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Löschgruppe Garenfeld


Aktuelles

  • 26. September 2009: Leistungsnachweis an der Rettungswache Ost
  • 22. August 2009: Feuerwehraktionstag in der Volme-Galerie
  • 4. + 5. Juli 2009: Sommerfest der Einheit Garenfeld
  • 25. April 2009: Übung des II. Abschnittes
  • 11. April 2009: Osterfeuer vom FC Garenfeld
    Dieses Jahr wird wieder eine Brandwache von der Freiwilligen Feuerwehr für das Osterfeuer im "Waldstadion" des FC Garenfelds gestellt.
  • 13. März 2009: Tag des Rauchmelders
  • 7. Februar 2009: Jahresdienstbesprechung Gesamtschule Helfe


Einsätze

  • Bisher fanden in 2009 keine Einsätze für die FF Garenfeld statt.
  • Im Jahre 2008 wurde die Einheit neun mal alarmiert.

Gerätehaus

Gerätehaus Quellenweg

Fahrzeuge

  • Einsatzfahrzeug LF 8/6 TH
  • Mannschaftstransportfahrzeug

Unser erstes Hauptlöschgerät bestand aus einer alten Handpumpe. Am 9. November 1954 bekamen wir eine neue Motorspritze TS 8. Am 8. Oktober 1960 bekamen wir unser erstes Löschfahrzeug, es war ein Ford 1000 TSF T8. Am 24 November 1973 bekamen wir ein neues Fahrzeug ein LF 8. Am 26 Januar 1986 wurde das Löschfahrzeug LF 8 durch ein LF 16 ausgetauscht. Im Oktober 1999 bekamen wir unser heutiges LF 8/6 TH.


Die Freiwillige Feuerwehr Garenfeld

Bei der Gründung eines Vereins wird an alles Mögliche gedacht, aber bedauerlicherweise denkt in einem solchen Moment kaum jemand an die zukünftigen Jubiläen. Wenn man auch das zwanzig- oder fünfundzwanzigjährige Bestehen einer Gemeinschaft zur Not noch ohne Chronik feiern kann, so scheint dies angesichts eines ¾ Jahrhunderts kaum noch möglich.


Die freiwillige Feuerwehr Garenfeld hat sich aber in den 75 Jahren ihres Bestehens immer mehr um ihre praktischen Aufgaben gekümmert, als an die Entwicklung einer wortreichen und versponnenen Vereinsgeschichte zu denken. Aus diesem Grunde liegen eigentlich auch nur wenige Bruchstücke vor, aus denen sich die wechselvolle Historie der Freiwilligen Feuerwehr Garenfeld nachzeichnen lässt.


Die Geschichte vieler Feuerwehrvereine lässt sich bis ins Mittelalter zurückverfolgen; dies gelingt für die örtlichen Feuerwehren keineswegs immer lückenlos, trägt aber doch nicht unwesentlich zum Stolz der heutigen Mitglieder bei. So ist die Tradition sicherlich auch etwas sehr Schönes; das aber die Leistungsfähigkeit einer Feuerwehrgruppe nicht von ihrem Gründungsjahr abhängt, hat die Garenfelder Wehr in vielen Vergleichswettkämpfen bewiesen, in denen sie meist sehr gute Platzierungen erreichen konnte.


Wirft man einen Blick auf die Geschichte der Brandbekämpfung in den umliegenden Städten und Gemeinden, so erkennt man, das die Freiwillige Feuerwehr Garenfeld tatsächlich noch recht jung ist. Die Feuerwehr Westhofen wurde beispielsweise schon im Jahre 1902 gegründet, zehn Jahre später folgte Berchum, unsere ehemalige Kreisstadt Iserlohn gründete ihre Wehr bereits 1878, noch zwei Jahre früher fand die Freiwillige Feuerwehr Hagen, Einheit Delstern, zusammen.


Es ließen sich unschwer viele Feuerwehren der näheren und weiteren Umgebung aufzählen, die viel älter sind als die Garenfelder Wehr. Diese späte Gründung einer eigenen Feuerwehr ist besonders erstaunlich, wenn man bedenkt, das die Gemeinde Garenfeld keineswegs mehr jung ist, sondern das einzelne Höfe ihre Geschichte bis ins frühe Mittelalter zurückverfolgen können.


Brandbekämpfung war in Garenfeld also immer eine Angelegenheit der nachbarschaftlichen Hilfe. Offensichtlich hielt man es daher lange Zeit auch gar nicht für nötig, diesen nachbarschaftlichen Dienst zu organisieren.


