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Erhebungsbeauftragte*r / Interviewer*in

beim Zensus 2022 werden!

Für die Durchführung des Zensus 2022 sucht die Erhebungsstelle der Stadt Hagen noch weitere Erhebungsbeauftragte, die bei Bedarf von einer Reserveliste herangezogen werden. Die Befragungen werden im Zeitraum vom 16.05.2022 bis ca. Ende Juli 2022 durchgeführt.

Im Mai 2022 gibt es wieder eine Volkszählung

Die Vorbereitungen auf die nächste Volkszählung laufen bereits an.

Der Zensus 2022 in Hagen

Stichtag ist der 15. Mai 2022.


2022 findet in Deutschland wieder ein Zensus statt. Ziel des Zensus ist es, verlässliche Zahlen zur Bevölkerung und deren Arbeits- und Wohnverhältnissen zu gewinnen auf Bundes-, Landes- und Kommunalebene. Diese Zahlen sind Grundlage für eine Vielzahl von politischen und wirtschaftlichen Planungen und Entscheidungen für beispielsweise demografischen Wandel, soziale Sicherungssysteme, Bedarf an Kindergärten, Schulen, Altersheimen usw.


Auf Basis einer Stichprobe werden dafür voraussichtlich rund sech Prozent der Bürger*innen direkt befragt. So wird auf eine Vollerhebung der Bevölkerung verzichtet. Dadurch und durch den vorrangigen Einsatz von Online-Fragebögen soll der Zensus effizienter und belastarmer für die Bürger*innen werden.


Zudem ist eine Vollerhebung an Sonderbereichen vorgesehen. Dazu zählen Wohnheime und Gemeinschaftsunterkünfte wie beispielsweise Alten- und Pflegeheime.


Die Gebäude- und Wohnungszählung findet ebenfalls als eine Vollerhebung statt. Das heißt, dass zu jedem Gebäude mit Wohnraum die Eigentümer*innen beziehungsweise die Verwaltungen befragt werden. Diese Befragungen finden schriftlich durch das Land statt.


Die Merkmale, die zum Zensusstichtag erhoben werden sollen, sind im Zensusgesetz 2022 geregelt. Auch die Länder müssen, bevor die Zensuszählung beginnen kann, je ein Zensusausführungsgesetz beschließen, um darin die kommunale Beteiligung gesetzlich regeln zu können.


Der Datenschutz und die Geheimhaltung der Daten sind bei allen Erhebungen umfassend gewährleistet. Die Daten werden nur anonymisiert ausgewertet. Beim Zensus geht es nicht darum, etwas über die individuellen Lebensverhältnisse oder Einstellungen der Einwohnerinnen und Einwohner zu erfahren. Vielmehr bedeutet Statistik, dass Daten verallgemeinert, Summen gebildet und Durchschnitte berechnet werden – und gerade nicht der Einzelfall dargestellt wird.


Erhebungsstellen


In der Vorbereitungszeit werden in den Kommunen Erhebungsstellen eingerichtet. Die Erhebungsstellen kümmern sich eigenverantwortlich um die Anwerbung, Betreuung, Schulung und Koordination der Erhebungsbeauftragten.


Erhebungsbeauftragte


Erhebungsbeauftragte führen die Befragungen vor Ort durch. Sie besuchen die in der Stichprobe ausgewählten Bürger*innen. Vor ihrem Einsatz müssen sie sich gesetzlich auf die Wahrung des Statistikgeheimnisses und zur Geheimhaltung der Erkenntnisse, die sie während und nach ihrer Tätigkeit gewonnen haben, schriftlich verpflichten. Ein spezieller Ausweis bestätigt die Rechtmäßigkeit ihrer Arbeit.


Wie läuft die Befragung ab?


Die Erhebungsbeauftragten suchen die Haushalte zu einem vorgeschlagenen Termin auf und bitten um die Auskünfte. Die Erhebungsbeauftragten werden sich mittels Ausweises als Beauftragte/Interviewer der Stadt Hagen legitimieren. Die Auskünfte können für alle Haushaltsmitglieder von einer volljährigen Person erteilt werden. Basisdaten wie zum Beispiel Name, Vorname, Geburtsdatum werden durch die Erhebungsbeauftragten vor Ort abgefragt. Anschließend erhalten Bürgerinnen und Bürger einen Zugangscode, um den Fragebogen via Online-Formular oder auch in Papierform selbst auszufüllen.

Kontakt

Telefon: 02331 207-3045 oder 02331/207-3044

E-Mail: zensus@stadt-hagen.de