Gefahrenstellenbeseitigung

Beseitigung von Gefahrenstellen, soweit keine andere Stelle zuständig ist, wie z.B. Untere Jagdbehörde, Untere Fischereibehörde, Untere Landschaftsbehörde, Untere Bauaufsichtsbehörde, Fachbereich Gesundheit und Verbraucherschutz, Veterinäramt etc.


Kampfmittelbeseitigung und Anordnung von Sicherungsmaßnahmen

Auch mehr als sechs Jahrzehnte nach Ende des Zweiten Weltkrieges werden beinahe täglich bei Erdarbeiten Kampfmittel aller Art gefunden. Die Beseitigung dieser Kampfmittel ist eine Verwaltungs- und Organisationsaufgabe der Ordnungsbehörde mit technischer Unterstützung bei der Durchführung durch den Staatlichen Kampfmittelbeseitigungsdienst.


Zu den Kampfmitteln zählen Bomben, Granaten, Munition und Munitionsteile, aber auch Waffen und Waffenteile, die durch die Wehrmacht oder die ehemaligen Alliierten im Zuge der Kampfhandlungen hinterlassen wurden. Es kann sich dabei gleichermaßen um sogenannte "Blindgänger" wie um ungebrauchte Kampfmittel handeln. Aber nicht nur Kampfmittel des Zweiten Weltkrieges, sondern auch Munition aus heutiger Produktion werden gefunden.


In allen Fällen von Kampfmittelfunden ist höchste Vorsicht geboten!


Beim Auffinden von Kampfmitteln:

  • Kampfmittel auf keinen Fall anfassen.
  • Sofort das Ordnungsamt, die Feuerwehr oder die Polizei verständigen.
  • Nach Möglichkeit den Zugang zur Fundstelle sperren.

Bei Baumaßnahmen:

Baugrundstücke müssen auch im Hinblick auf ihre Kampfmittelfreiheit für bauliche Anlagen geeignet sein. Dies ist vor allem von Bedeutung bei Bauvorhaben auf Grundstücken, die in Bombenabwurfgebieten oder in ehemaligen Hauptkampfgebieten des Zweiten Weltkriegs liegen und bei denen nicht unerhebliche Erdeingriffe vorgenommen werden. Zur Vermeidung von unnötigen Bauverzögerungen wenden Sie sich bitte rechtzeitig, ggf. vor Stellung eines Bauantrages an die zuständige Stelle. Diese veranlaßt die Einschaltung des Staatlichen Kampfmittelbeseitigungsdienstes bei der Bezirksregierung Arnsberg.

Bilder eines geborgenen Kampfmittels (amerikanische 5-Zentner Bombe):

Bilder der 500 Kg schweren britischen Fliegerbombe (Typ MC 1000), die am 11.09.2007 in Vorhalle geborgen wurde (nach der Entschärfung und der Verladung sowie vor der Bergung aus fast 2 Metern Tiefe):

Am 14.05.2008 wurde rechts abgebildete Fliegerbombe bei Ausschachtungsarbeiten für eine Grabstelle auf dem Rembergfriedhof geborgen.

Da der Zünder teildetoniert war, musste das Ordnungsamt keine umfangreiche Evakuierung einleiten. Mitarbeiter des Kampfmittelbeseitigungsdienstes bei der Bezirksregierung Arnsberg transportierten den Fund per LKW ab.


Radioaktive Stoffe

Beseitigung von illegal transportierten Stoffen und Anordnung von Sicherheitsmaßnahmen


Die Bearbeitung richtet sich nach der Besonderheit des Einzelfalles. Bei Inanspruchnahme der o.g. Dienstleistung wenden Sie sich bitte an die obige zuständige Stelle.


Standort & Erreichbarkeit

Fachbereich öffentliche Sicherheit, Verkehr, Bürgerdienste und Personenstandswesen

- Zentraler Außendienst -

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Telefax: 02331 207-2747

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Dienstaggeschlossen
Mittwoch08:30 - 12:00 Uhr
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Freitag08:30 - 12:00 Uhr
Samstaggeschlossen
Sonntaggeschlossen

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