Aus dieser nachbarschaftlichen Einstellung heraus ist es zu verstehen, das es relativ lange dauerte, bis der „Funke" zur Gründung einer Freiwilligen Feuerwehr auch auf die Garenfelder übersprang.


Ein wohl entscheidender Impuls kam im Jahre 1931 durch den Brand des Hofes Prolingheuer. Die Notwendigkeit einer organisierten Wehr wurde jetzt doch deutlich, denn der hier aufgetretene Schaden hätte mit einer organisierten Brandwehr sicherlich weit geringer gehalten werden können.


Da die Garenfelder Bürger offensichtlich nie Freunde großer Sprüche oder pathetischer Äußerungen waren, ist das Gründungsprotokoll der Freiwilligen Feuerwehr auch recht knapp gefasst und liest sich wie folgt:

„Am heutigen Abend fanden sich die Mitglieder der Garenfelder Brandwehr beim Gastwirt Althoff zusammen zwecks Bildung einer freiwilligen Feuerwehr.“


  • Die Versammlung wurde von dem Gemeindevorsteher Herrn Karl Buse geleitet.
    Als vorläufiger Vorstand wurden die bereits vom Landrat bestätigten Brandmeister Kockelke und Höfinghoff wiedergewählt. Als Schriftführer und Kassierer wählte man Wilh. Schwenner und als Gerätewart Herrn Buse.

    Die weitere Wehrabteilung bildeten die Herren Fritz Weichmann jr., Heinrich Hölken, Paul Ostheide und Hermann Borgmann sen.

    Die Wehr beruft sich auf die Satzungen der Freiwilligen Feuerwehr zu Westhofen. Die endgültigen Satzungen werden später aufgestellt. Die Versammlung wird geschlossen.

    Schriftführer: Wilh. Schwenner
    Brandmeister: Fritz Schulte-Höfinghoff

Die Garenfelder Bürger zeigten sich jetzt der Einsicht in die Notwendigkeit moderner Brandbekämpfung gegenüber sehr aufgeschlossen, denn die Zahl der Mitglieder wuchs rasch an, was eine Versammlung der Freiwilligen Feuerwehr am 19. März 1932 verdeutlichen kann.


  • In dieser Zusammenkunft erfolgte dann auch die Aufgabenverteilung:
    Der Schriftführer und Kassierer Wilhelm Schwenner wurde ebenso bestätigt, wie der Brandmeister Fritz Schulte-Höfinghoff. Fritz Westerfeld wurde zum stellvertretenden Brandmeister, Hermann Buse zum Geräte- und Zugwart, Fritz Wichmann zum Steigerführer, Richard Braß zum Spritzenführer, Wilhelm Borgmann zum Wachtmannschaftsführer, Heinrich Schramm und Heinrich Schulte zu Kassen-Revisoren und Heinrich Colombet zum Vereinsboten gewählt.

    Das Protokoll dieser Sitzung wurde des weiteren von folgenden Mitgliedern unterzeichnet: Heinr. Schürmann - Otto Schürmann - Hugo Brinkmann - Fritz Bühner - Erwin Höbener - Fritz Schmidt - Erich Meininghaus - Walter Lobbe - Heinr. Netz - Walter Voigt - Wilh. Schäfer - Emil Dickhut Alfred Knipp - Wilh. Vogt - Otto Kockelke - Heinr. Hölken - Erwin Schäfer - Paul Lobbe - Wilh. Vogt - Hermann Borgmann sen.

Die Freiwillige Feuerwehr Garenfeld war also in einem knappen Vierteljahr zu 30 Mann Stärke angewachsen. Trotzdem war die Ausstattung zu dieser Zeit noch mehr als dürftig. Das Hauptlöschgerät bestand aus einer alten Handpumpe, die schon etliche Jahre ihre Dienste getan hatte.


Die Zeit nach 1933 brachte dann tief greifende Einschnitte und Veränderungen auch für die Feuer-wehren mit sich. Unter der Herrschaft des Nationalsozialismus wurden auch die Feuerwehren „gleichgeschaltet". Die Dienstanweisungen enthielten in zunehmendem Maße Befehlscharakter. So verlangten die betreffenden Gesetze, Verordnungen und Anweisungen eine Ausbildung zu „Einheitsfeuerwehrmännern".


Die Feuerwehrorganisationen unterstanden der Aufsicht der Polizeibehörden und befanden sich in staatlicher Bevormundung. So ist es zu verstehen, das die Aufzeichnungen in der Chronik der Freiwilligen Feuerwehr in dieser Zeit auch mehr als spärlich sind.


