ERGEBNISSE AUFTAKTVERANSTALTUNG VOM 29.11.2013

Bei der Auftaktveranstaltung zum Kulturentwicklungsprozess in Hagen erarbeiteten ca. 150 Teilnehmende – darunter interessierte Bürger/innen, Kulturschaffende, Kulturanbieter, Kulturinteressierte quer durch alle Generationen in thematisch untergliederten Arbeitsgruppen Antworten auf die Frage:

  • Welche gesellschaftlichen Entwicklungstendenzen werden die kulturelle Entwicklung in Hagen in den nächsten Jahren beeinflussen und welche Auswirkungen werden sie für das Kulturleben in Hagen haben?

Die Ergebnisse der Workshops wurden im Plenum der Auftaktveranstaltung vorgestellt.


Hier finden Sie die Ergebnisse als Fotoprotokolle, jeweils eine Abschrift der Fotoprotokolle und für die Arbeitsgruppen Kultur und Bildung sowie Kultur und Wirtschaft jeweils eine ausformulierte Zusammenfassung.

Sie können Ergänzungen, die Ihnen wichtig sind, an die Ansprechpartnerinnen für den Kulturentwicklungsprozess in Hagen per Mail oder Brief schicken. Auch die Ergänzungen werden für den weiteren Prozess dokumentiert.


Kultur und bürgerschaftliches Engagement


Kultur und Jugend


Kultur und multikulturelle Gesellschaft


Kultur und Armutsentwicklung


Kultur und die älter werdenden Gesellschaft


Kultur und Bildung


Kultur und Inklusion


Kultur und digitalisierte Gesellschaft


Kultur und Tourismus


Kultur und Wirtschaft


ERGEBNISSE SWOT-ANALYSE VOM 13.12.2013

Am Freitag, 13.12.2013 fand die zweite öffentliche Veranstaltung zum Kulturentwicklungsprozess in Hagen statt. Ort war wieder der Ratssaal im Rathaus an der Volme.

Eingeladen waren alle Bürger und Bürgerinnen, alle Kulturschaffenden, alle Interessierten und auch alle Generationen!

Bei der Veranstaltung erarbeiten rund 90 Teilnehmer in 8 Arbeitsgruppen die Stärken, Schwächen, Chancen und Risiken des Hagener Kulturlebens. Hier die Ergebnisse:


Gruppe 1: Stärken


Gruppe 2: Stärken


Gruppe 3: Schwächen


Gruppe 4: Schwächen


Gruppe 5: Chancen


Gruppe 6: Chancen


Gruppe 7: Risiken


Gruppe 8: Risiken


ERGÄNZUNGEN


ERGEBNISSE DER VISIONSKONFERENZ VOM 11.1.2014

Die Hagener Kulturlandschaft im Jahr 2020 – Visionsplanung fand mit großer Beteiligung statt


Viele interessierte Hagener Bürgerinnen und Bürger, Kulturakteure und politisch Verantwortliche zeigten sich anlässlich der am Samstag, den 11. Januar 2014 stattgefundenen Visionskonferenz mitverantwortlich für die Zukunftsgestaltung der Hagener Kulturlandschaft. 150 Teilnehmer/innen fanden den Weg ins Rathaus an der Volme und erarbeiteten im Rahmen des "Kulturentwicklungsplanungsprozesses" in der mittlerweile dritten öffentlichen Veranstaltung ihre Visionen für die Zukunft der Kultur in Hagen. In der ganztägigen Konferenz wurden zunächst dem Publikum im Ratssaal neun Zukunftsvisionen einer Hagener Kulturlandschaft im Jahr 2020 präsentiert. Die 3-5minütigen Statements umfassten Beiträge der freien sowie öffentlichen Kultureinrichtungen, aber auch Stellungnahmen von engagierten Bürgern/innen zu vielfältigen Themen, u.a. Inklusion, Demographie, Interkultur und Kreativwirtschaft. Sehr eindrucksvoll war die Präsentation von Mona Stöcker und ihrer Tanzgruppe aus kulturell interessierten Teilnehmenden von M-Stage, deren Vision erfrischend waghalsig dargeboten wurde. Den Schluss der dargebotenen Visionen bildete dann die Vision der Klasse 6b des Christian Rohlfs-Gymnasiums. Diese stellte ihre Vision in 10 Sprachen in Form von kleinen szenischen Darbietungen zum kulturellen Miteinander vor. Das Publikum war von der Darbietung, dem Engagement, der verantwortungsvollen Kompetenz, der Offenheit und Standfestigkeit dieser Schüler/innen beeindruckt, berührt und angeregt.


