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Forstamt

Agenda 21
Was für das 21. Jahrhundert zu tun ist

Im Juni 1992 fand in Rio de Janeiro die Konferenz der Vereinten Nationen für Umwelt und Entwicklung statt, an der mehr als 180 Nationen beteiligt waren. Ein Ergebnis dieser Konferenz ist das Vertragswerk mit dem Titel "Agenda 21".

Die Agenda 21 stellt ein weltweites Entwicklungsprogramm für das nächste Jahrhundert dar. Eine zukunftsfähige, nachhaltige Entwicklung ist nur möglich, wenn die ökologischen, ökonomischen und sozialen Aspekte gleichermaßen berücksichtigt werden und zwar auf drei Ebenen: weltweit, regional und lokal.

 
Lokale Agenda 21
In Kapitel 28 des Agenda-Dokumentes von Rio wird erstmalig in einem UN-Dokument auf die besondere Rolle der Kommunen bei der Verwirklichung einer zukunftsfähigen Entwicklung eingegangen.


Viele der in der Agenda 21 angesprochenen Probleme werden vor Ort erzeugt: z.B. Verkehr, Luftverschmutzung durch Industrie, Gewässerverschmutzung, Inanspruchnahme von Freiraum für Bebauung. Die Kommune hat nicht überall, aber in einigen Bereichen Einflussmöglichkeiten zur Lösung der Probleme.


 
Im Sinne der Agenda 21
  • verzichten wir auf Kahlschläge,
  • schlagen wir gezielt Bäume ein,
  • belassen wir Tot- und Altholz im Wald,
  • achten wir auf lichte Stellen im Kronendach, die Sträucher und junge Bäume wachsen lassen.