Löschgruppe Nahmer

Wir sind ein junges Team und haben zurzeit 16 aktive Kameraden. Ferner haben wir 6 Ehrenkameraden die immer noch regelmäßig zu unseren Dienstabenden erscheinen.



Dringend Nachwuchs gesucht!

Sie suchen nach einer sinnvollen Freizeitbeschäftigung ? Sie sind technikinteressiert ? Sind sind mindestens 18 Jahre alt? Na dann nichts wie hin zu einem unverbindlichen Übungsabend !


Wir, die Löschgruppe Nahmer, treffen uns jeden Mittwoch in der Zeit von 18:00 bis 21:00 Uhr. An diesen Dienstabenden werden die verschiedenen Techniken und Taktiken bei den Löscheinsätzen und der technischen Hilfeleistung, z. B. bei Verkehrsunfällen, in Theorie und Praxis geübt. Aber auch die Pflege unserer Fahrzeuge und Gerätschaften stehen dann ebenso auf dem Programm wie das abschließende gesellige Beisammensein. Zusätzlich werden an jedem ersten Sonntag im Monat die erlernten Fertigkeiten in einem nachgestellten Einsatz vertieft.


Die Arbeit in einer Freiwilligen Feuerwehr ist eine vielseitige und abwechslungsreiche Tätigkeit. Der selbstlose Dienst am Nächsten und die Fähigkeit in Gefahrensituationen professionelle und fachliche Hilfe zu leisten sind einige der Hauptgründe weshalb wir uns für diese sinnvolle Aufgabe entschieden haben. Neben diesen Diensten gibt es selbstverständlich auch noch andere Aktivitäten, die wir gemeinsam erleben. Bei uns wird Kameradschaft groß geschrieben!


Haben wir Sie neugierig gemacht?

Dann kommen Sie doch einmal unverbindlich zu unserem Übungsabend! jeden Mittwoch ab 18:00 Uhr im Gerätehaus Hohenlimburg



Löschbezirk

Der Löschbezirk der Löschgruppe Nahmer erstreckt sich von der Lenne in südlicher Richtung bis zum Bölling. Die östliche Grenze bildet die Stadtgrenze. Westlich erstreckt sich die Grenze vom Kronenburgplatz über den Schloßberg, Schleipenberg, Stoppelfeld, Sürenhagen, Deipenbrink bis hin zum Bölling. In den Bezirken von Hohenlimburg-Mitte und Oege rückt zusätzlich zu den alarmierten Löschgruppen, die sich im Alarmfall personell aus allen drei im Gerätehaus Hohenlimburg stationierten Löschgruppen zusammmen setzt (Stichwort: "Gemeinsame Alarmierung"), die Drehleiter immer mit aus. Ferner wird unsere Drehleiter bei einem Brandalarm, bei dem die 2. und/oder 3. Drehleiter benötigt wird, im gesamten Hagener Stadtgebiet eingesetzt.


In der Vergangenheit gab es aber auch schon im Zuge der Nachbarschaftshilfe einige Einsätze in dem Märkischen Kreis.



Gemeinsame Alarmierung

Seit dem gemeinsamen Bezug der Löschgruppen Nahmer, Oege und Stadt-Mitte des Gerätehauses im Jahre 1971 rückten die drei Löschgruppen im Alarmfalle immer gemischt aus. Wer also die Sirene hörte lief zum Gerätehaus und rückte aus. Diese "Gemeinsamkeit" hatte stets den Vorteil auch zu ungünstigen Zeiten immer recht schnell eine schlagkräftige Truppe in den Einsatz zu bringen.


Durch die später eingeführte "stille" Alarmierung über Digitale Meldeempfänger (DME) war dies leider nicht mehr möglich. Da es aber in den letzten Jahren hierdurch tagsüber zu personellen Engpässen kam, haben sich die drei Löschgruppen dazu entschieden auch in Zukunft im Alarmfall grundsätzlich gemeinsam alarmiert zu werden. Ein weiterer Vorteil aus dieser Regelung ist, dass sämtliche Angehörige aller Löschgruppen sich gleichermaßen auf allen am Standort stationierten Löschfahrzeuge zurecht finden. Die jeweilige Eigenständigkeit der einzelnen Löschgruppen blieb hierbei allerdings unberührt.