Gruppe 1


Gruppe 2


Gruppe 3


Gruppe 4


Gruppe 5


ERGÄNZUNGEN


ZUKUNFTSVISIONEN EINER HAGENER KULTURLANDSCHAFT IM JAHR 2020

Downloads:


IMPULSE DER ZIELKONFERENZ VOM 12.2.2014

In der Zielkonferenz wurden in sechs Arbeitsgruppen Ziele für die Kulturentwicklung in Hagen erarbeitet, die unten Gruppe für Gruppe dokumentiert werden:


Zu Beginn der Zielkonferenz wurde eine Diskussion über die Vorschläge zur Formulierung einer Vision für die kulturelle Entwicklung in Hagen diskutiert.


Ein wichtiger Grund für die lebhafte Diskussion war der Wunsch, in die Visionformulierungen die für Hagen bedeutenden "Leuchttürme" aufzunehmen. Insbesondere das Ziel, die Sicherung der bestehenden Kultureinrichtungen zu erreichen, war hier und in allen vorherigen Sitzungen mehrfach zum Ausdruck gekommen.



Ergänzung zum Visionsvorschlag von Herrn Dr. Klaus Fehske:

  1. Selbstverständlich ist ein breites vielfältiges multikulturelles Kulturangebot in unserer Stadt wichtig für die Lebensqualität. Dieses Kulturangebot sollte für jeden erreichbar sein, zu den Pflichtaufgaben einer Stadt gehören, zentral gebündelt dargestellt und nicht stets finanziell in Frage gestellt werden.
  2. Unabhängig davon braucht unsere Stadt aber auch attraktive Aushängeschilder oder Leuchttürme, die Hagen gegenüber anderen Städten auszeichnet, auf die wir stolz sind und die wir nach außen präsentieren....


Nach der Zielkonferenz hat ein Teilnehmender den Vorschlag gemacht, den von Herrn Dr. Fehske eingebrachten Vorschlag als Ziel anzusehen und im Protokoll der Zielkonferenz zu dokumentieren. Dieser Teilnehmende sah im Vorschlag von Herrn Dr. Fehske auch einen Bezug zur SWOT-Analyse.

Darüber hinaus sind die „Leuchttürme“ auch in der Auftaktveranstaltung ausführlich besprochen worden.

Die Ergebnisse aller (!) Sitzungen werden in den Kulturentwicklungsplan einfließen.



Beitrag des Moderators Reinhart Richter zur Diskussion und Konsensbildung der Kulturvision Hagen:

Auf der Visionskonferenz wurde vereinbart, dass eine Redaktionsgruppe auf Basis der Formulierungsvorschläge der vier Arbeitsgruppen einen Formulierungsvorschlag für die Vision erarbeitet. Die Redaktionsgruppe hat diese Aufgabe m.E. gut gelöst....


Änderungsvorschlag eines Teilnehmers zur Vision für Hagen

Zum "Visionsvorschlag" bitte ich um diese Änderung:

  1. Statt 5x "vielfältig" oder "Vielfalt" sollte als Leitsatz Qualität stehen. Ansonsten kann das gegenwärtig beliebte Wort entfallen, da leicht als Phrase benutzt. Einfältige Kultur ist ja nicht erstrebenswert.
  2. Im letzten Satz wird im Umkehrschluss behauptet, Hagen hätte zuvor keine reichhaltige Kultur gehabt. "...geworden..." sollte somit entfallen.


Ergänzungen von Herrn Jochen Becker:

.... Kultur ist (in Hagen) Pflichtaufgabe. Kultureinrichtungen, freie Kulturarbeit und kulturelles bürgerschaftliches Engagement verfügen über wirtschaftliche Planungssicherheit durch stabile kommunale Zusagen, (Landesförderung), zusätzliche Einnahmen von Drittmitteln und durch Sponsoring und strategische Wirtschaftsförderung.