In manchem Jahr aus der Zeit des Nationalsozialismus beschränken sich die Aufzeichnungen der Garenfelder auf den bloßen immer knapper werdenden Materialbestand und die Meldungen über den Vergaserkraftstoff, der sicherlich ausgesprochen schwer zu hüten war.


Aber auch in der Zeit dieser politischen Irreführung hat es die Freiwillige Feuerwehr Garenfeld als ihre wichtigste Aufgabe betrachtet, in Notlagen selbstlos zu helfen. Die Freiwillige Feuerwehr überstand auch den zweiten Weltkrieg, obwohl einige Mitglieder zum Wehrdienst eingezogen wurden und nicht in die Heimat zu ihrer Familie zurückkehren durften. Die Verluste dieser Zeit sind für die heutige Wehr Garenfeld eine Verpflichtung, sich für die Erhaltung des Friedens und der Sicherheit einzusetzen.


Gegen Ende des Krieges waren dann zwei größere Brände zu verzeichnen, bei denen die Freiwillige Feuerwehr Garenfeld sich alle Mühe gab, den Schaden in Grenzen zu halten. Im Herbst 1944 brannte die Gaststätte Althoff aus, weil man bei der Einrichtung von Notwohnungen doch nicht die nötige Vorsicht hatte walten lassen. Durch überhitzte Ofenrohre gerieten die behelfsmäßigen Trennwände in Brand. Für die Feuerwehr gab es trotz großen Einsatzes nicht mehr allzu viel zu löschen.


Auf dem Bauernhof Kockelke brannte im März 1945 die Scheune durch Brandbomben. Die Löscharbeiten für die Garenfelder Wehr gestalteten sich außerordentlich schwierig, weil das Spritzenhaus verschlossen war und auch die Schlüssel nicht ohne weiteres verfügbar waren. Dieser schwer verständliche Umstand erklärt sich daraus, das das Spritzenhaus gleichzeitig als Arrestzelle für Flaksoldaten diente, die hier über ihre mehr oder minder schweren Untaten nachzudenken hatten. Jedenfalls behinderten sie nun auch noch die Feuerwehr.


Im Rahmen dieses kurzen geschichtlichen Überblickes ist es wohl nicht erforderlich, den desolaten Zustand unserer Gemeinde nach dem 2. Weltkrieg zu beschreiben. Wie überall im Lande stand man auch hier vor dem Nichts. Einer freiwilligen Feuerwehr ging es da selbstverständlich auch miserabel.


So wurde beispielsweise im Juli 1946 dem Amtsfeuerwehrkommandanten in einer monatlichen Stärkemeldung mitgeteilt, dass die Garenfelder Feuerwehr noch über 18 Mitglieder verfügte. Aus der Brennstoffmeldung ist zu ersehen, dass 5 Liter für Übungszwecke verbraucht worden waren. Der „eiserne" Bestand wurde von 95 Litern gebildet, der im Laufe eines Jahres aber auch auf 55 Liter zusammenschrumpfte.


Wie mager die Zeiten waren, lässt sich aus einem Einbruch am 14. Juli 1947 erkennen; dabei wurden die beiden Räder des Kraftspritzenanhängers und 1 lange Tuchhose gestohlen. Der hiesige Polizeiposten musste nach den Protokollen des Unterbrandmeisters Borgmann den Tatbestand aufnehmen.


Die Mitglieder der Feuerwehr müssen den Unterlagen nach in diesen Nachkriegsjahren wohl auch schon eine Radsportgruppe gebildet haben. Sonst wäre wohl kaum verständlich, dass beim Amts-feuerwehrkommandanten Hammelsbroich in Holzen eine doch beachtliche Menge von Fahrradbereifungen angefordert wurden; allein im Monat Februar des Jahres 1949 benötigte man 14 Decken und 12 Schläuche für eben jene „feuerwehreigenen" Fahrräder.


Den beginnenden wirtschaftlichen Aufstieg der Bundesrepublik und die sich damit verbessernde Situation der Freiwilligen Feuerwehr Garenfeld kann man gut aus den Brennstoff-Meldungen entnehmen. So wuchs der Benzinbestand wieder auf 180 Liter an. Das erstarkende Selbstbewusstsein verlangte nun selbstverständlich auch nach äußeren Zeichen. Die Freiwillige Feuerwehr Garenfeld hatte sich dann auch im Jahre 1949 bei der Firma Carl Henkel in Bielefeld nach den Preisen für Feuerwehr-Uniformen und Feuerwehrschirmmützen erkundigt. Eine Feuerwehr-Schirmmütze aus blauem Tuch mit stirndruckfreiem Stirnriemen konnte damals jedenfalls zum Preise von DM 9,25 geliefert werden.


