Löschgruppe Oege: Gerätehaus

Das Gerätehaus der Löschgruppe 12 - Oege befindet sich in der Gasstraße 2-4 in Hohenlimburg.


Außerdem sind im Gerätehaus Hohenlimburg auch die Löschgruppen Nahmer (13) und Hohenlimburg-Mitte (11) ansässig, sowie die Gruppe Ost der Jugendfeuerwehr Hagen und der ehemalige Musikzug der Feuerwehr Hagen (Swinging Oldies).


Nach der Alarm-und Ausrückeordnung der Feuerwehr Hagen werden (bis auf die jeweiligen Sonderfahrzeuge) die Löschgruppen 11, 12 & 13 gemeinsam alarmiert, um jederzeit ausreichend Personal für die Einsätze zu Verfügung zu haben.

Fahrzeuge



LF 8/6-W

  • Baujahr: August 1998
  • Fahrgestell: MB 917 Allrad
  • Aufbau: Ziegler
  • Funkrufname: 12-42-01

Das Löschgruppenfahrzeug (LF) bietet Platz für max. 9 Personen und verfügt über eine Feuerwehrkreisel Pumpe (FP-N 8/8) der Firma Ziegler mit einer Leistung von 800L Wasser pro Minute bei 8bar Druck. Um einen schnellen Erstangriff zu gewährleisten, befindet sich ein Tank mit 600L Wasser nahe der Pumpe verbaut.


Im Innenraum sind zwei Pressluftatmer mit Atemanschlüßen untergebracht, die ein Ausrüsten mit Atemschutzgeräten bereits während der Anfahrt zum jeweiligen Einsatz ermöglichen.


Die Bestückung des Fahrzeuges erfolgte nach Norm, eine Ausnahme bildet jedoch die Tragkraftspritze (TS 8-8), die auf Grund der zahlreichen Waldgebiete im Umkreis als zusätzliche Ausrüstung eingebaut wurde, sowie das Allrad-Fahrgestell, dass die Mobilität abseits der Straße garantieren soll.


Das LF dient hauptsächlich zur Brandbekämpfung, sowie zur technischen Hilfeleistung kleineren Umfangs. Neben Schläuchen, Pumpen und Strahlrohren befindet sich ein Stromerzeuger (5kVa) auf dem Fahrzeug, sowie zwei dazugehörige 1000W Halogen-Strahler, die dem Ausleuchten der Einsatzstelle dienen. Desweiteren sind eine Motorkettensäge, ein Elektro-Trennschleifer sowie diverses Gerät zur technischen Hilfe verladen.




RW 1

  • Baujahr: Juni 1990
  • Fahrgestell: MB Unimog
  • Aufbau: Wacker
  • Funkrufname: 12-51-01

Der RW 1 (Rüstwagen) dient der technischen Hilfeleistung mittleren bis größeren Umfangs. Das Aufbau befindet sich auf einem Unimog-Fahrgestell, um selbst in unwegsamsten Gebieten uneingeschränkte Mobilität zu bieten.


Auf dem Fahrzeug befinden sich unter Anderem eine Motorkettensäge, Motortrennschleifer, ein Stromerzeuger (5kVa) sowie zwei dazugehörige 1000W Halogenstrahler, ein Schneidbrenner, ein Hebekissensatz, ein Mehrzweckzug samt Zubehör und weiteres Gerät zur technischen Hilfeleistung.


Um Personen aus verunfallten PKW zu retten, verfügt dieses Fahrzeug über einen hydraulischen Rettungssatz der Firma Weber, der neben hydraulischem Schneid- & Spreizgerät einen Kettenzug umfasst. Diese Austattung, in Verbindung mit dem qualifizierten Personal ermöglicht es, selbst bei schwersten Unfällen Personen zeitnah zu retten bzw. zu bergen.


Ebenfalls besondere Aufmerksamkeit verdient die maschinelle Zugeinrichtung ("Seilwinde") mit einer max. Zugkraft von 50kN, die sich bereits etliche Male bei Sturmeinsätzen, sowie diversen anderen technischen Hilfeleistung bewehrt hat.




GW-Öl

  • Baujahr: Juli 1989
  • Fahrgestell: MB 207D (Allrad)
  • Funkrufname: 12-55-01

In der Vergangenheit kam es des häufigeren durch ansässige Firmen zu Ölverschmutzung auf der Lenne, da der Umweltschutz zu diesem Zeitpunkt eher zweitrangig war.


Deshalb wurde, speziell für fliessende Gewässer, diese Fahrzteug beschafft, auf dem eine aufblasbare Ölsperre samt Schlauchboot verladen ist.


Die Ölsperre besteht aus mehrerer schlauähnlichen Elementen verschiedener Länge, die nach jeweiliger Gewässerbreite kombiniert und anschließend mit Gewichten beschwert werden können. Diese Sperre wird anschließend mit Druckluft gefüllt und quer in die Strömung gehängt. Durch die Schräglage in der Strömung wird der Ölfilm zur gewünschten Seite getrieben und kann dort mittels Bindemittel abgetragen werden.


So wird versucht die Belastung für die Umwelt zu minimieren.


Auf dem Fahrzeug befinden sich die jeweiligen Sperrenelemente mit einer Länge von 5m oder 10m, diverse Gewichte zum beschweren der Sperre sowie Gerätschaften zum Abschöpfen des Ölfilms. Um die Sperre über den Fluss ziehen zu können ist zusätzlich für das Schlauchboot ein Verbrennungsmotor im Fahrzeug untergebracht.


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