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Umweltamt

 
Klima-Bündnis

Das "Klima-Bündnis der europäischen Städte mit indigenen Völkern der Regenwälder e.V." ist das größte thematische Städtenetzwerk in Europa. Seit 20 Jahren unterstützt es die über 1.500 Mitglieder in mittlerweile 18 europäischen Ländern bei der Erreichung ihrer Selbstverpflichtung, den CO2-Ausstoß alle fünf Jahre um zehn Prozent zu senken und die Pro-Kopf-Emissionen bis spätestens 2030 (Basisjahr 1990) zu halbieren. Das Klima-Bündnis berät Städte und Gemeinden bei der Umsetzung von Klimaschutzstrategien und entwickelt anerkannte Werkzeuge zur einheitlichen Erfassung des Energieverbrauches und des CO2-Ausstoßes.

Zum Erhalt der tropischen Regenwälder kooperiert das Klima-Bündnis mit indigenen Völkern der Regenwälder. Partner ist die COICA, der Dachverband der neun nationalen Indigenenorganisationen im Amazonasgebiet.


Das Klima-Bündnis ist auf das lokale Gemeinwesen angewiesen, nicht zuletzt, um eine praktische Umsetzung von Maßnahmen im Klimaschutz zu erreichen. Mit der Beitrittserklärung zum Klimabündnis hatten sich die angehörenden Kommunen verpflichtet,


  1. die kommunalen CO2-Emissionen alle 5 Jahre um 10 Prozent zu reduzieren. Die Halbierung der Pro-Kopf-Emissionen soll von 1990 an gerechnet spätestens 2030 erreicht werden.
  2. langfristig die Treibhausgasemissionen auf ein nachhaltiges Niveau von 2,5 Tonnen CO²-Äquivalent pro Einwohner und Jahr zu vermindern.
  3. auf den Einsatz von Tropenholz sowie FCKW-haltigen Baustoffen zu verzichten.

Durch das Ausschöpfen Ihrer jeweiligen Möglichkeiten vor Ort versuchen die Klima-Bündnis-Städte, diese Ziele zu erreichen und auf übergeordnete Entscheidungsträger wie Bund und Länder Einfluss zu nehmen.


Weitere Informationen:
Hans Joachim Wittkowski
Telefon: 02331 207 3763
E-Mail Kontakt
und hier: http://www.klimabuendnis.org oder e-mail an europe@klimabuendnis.org
 
20 Punkte Ratsbeschluss zum Klimaschutz 2007

Der 20 Punkte Ratsbeschluß (2007) stellt zusammen mit den in der Vergangenheit vorbereiteten Energie- und Klimaschutzkonzepten eine wichtige Grundlage für ein noch zu erstellendes abgestimmtes Klimaschutzprogramm in den folgenden Jahren dar. Er ist eine Vorstufe zu einem Leitbild und kann zu einem Aktivitätenprogramm entwickelt werden. Im letzten Jahr eingeleitete Vorstöße Klimaschutzprojekte in Teilbereichen z.B. um Nahwärmestandorte und Blockheizkraftwerke in städtischen Einrichtungen zu untersuchen, konnten ohne eine Bundesförderung leider nicht umgesetzt werden.


Der Ratbeschluss konzentriert sich dabei auf drei Hauptbereiche. Zum einen sind das „Maßnahmen im Konzern Stadt“, auf die die Stadtverwaltung und die zuständigen politischen Gremien direkten Einfluss haben. Hier sind auch der wichtige Kontakt und die Kooperation mit dem örtlichen Energieversorger Mark-E AG zuzuordnen. Zum anderen handelt es sich dabei um „Externe Maßnahmen“, die auf die Einbeziehung von Bürgern, auf Unternehmen und rechtliche Festsetzungen fußen sollen. Schließlich bezieht der Bereich der „Verkehrlichen Maßnahmen“ die Vorschläge beim Luftreinhalteplan, bei der ÖPNV-Vorrangpolitik, und bei Altfahrzeuge sowie beim Radverkehr mit ein.


Weitere Informationen:
Hans Joachim Wittkowski
Telefon: 02331 207 3763
E-Mail Kontakt
 
 
Erfolgreiche Teilnahme der Stadt Hagen am Zertifizierungsverfahren „European Energy Award®“ ( eea) [Stadt Hagen]

Ziel des europäischen Zertifizierungs- und Auszeichnungsprogramms ist es, durch den effizienten Umgang mit Energie und die verstärkte Nutzung erneuerbarer Energien in den Städten einen Beitrag zu einer nachhaltigen Energiepolitik, zum kommunalen Umweltschutz und somit zu einer zukunftsfähigen Entwicklung der Stadt Hagen zu leisten. Das Managementsystem, welches auch als Auszeichnung er Kommune dient, analysiert und optimiert die wesentlichen Handlungsfelder – u. a. Verkehr und Energieversorgung – in einer Kommune, die zur Reduzierung von Klimagasen und Schadstoffen verantwortlich sind. Der Rat der Stadt Hagen hatte die Teilnahme 2007 beschlossen. Die Bezirksregierung Arnsberg hatte dann nach Rücksprache mit der Kommunalaufsicht keinerlei Bedenken gegen eine Teilnahme, wobei diese aus Klimaschutzgründen begrüßt wurde