Wie andersartig unser Verhältnis zum Geld in der damaligen Zeit beschaffen war, lässt sich beson-ders aus dem Einsatz der Freiwilligen Feuerwehr Garenfeld erkennen. So war im Oktober 1949 eine Elektroleitung gerissen und auf einen Weidezaun gestürzt, der sofort in Brand geriet. Da die Sicher-heitseinrichtungen des Elektrizitätswerkes nicht ausreichten, um bei einer solchen Störung den Strom sofort abzuschalten, sicherte die Feuerwehr Garenfeld den Gefahrenort ab.


Einen weiteren Einsatz hatte die Freiwillige Feuerwehr Garenfeld dann beim Brand des Hofes Borgmann zu verzeichnen. Durch Kinderspiel waren Scheune und Stallungen in Brand geraten; unter Mitwirkung der Feuerwehr wurde das Wohnhaus weitgehend vor Schäden bewahrt.


Wie rasch das Wirtschaftswunder auch die Feuerwehr erreicht hat, lässt sich an einigen Punkten der Folgezeit erkennen. So konnte am 9. November 1954 eine neue Motorspritze (TS 8) in Anwesenheit des Amtsbrandmeisters Sievert eingeweiht werden.


Aus Respekt vor dem Ehrenbrandmeister Otto Lobbe wurde dieses Fahrzeug dann „Der alte Otto" genannt.

Auf der Jahreshauptversammlung im Januar 1955 wurde dann auch der Beschluss gefasst, ein Gerätehaus zu bauen. Im Jahresbericht 1955 liest sich das so:


„Das geplante Feuerwehr-Gerätehaus wurde in diesem Jahr Wirklichkeit. Trotz Witterungsunbilden stellten sich die Kameraden in uneigennütziger Weise bereits im Monat März für die ersten Ausschachtungsarbeiten zur Verfügung. Es soll nicht unerwähnt bleiben, das im Verlauf des Jahres mancher Schweißtropfen zum Wohl unserer Gemeinde geflossen ist."


In ein solches Gerätehaus gehörten dann selbstverständlich auch modernere Mittel zur Brandbekämpfung. Gegen Ende der 50er Jahre konnte Bürgermeister Matthes dann auch ein neues Fahrzeug an den Löschzug Garenfeld übergeben.


Nun muss aber auch gesagt werden, das die Freiwillige Feuerwehr Garenfeld nicht nur ihre ernsten Aufgaben stets pflichtbewusst wahrgenommen hat, sondern das sie das gesellige Leben sehr geschätzt hat, In Zusammenarbeit mit anderen Vereinen hat die Feuerwehr stets versucht, das Gemeinschaftsbewusstsein in unserem „Dorf" zu fördern. Diese gemeinschaftsbildende Aufgabe hat die Feuerwehr Garenfeld auch nach der kommunalen Neuordnung in Jahre 1975, mit der Eingemeindung Garenfelds nach Hagen, nicht aufgegeben.


Es ist zu wünschen, das die Jugend den Ernst und die Notwendigkeit der Freiwilligen Feuerwehr Garenfeld erkennt und durch tatkräftigen Einsatz unterstützt. So mögen sich alle Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr als konstruktiver Beitrag zum Wohle der Gemeinschaft in enger Zusammenarbeit mit der Berufsfeuerwehr verstehen.


Die gewiss noch recht junge Feuerwehr Garenfeld wird auch in Zukunft alles daran setzen, um dem Wahlspruch gerecht zu werden:


„Gott zur Ehr', dem Nächsten zur Wehr!"



Löschgruppenführung

Unsere Einheitsführer:

Erster Einheitsführer war Fritz Schulte-Höfinghoff, ihm folgte Otto Lobbe. 1957 wurde Rudi Petje neuer Wehrführer, er wurde 1981 von Werner Poschmann abgelöst. Von 1993 bis 2008 wurde unsere Einheit von Volker Lobbe geführt. Seit 2008 führt Jürgen Tilp die Einheit.

Löschgruppe Garenfeld


Anschrift:

Kontakt
  • Telefon Gerätehaus: 02304 61200
  • Einheitsführer: HBM Jürgen Tilp
    Telefon: 02304 63683, eMail: j.tilp@gmx.de

Wer uns persönlich sprechen möchte - wir haben jeden Montag Dienst von 19:00 Uhr bis 22:00 Uhr im Gerätehaus.

Interesse an der Freiwilligen Feuerwehr?

Feuer- und Rettungswache Hagen
Florianstraße 2, 58119 Hagen
Herr Volker Hammerschmidt
Tel.: 02331 374 1111




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