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Theater
 Hagens Musentempel: Das Theater. (Foto: Kühle, Rechte: theaterhagen) | |
Theater
Die Geschichte des Hagener Theaters beginnt lange vor der Einweihung des städtischen Schauspielhauses am 5. Oktober 1911. Bereits 1832 gastierten die ersten Wanderbühnen in der seinerzeit nur etwa 23.000 Einwohner zählenden Stadt.
Am 5. Oktober 1900 wurde der Hagener Theaterverein gegründet, der gemeinsam mit der Hagener Konzertgesellschaft 1901 den Anstoß zur Errichtung eines eigenen Gebäudes gab. 1909 wurde mit erheblicher privater Beteiligung von Hagener Bürgern die "Theater-AG" gebildet; 1910 trat der Theaterverein der AG bei. Das Engagement von Theaterbegeisterten aus Stadt und Region trug damit entscheidend dazu bei, dass Hagen seine eigene Bühne erhielt – das Theater versteht sich deshalb bis heute stolz als "Bürgertheater".
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 LUTZ: Der Name steht für spannendes Jugentheater. (Foto: Stefan Kühle) | |
LUTZ
Seit 2000 verfügt das Theater Hagen über eine eigene Jugendtheater-Sparte: Die junge Bühne lutzhagen gehört mit Kinder- und Jugendstücken sowie einem breit gefächerten theaterpädagogischen Angebot mittlerweile zu den erfolgreichsten Bühnen für den Theaternachwuchs in Deutschland.
Immer wieder macht das lutzhagen durch seinen Ansatz "junge Menschen spielen für junge Menschen" und den offensiven Umgang mit kritischen Themen auch überregional auf sich aufmerksam.
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Philharmonisches Orchester
Das Philharmonische Orchester Hagen wurde im Jahr 1907 als erstes städtisches Orchester Westfalens auf Initiative des damaligen Musikdirektors der Hagener Konzertgesellschaft Robert Laugs gegründet. Nach Unterbrechungen während der beiden Weltkriege konnte bereits im Januar 1946 der Spielbetrieb wieder aufgenommen werden.
Auf Klaus Nettstraeter folgt im Jahr 1949 Berthold Lehmann als Generalmusikdirektor. Die von nun an jährlich stattfindenden Hagener Musiktage werden ins Leben gerufen. Generalmusikdirektor Reinhard Schwarz, der ab 1970 Lehmanns Aufgaben übernimmt, bemüht sich verstärkt um die Jugendarbeit und neben Projekten mit Schulen wird 1979 erstmalig der Hagener Musikwettbewerb ausgeschrieben.
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 2011 eröffnete das Theater an der Volme in der alten Backsteinkapelle auf dem Elbersgelände. | |
Theater an der Volme
Indra Janorschke und Dario Weberg sind vielen Theaterinteressierten durch das LiteraTourTheater bekannt. Das Tourneetheater spielt seit Jahren in ganz Deutschland und zeichnet sich durch biografische Theaterstücke über bekannte Literaten, musikalische Revuen und eine Reihe anderer erfolgreicher Schauspielproduktionen aus.
Nach vielen umtriebigen, aber auch erfolgreichen Jahren suchten die beiden Theatermacher nach neuen Herausforderungen und eröffneten im September 2011 das Theater an der Volme, das sie neben dem renommierten Tourneetheater etablieren möchten. Die Aufgaben, die das Künstlerpaar in seiner neuen Wirkungsstätte wahrnimmt, sind vielseitig. Die Theaterleitung hat Indra Janorschke, die Intendanz Dario Weberg übernommen. Selbstverständlich stehen die beiden in zahlreichen Produktionen persönlich auf der Bühne. Dabei werden sie jedoch regelmäßig von anderen Schauspielern und Gastspielen anderer Theater unterstützt. Das gemütliche Kammerspieltheater mit 99 Plätzen befindet sich auf dem Gelände der ehemaligen Hagener Textilfabrik Elbers. Wo früher Industrie herrschte und schwer geschuftet wurde, sind heute Genuss, Freizeit und Kultur angesiedelt - typisch Ruhrgebiet eben. In der kleinen Backsteinkapelle direkt an der Volme findet nun also regelmäßig großes Theater statt.
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