in acht Sälen und Gastronomiebereich. Ungleich beschaulicher geht es hingegen im Babylon, dem mehrfach ausgezeichneten Kino im Kulturzentrum Pelmke, zu, zumal hier häufig Filme abseits des Mainstream oder besondere thematische Reihen über die Leinwand flimmern.


Gab seine Visitenkarte in der Stadthalle ab: Dieter Nuhr. (Foto: Marco Siekmann)
Gab seine Visitenkarte in der Stadthalle ab: Dieter Nuhr. (Foto: Marco Siekmann)
 
Eine der tragenden Säulen des kulturellen Lebens ist zudem die Stadthalle. Seit der feierlichen Einweihung im Jahre 1981 dokumentieren im Schnitt jährlich mehr als als 200 Veranstaltungen sowie 120.000 Gäste die Bedeutung als Publikumsmagnet für den gesamten Raum Südwestfalen. Internationale Stars aus Musik, Kabarett und Theater, aus Fernsehen und Rundfunk geben sich hier seit Jahr und Tag ein Stelldichein. Hinzu kommen Tagungen, Kongresse, Gala-Abende, Sportveranstaltungen und Vorträge, die in der Stadthalle ihren Platz gefunden haben.


Muschelsalatretter: Bürgeraktion unterstützt Kultursommer
Der Name ist Programm: Die Muschelsalatretter.de sind angetreten, den Hagener Muschelsalat auch ohne städtische Zuschüsse (die laufen 2009 aus) finanziell sicherzustellen – mit Hilfe eines Fördervereins. Ob Kleinkunst, Kino oder internationale Musikprojekte, der vom Kulturamt organisierte Muschelsalat hat für jeden Geschmack die richtige Zutat - an acht Abenden im Sommer, immer mittwochs, immer umsonst und draußen. Nun muss die Stadt bekanntlich sparen – ein Anliegen, das die Muschelsalatretter.de aufgrund der Haushaltssituation grundsätzlich teilen. 350 zahlende Mitglieder braucht der Verein, um die städtischen Zuschüsse aufzufangen – weitere Infos unter www.muschelsalatretter.de .

 
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