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Kulturbüro
Die Städtelandschaft NRWs ist eine einzigartige Kulturlandschaft: weltoffen im Programm und kooperativ in der Organisation. Dafür steht auch Klangkosmos - Weltmusik. Ein Weltmusikkonzerterlebnis ist nicht nur Kultur pur, es ist auch Kulturaustausch live. Das Kulturbüro Hagen bringt das Ferne nah - nicht medial, sondern real. Aufs ganze Jahr gesehen umfasst Klangkosmos - Weltmusik 174 Konzerte in 31 Städten - umso mehr freuen wir uns, in Hagen dabei zu sein.
VORSCHAU:
AKTUELL:
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Adama & Ben: Roots & Reggae
(Westafrika)
Roots & Reggae
Samstag, 2. März 2013, 20.00 Uhr
Vielen Hagenern sind die legendären Trommelwirbel von „Ben“ bei zahlreichen Open-Air-Veranstaltungen und Konzerten mit seiner Band Djoloff bereits ein Begriff - die beiden westafrikanischen Vollblutmusiker Adama Traoré und Mamadou Beye Diop „Ben“ haben sich in Hagen als Musiker einen sehr guten Ruf erarbeitet.
Das AllerWeltHaus präsentiert seit 25 Jahren Weltmusik in Hagen, und Adama und Ben gehören als musikalisches Urgestein dazu – auch wenn sie inzwischen die internationale Bühne betreten haben. Daher freut sich das Kulturbüro des AllerWeltHauses ganz besonders, dass Adama und Ben mit einem Sonderkonzert im Rahmen der Klangkosmos-Reihe das Jubiläumsprogramm des Kulturzentrums erweitern - zugunsten der Weltmusiksparte des AllerWeltHauses.
Denn Adama und Ben verzichten an diesem Abend auf eine Gage und rufen das Publikum auf, durch Spenden den Fortbestand der Klangkosmos Reihe in Hagen zu unterstützen - in der bisher fast 90 Ensembles aus allen Kontinenten dem Hagener Publikum fremde Musiktraditionen vorgestellt haben.
Ben stammt aus dem Senegal, Adama ist in der Elfenbeinküste aufgewachsen und er hat sich voll und ganz dem Reggae verschrieben. Mit seinem Reggae-Projekt „Adama & Kids and the Sunshine Reggae“ hat er sich in der deutschen Reggae-Szene Respekt verschafft.
Adama und Ben nehmen das Publikum mit auf eine musikalische Entdeckungstour: von den Roots westafrikanischer Trommelrhythmen zum karibischen Reggae, der, wie viele westliche Pop- und Rockstile, von den afrikanischen Ursprüngen beeinflusst ist. Mit dem besonders auch in Afrika beliebten Reggae schließt sich dieser Kreis.
Befreundete Musiker als Überraschungsgäste haben bereits ihre Unterstützung für das Konzert im AllerWeltHaus angekündigt.
Wo: AllerWeltHaus, Potthofstr. 22
Wann: 3. März 2013, 20.00 Uhr
Der Eintritt ist frei.
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RÜCKBLICK:
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Global Carnival Dance Party `13
Sonderklangkosmos mit DJ Bongo. Live Percussion
Samstag, 9. Februar 2013, 20.00 Uhr
Zum Abtanzen bei einer musikalischen Weltreise durch die Metropolen des Karnevals lädt dieser Sonderklangkosmos am Samstag, 9. Februar um 20.00 Uhr im AllerWeltHaus Hagen ein. In vielen Weltregionen wird Karneval gefeiert, die uns DJ Bongo im Laufe des Abends vorstellen wird. Teils mit europäischer, teils mit afrikanischer Prägung ist der Karneval in vielen Ländern einer der Höhepunkte des Jahres. Jeder kennt die großen Samba-Schulen des Brasilianischen Karnevals aus Rio, aber auch in Salvadore de Bahia und Olinda wird traditioneller, urwüchsiger Straßenkarneval gefeiert. Der Calypso-Karneval aus Trinidad, der Mardi Gras aus New Orleans und der cubanische Straßenkarneval aus Santiago de Cuba haben afrikanische Wurzeln und sind weitere Stationen dieser Reise. Der europäische Karneval entspringt häufig Ritualen zur Austreibung des Winters, wie z.B. die schweizer Fastnacht oder der Straßenkarneval in Mallorca. Inzwischen gibt es große Weltmusik-Festivals zum Thema Karneval wie z.B. das englische Notting Hill-Festival oder den Karneval der Kulturen in Berlin.
Die Party im AllerWeltHaus wird von DJ-Bongo mit einem aufwendigen Live Percussion Set begleitet. DJ Bongo, mit bürgerlichem Namen Matthias"Bongo"Hiegemann, ist seit 1987 musikalisch aktiv als Percussionist, Sänger, Gitarrist und Keyboarder in diversen Bands & Projekten.
Bei der garantiert rauchfreien Carnival Dance Party gibt es keinen Kostümzwang - die Veranstalter freuen sich jedoch über alle Gäste, die in ungewöhnlicher Verkleidung karibisches Flair verbreiten.
Der Eintritt ist wie immer frei, Spenden für den Erhalt der Klangkosmos-Reihe sind willkommen.
In Kooperation mit dem Kulturbüro der Stadt Hagen und der Zukunftswerkstatt Klangkosmos. Gefördert von der Sparkasse Hagen.
Wo: AllerWeltHaus, Potthofstr. 22
Wann: 9. Februar 2013, 20.00 Uhr.
Der Eintritt ist frei.