Für effektivere und effizientere Arbeit im gesamten kommunalen Bereich fördert das Ministerium für Wirtschaft, Mittelstand und Energie NRW die Teilnahme und übernimmt für die ersten vier Jahre bis zu 70 Prozent der externen Kosten, welche die Leistungen eines externen Beraters, die Kosten eines Auditors im Zertifizierungsprozess sowie den jährlichen Programmbeitrag zum European Energy Award® umfassen. Das Energiepolitische Arbeitsprogramm der Stadt ist Ende 2010 vom Rat der Stadt als oberstes politisches Gremium verabschiedet worden.

Daraufhin konnte die Prüfung, das sogenannte Audit, zur Auszeichnung mit dem Award im November 2010 mit Erfolg abgeschlossen werden. Im Januar 2011 wurde der European Energy Award® an die Stadt Hagen übergeben.


Weitere Informationen:
Hans Joachim Wittkowski
Telefon: 02331 207 3763
E-Mail Kontakt

 
Umweltverträgliche Energieversorgung / Regenerative Energien

Die Stadt Hagen mit ihren rund 190.000 Einwohnern, die in fast 100.000 Haushalten leben, trägt in verschiedenen Bereichen zum Ausstoß von Klimagasen bei. Daher ist es für viele private Verursacher interessant regenerative Energien zu nutzen und Heizungen damit zu betreiben oder Strom zu erzeugen.


Auf dem Gebiet der Stadt Hagen ist die BürgerEnergieGenossenschaft eG aktiv.
Sie arbeitet In Selbstverantwortung für eine nachhaltige Energieversorgung und dazu haben Bürger eine unabhängige Genossenschaft gegründet. Sie wollen aktiven Klimaschutz vor Ort und für jeden machbar betreiben. Dazu werden Anlagen zur Nutzung erneuerbarer Energien vorwiegend in der Region Hagen und im Ennepe-Ruhr-Kreis gebaut. Die BEG setzt dabei auf die Mitwirkung weiterer Bürger.
Wenn Sie mitmachen wollen: http://www.beg-58.de/

Mit der Umsetzung des CO2-Minderungsplanes konnten einige Maßnahmen in Hagen realisiert werden bzw. befinden sich derzeit in Vorbereitung. Informationen zur Nutzung der erneuerbaren Energien in Hagen erhalten Sie unter der Telefonnummer 02331 207 3763.


Weitere Informationen:
Hans Joachim Wittkowski
Telefon: 02331 207 3763
E-Mail Kontakt
 
Energieberatung

Viele alte Häuser sind nach heutigen Maßstäben "Energieverschwender". Ihr Energieverbrauch beträgt im Jahr durchschnittlich 250 Kilowattstunden (oder 25 l Heizöl) pro Quadratmeter Wohnfläche. Viele alte Wohngebäude benötigen sogar noch einiges mehr.


Technisch möglich, und fast ohne erheblich höhere Kosten ist mittlerweile die Errichtung von Passiv- und sogar Null- oder Plusenergiehäusern.


Immer mehr Interesse besteht an energetisch optimal gebauten Häusern, die zusätzlich auch baubiologisch einwandfrei sind. Um dies auch kostengünstig zu realisieren, bietet das Umweltamt Informations- und Beratungsangebote an.


Beratungsangebote des Umweltamtes im Energiebereich:
  • Organisation von Fortbildungen zu Energiethemen
  • Fachseminare mit Schwerpunktthemen im Energie- und Ökobaubereich
  • Veranstaltungen in der Volkshochschule oder anderen Bildungseinrichtungen
  • Umwelttage/Informationsstand/Fachvorträge
  • Informationsmaterial zu Energiethemen
  • Informationen zur Förderung regenerativer Energien / Energieeffizienz
  • Klimaschutzprogramm für Hagen (Förderprogramm)

Ansprechpartner für den Bereich Energie und Klimaschutz

Weitere Informationen:
Hans Joachim Wittkowski
Telefon: 02331 207 3763
E-Mail Kontakt

Weitere Informationen und Beratungsangebote, insbesondere zum Klimaschutzprogramm für Hagen (dem kommunalen Förderprogramm für erneuerbare Energien und effektiven Energieeinsatz) bietet die Mark-E unter www.mark-e.de und über E-Mail privatkunden@mark-e.de an.