Visionsvorschlag der Redaktionsgruppe für die Zielkonferenz am 12.2.2014

Im Anschluss an die Visionskonferenz am Samstag, den 11.1.2014 hat eine Redaktionsgruppe, bestehend aus Teilnehmenden und Moderatoren/-innen, den Vorschlag einer gemeinsamen Vision auf Grundlage der Visionsformulierungen der Arbeitsgruppen erarbeitet. In der Redaktionssitzung waren alle Gruppen der Visionskonferenz mit mindestens einem Teilnehmenden sowie Herr Huyeng als Kulturdezernent vertreten. Auch vier Schüler des Christian-Rohlfs-Gymnasiums haben sich an der Redaktionssitzung beteiligt. Die Vision wird auf der Zielkonferenz am 12.2.2014 vorgetragen und konsensiert. Natürlich können Sie im Vorfeld Ergänzungs- oder Änderungsvorschläge per E-Mail (beate.hauck@stadt-hagen.de und bibiane.stein-majewski@stadt-hagen.de) einreichen.



Die Vision für Hagen

Die Menschen in Hagen identifizieren sich mit ihrem vielfältigen, kulturellen Erbe. Kultur ist in Hagen als Grundbedürfnis aller Bürgerinnen und Bürger anerkannt. Die Stadt Hagen verfügt über eine Kulturplattform, die sowohl die hauptamtlichen Kulturschaffenden als auch bürgerschaftlich engagierte Menschen in einem systematischen Austausch und lebendigen Miteinander sehr gut vernetzt. Alle Generationen sind in die Kulturarbeit eingebunden; es herrscht eine fröhliche, partnerschaftlich ausgerichtete Atmosphäre mit großer Wertschätzung für alle Beteiligten. Die in der Kulturlandschaft Hagens aktiven Erwerbstätigen erhalten faire Löhne.




Die Redaktionsgruppe erarbeitete die Visionen auf den Grundlagen der Gruppenergebnisse der fünf Arbeitsgruppen, die während der Visionskonferenz entstanden sind. Um eine größtmögliche Transparenz zu gewährleisten, wurde die ganze Vision nachfolgend in einzelne nummerierte Abschnitte eingeteilt. Hinter jedem Abschnitt sind die Ergebnisse der fünf Arbeitsgruppen zusammengefasst und dokumentiert. In den Visionsvorschlag sind darüber hinaus auch Aussagen eingeflossen, die die positive Atmosphäre des Kulturentwicklungsprozesses widerspiegeln. Insbesondere der Wunsch nach kultureller Teilhabe und gemeinsamer Verantwortung für eine positive Ausstrahlung des Kulturstandortes Hagen wurden in den Visionsvorschlag mit aufgenommen.


  • Abschnitt 1: Die Menschen in Hagen identifizieren sich mit ihrem vielfältigen, kulturellen Erbe.

  • Abschnitt 2: Kultur ist in Hagen als Grundbedürfnis aller Bürgerinnen und Bürger anerkannt.

  • Abschnitt 3: Die Stadt Hagen verfügt über eine Kulturplattform, die sowohl die hauptamtlichen Kulturschaffenden als auch bürgerschaftlich engagierte Menschen in einem systematischen Austausch und lebendigen Miteinander sehr gut vernetzt. Alle Generationen sind in die Kulturarbeit eingebunden; es herrscht eine fröhliche, partnerschaftlich ausgerichtete Atmosphäre mit großer Wertschätzung für alle Beteiligten. Die in der Kulturlandschaft Hagens aktiven Erwerbstätigen erhalten faire Löhne.

  • Abschnitt 4: Das Kulturangebot in Hagen wird geprägt von seiner hohen Qualität, einer großen Mannigfaltigkeit und dem regen Zuspruch von Menschen aus Hagen und der Region.

  • Abschnitt 5: Die Vielfalt der erfolgreichen Kulturarbeit in Hagen steht unter dem Leitsatz: Vielfalt ist unsere Stärke!

  • Abschnitt 6: Hagen ist liebenswert und wird getragen von einem herzlichen kulturellen Miteinander der Menschen jenseits von Religion und Herkunft; kulturelle Teilhabe wird hier gelebt.