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Daud Khan
(Afghanistan)
Himalaya Crossings - Robab-Musik
Samstag, 26. Januar 2013, 20.00 Uhr
Daud Khan wurde in Kabul geboren und immigrierte vor über dreißig Jahren nach Deutschland. Er ist ein Meister auf den Saitenistrumenten Robab und Sarod und einer der versiertesten und angesehensten Interpreten nordindischer und afghanischer Musik weltweit.
Die Geschichte der afghanischen Robab ist etwa zweitausend Jahre alt – eine alte Form der Robab gilt als Urform der heutigen Lauten und Streichinstrumente. Der Korpus wird traditionell aus einem einzigen Maulbeerholzstamm geschnitzt, der Klangkörper mit einer Ziegenhaut bespannt über den drei Darm-Spielsaiten verlaufen. Die Robab war und ist ein Hauptinstrument der afghanischen traditionellen Musik, da die musikalischen Ausdrucksmöglichkeiten dieses Instrumentes so vielseitig sind und es mit seinem eindringlichen Klang den Zuhörer rasch in seinen Bann zieht. Während der Herrschaft der Taliban war jegliche Musik in Afghanistan verboten, und auch unter den aktuellen politischen Bedingungen ist es extrem schwierig, diese Musiktradition wieder zu beleben. Heute gibt es weltweit nur wenige Musiker, die die klassische Tradition dieses Instruments am Leben erhalten
Wo: AllerWeltHaus, Potthofstr. 22
Wann: 26. Januar 2013, 20.00 Uhr
Der Eintritt ist frei.
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Sixto Corbalán
(Paraguay)
auf der paraguayaischen Harfe
Dienstag, 4. Dezember 2012, 17.30 Uhr
Sixto Corbalán kommt aus Asunción, der Hauptstadt Paraguays. Er ist ein Virtuose auf der paraguayischen Harfe, dem Nationalinstrument seiner Heimat. Trotz seiner Jugend – er wurde 1984 geboren – gilt er schon heute nicht nur als einer der führenden Solisten auf diesem Instrument, sondern auch als einer der wichtigsten und innovativsten Komponisten für die paraguayische Harfe. Zahlreiche internationale Tourneen führten Sixto Corbalán durch Lateinamerika, Asien und Europa. Mit seinem Repertoire, das neben der reichen traditionellen Folklore und Eigenkompositionen auch die Werke anderer zeitgenössischer Komponisten umfasst, blickt er weit über die Grenzen Paraguays hinaus. Bossa Nova, Jazz, Country und Rock blitzen immer wieder als Zitate auf oder prägen die Struktur verschiedener Stücke. Dieser souveräne Umgang mit der eigenen Tradition und neuen oder anderen Stilelementen entspricht durchaus auch der Geschichte und dem Charakter des Instruments.
Die paraguayische Harfe entstand als Symbiose zweier Kulturen. Spanische Jesuitenpatres hatten im 17. Jahrhundert das damalige Modeinstrument Europas in die Kolonie der „Neuen Welt“ gebracht. Die Guaraní-Indianer adoptierten die Harfe schnell, perfektionierten die Bauweise für ihre Bedürfnisse und schufen ihr eigenes Repertoire. Bis heute ist die paraguayaische Harfe das wichtigste Instrument der lebendigen Musiktraditionen des Landes.
Wo: AllerWeltHaus, Potthofstr. 22
Wann: 4. Dezember 2012, 17.30 Uhr
Der Eintritt ist frei.
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Kruber Libre
(Ruhrgebiet)
Afro-kubanische Latin-Night
Samstag, 17. November 2012, 20.00 Uhr
Seit 10 Jahren gastieren Musikensembles aus allen fünf Kontinenten im Rahmen der Konzertreihe „Klangkosmos - Weltmusik in NRW“ in Hagen, um die reiche Vielfalt der musikalischen Stile und Traditionen der Welt dem Hagener Publikum bei Live-Konzerten vorzustellen.
Zur Geburtstagsparty mit der Gruppe „Kruber Libre“ laden das AllerWeltHaus, das Kulturbüro der Stadt Hagen und die Zukunftswerkstatt Klangkosmos ein, um das Jubiläum mit einer afro-kubanischen Latin Night zu feiern. Vielleicht kann der eine oder andere Besucher der Klangkosmos-Konzerte auch ein „Erinnerungsstück“ mitbringen.
Die entspannt pulsierende Version von „Oye Como Va“ von Kruber Libre ist einer der Klassiker der afrokubanischen Musik aus dem aktuellen Programm der neunköpfigen Formation um den Percussionisten Reinhard Kruber und der Sängerin und Salsa Tanzlehrerin Giulia Casella.
Das Repertoire der Band reicht von ruhigen Bossa Novas von A.C. Jobim über Meilensteine des Latin Jazz von Ray Barretto, Mongo Santamaria oder eben Tito Puente bis zu den Salsa Klassikern von Gloria Estefan oder Ruben Blades .Das Zusammenspiel der treibenden Rhythmusgruppe aus Bass, Klavier und drei
Percussionisten mit den präzisen Einsätzen des Bläsersatzes führt nahezu zwingend zu Muskelkontraktionen in den unteren Extremitäten. Hier verschafft Tanzen Erleichterung und die Band ist glücklich. Die Band ist ein echtes Kind des Ruhrgebiets: sie wurde 2005 gegründet im Rahmen eines Extraschicht Konzerts.
Wo: AllerWeltHaus, Potthofstr. 22
Wann: 17. November 2012, 20.00 Uhr
Der Eintritt ist frei.
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