Sonderaufgaben

Neben den schon erwähnten Alarmierungen der Drehleiter kommen selbstverständlich auch die Tanklöschfahrzeuge bei entsprechend größeren Schadenereignissen im gesamten Hagener Stadtgebiet zum Einsatz. Zusätzlich ist die Löschgruppe Nahmer in das Konzept der "vorgeplanten überörtlichen Hilfe größeren Umfangs im Bereich Feuerschutz des Regierungsbezirks Arnsberg" integriert. Wie dieses Konzept in Hagen umgesetzt wurde soll nun hier im Einzelnen erklärt werden:


Vorgeplante überörtliche Hilfe größeren Umfanges im Sinne des § 25 FSHG NRW der Feuerwehren im Regierungsbezirk Arnsberg:


Die Einsatzpraxis zeigt immer wieder, dass jederzeit Schadensereignisse eintreten können, die personelle und sächliche Anforderungen an die Feuerwehren stellen, die durch eine Gebietskörperschaft alleine nicht geleistet werden können. Deshalb wurde unter der Federführung der Bezirksregierung Arnsberg eine Feuerwehrabteilung aus den Feuerwehren des benannten Regierungsbezirks gebildet, die ihre Aufgabenstellung ab dem 01. Juli 2002 wahrnimmt.


Die Feuerwehrabteilung besteht aus einer Abteilungsführung und fünf Verbänden. Ein Verband setzt sich aus einer Verbandführung, einem Alarmzug, drei Ergänzungszügen und einem Lögistikzug mit Ergänzungskomponenten zusammen. Die kreisfreie Stadt Hagen und der Märkische Kreis stellen die taktischen Einheiten zur Bildung des Verbandes 4.


Die von einem Großschadenereignis betroffene Gemeinde oder Kreis fordert die benötigten brandschutztechnischen Ressourcen über die Leitstelle Dortmund als Meldekopf an. Sollte die Stadt Dortmund von einem Schadenereignis selbst betroffen sein, kann diese die Alarmierungskoordination an die Leitstelle der Stadt Bochum abgeben.


Die Meldekopfstelle fordert die benötigten taktischen Einheiten über die Verbandführungsleitstellen an, die im Falle des Einsatzes des Verbandes 4 die Leitstelle Hagen ist. Für die Anforderung wurden folgende Mindestinformationen durch die Meldekopfstelle an die Verbandführungsleitstelle festgelegt:

  • Alarmierungsstichwort "Überörtliche Hilfe größeren Umfangs"
  • Bereitstellungsraum am Einsatzort
  • Angeforderte Module des jeweiligen Verbandes (Alarmzug, Ergänzungszüge, Logistikzug mit Zusatzkomponenten, Verbandführung bei mehr als einem Zug)
  • Erwartetes Eintreffdatum und -zeit am Einsatzort
  • Unterstellung der Einheiten (im Regelfall Abteilungsführung, ggf. bei einzelnem Alarmzug örtliche Einsatzleitung)
  • Hinweis auf Marschkanal 510 WU, ggf. bereits Kanal des Schadensortes benennen

Die Mindestkriterien der Anforderungsmeldung wurden im ELR (Einsatzleitrechner) in einem Pflichtfenster hinterlegt. Bei ausschließlicher Anforderung des Alarmzuges alarmiert die Leitstelle Hagen die festgelegten taktischen Einheiten der Feuerwehr Hagen und benennt diesen den vorgegebenen Bereitstellungsraum im Hagener Stadtgebiet.


Der Bereitstellungsraum wird vom Führungsdienst B nach taktischen Erwägungen im Einzelfall ausgewählt. Nach Sammlung am Bereitstellungsraum rückt der Alarmzug geschlossen zum Schadensort aus.


Sollten mehrere Module des Verbandes 4 (über den Alarmzug hinaus) angefordert werden, ist die Leitstelle des Märkischen Kreises zu unterrichten, welche Ressourcen dieser Gebietskörperschaft mit ausrücken müssen und welcher der vorgegebenen Bereitstellungsräume angefahren werden soll. Der Führungsdienst B entscheidet, welcher der definierten Bereitstellungsräume (Nord, Süd oder Ost) genutzt wird.


Nach Sammlung am Bereitstellungsraum rückt der Verband unter Leitung der Verbandführung geschlossen zum Einsatzort aus, Sollten mehrere Verbände eingesetzt werden, so unterstehen diese der Abteilungsführung, die im Regelfall von der Feuerwehr Bochum gestellt wird.


Der Führungsdienst A (Amtsleitung) ist in jedem Fall zu unterrichten und entscheidet, wie der Führungsdienst B im Hagener Stadtgebiet wieder sichergestellt wird. Für die Alarmierung der Ressourcen der Feuerwehr Hagen im Rahmen der vorgeplanten überörtlichen Hilfe größeren Umfangs wurden eigene Alarmmittelketten mit entsprechenden Alarmstichworten im ELR hinterlegt.

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