  • Abschnitt 7: Kultur ist in Hagen Pflichtaufgabe.
    Kultureinrichtungen, freie Kulturarbeit und kulturelles bürgerschaftliches Engagement verfügen über wirtschaftliche Planungssicherheit durch stabile kommunale Zusagen, zusätzliche Einnahmen von Drittmitteln und durch Sponsoring und strategische Wirtschaftsförderung.

  • Abschnitt 8: Hagen ist mit seiner erfolgreichen „Kulturmarke“ ein attraktiver Standort und verfügt über eine hervorragende Außendarstellung.

  • Abschnitt 9: Hagen wächst. In Bezug auf die Bevölkerungszahl und- vielfalt, die Bedeutung in der Region und das Selbstbewusstsein der Bürger und Bürgerinnen sowie der Akteure.

  • Abschnitt 10: Hagen ist attraktiv für junge Menschen. Kultur und Bildung greifen ineinander und werden zusammen vermittelt.

  • Abschnitt 11: Junge Menschen machen Kultur, schaffen zusätzliche Angebote und tragen so zur Belebung des Stadtbildes bei. Sie erhalten selbstverständlich Unterstützung und ihnen werden die entsprechenden Ressourcen zur Verfügung gestellt.

  • Abschnitt 12: Die Kultureinrichtungen und Kulturveranstaltungen können von allen Interessierten bedarfsgerecht erreicht werden und verfügen über notwendige Infrastrukturen im Bereich des ÖPNV, wie z.B. Fahrpläne, Apps, Kulturstadtplan, alternative Verkehrswege sowie sichere Fuß- und Radwege.

  • Abschnitt 13: Die vielfältige Hagener Kulturlandschaft steht seit dem 19. Jahrhundert in der Tradition des Aufbruchs.Die Hagener Bürgerinnen und Bürger haben diese Chance erkannt und die Möglichkeiten genutzt, die ihnen die zugezogenen Menschen aus verschiedenen Regionen, Kulturkreisen und Erdteilen mitgebracht haben.

  • Abschnitt 14: Hagen hat es geschafft: Hagen ist reich geworden an Kultur!

Offene Werkstatt

In insgesamt fünf öffentlichen sehr gut besuchten Veranstaltungen von November 2013 bis März 2014 wurden von Jung und Alt viele Wünsche, Erwartungen, Einschränkungen, Stärken und Schwächen, Chancen und Risiken, Visionen und Ziele miteinander diskutiert und formuliert. Gemeinsam ist es den Teilnehmenden gelungen, die Vielfalt und Qualität der Hagener Kulturlandschaft und ihren Stellenwert zu verdeutlichen.


Kulturplanungsprozesse haben im Allgemeinen das Ziel, möglichst viele Kulturplanungen und kulturpolitische Diskurse in Kommunen, Einrichtungen und Organisationen zu initiieren und zu fördern sowie Synergien herzustellen bzw. zu nutzen. Dies ist in Hagen hervorragend gelungen, betrachtet man die Ergebnisse der vorerst letzten Veranstaltung, der sogenannten Offenen Werkstatt. Hier wurden in insgesamt 6 Arbeitsgruppen Maßnahmen entwickelt, für deren Umsetzung sich neben der Politik und der Verwaltung auch viele Hagener Bürgerinnen und Bürger verantwortlich fühlen.


Der Prozess wird weiter geführt. Ein Ergebnis des Planungsprozesses war, dass die Teilnehmenden – Bürger /innen wie Kulturschaffende – an der Kulturentwicklung weiterhin beteiligt werden möchten. Das bedeutet konkret, dass der Kulturentwicklungsprozess durch die Einrichtung von Kulturkonferenzen fortbestehen wird. Diese Kulturkonferenzen sollen zweimal im Jahr stattfinden.


In der Offenen Werkstatt wurden ins sechs Arbeitsgruppen Maßnahmen für die Kulturentwicklung in Hagen erarbeitet, die unten Gruppe für Gruppe dokumentiert sind.


Gruppe 1: Politik und Wirtschaft


Gruppe 2: Kulturelle Teilhabe und Vernetzung


Gruppe 3: Veranstaltungskoordination und Marketing


Gruppe 4: Bildung und Bildungsangebote


Gruppe 5: Jugend


Gruppe 6: Theater


Ansprechpartner

Fachbereich Kultur

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