„Mord am Hellweg X“ wird auch in Hagen um ein Jahr verschoben



Das Festival mit internationalen Krimiautorinnen und –autoren wird dieses Jahr auch in Hagen nicht stattfinden können. Die anhaltenden Unwägbarkeiten der Corona-Krise haben nun auch die Festivalleitung von „Mord am Hellweg“, den Kulturbereich der Kreisstadt Unna und das Westfälische Literaturbüro in Unna e. V., dazu veranlasst, das für diesen Herbst geplante Festivaljubiläum „Mord am Hellweg X“ um ein Jahr zu verschieben. Das Krimifestival wird auf den Zeitraum 18. September bis 13. November 2021 verlegt.


Alle zwei Jahre organisiert das Kulturbüro Hagen zusammen mit der Festivalleitung Lesungen an verschiedenen Orten in Hagen – große Veranstaltungen wie die Kriminacht im Kunstquartier sowie Lesungen in intimeren Rahmen, wie im Theater an der Volme oder die politische Nacht 2018 im Kulturzentrum Pelmke. In Hagen war dieses Jahr erstmals geplant, die Veranstaltungen der Stadtbücherei mit dem Untertitel „Mörderischer Herbst“ unter dem Dach des Festivals stattfinden zu lassen. Für das Publikum ist es immer wieder faszinierend, hochkarätige Autorinnen und Autoren, z.T. mit deutschen Schauspiel-Stimmen für die Lesungen der deutschen Übersetzungen, direkt und persönlich zu erleben. Die Lesungen sorgten für Gänsehaut-Momente.


Bereits gekaufte Karten/Buchungen behalten ihre Gültigkeit, wenn die jeweilige Veranstaltung auf nächstes Jahr verlegt werden kann. Mehr Informationen zur Verschiebung, zu alten und neuen Terminen, zur Ticketgültigkeit oder Ticketrückabwicklung werden in den nächsten Tagen und Wochen nach und nach über die Webseite www.mordamhellweg.de sowie den Newsletter und die Social Media Kanäle des Festivals bekanntgegeben.


„Mord am Hellweg ist ein internationales Festival, das durch seine Größe mit mehr als 200 Lesungen und weit über 400 Mitwirkenden einen langen Planungsvorlauf hat, nun aber durch die derzeitigen Einschränkungen vor großen Planungsunsicherheiten steht; und es ist schon jetzt absehbar, dass viele Veranstaltungen nicht mehr so stattfinden könnten, wie wir es uns vorgestellt haben. Trotzdem möchten wir unseren Besucher*innen ein Festival in der Qualität und Quantität bieten, die sie von uns gewohnt sind. Das wird in diesem Jahr in der Form nicht annähernd möglich sein, weshalb wir in enger Abstimmung mit unseren Unterstützern und Förderern, insbesondere dem Land NRW, leider die schwere Entscheidung treffen mussten, das Festival zu verschieben“, so die Erklärung der Festivalleitung.


Die Festivalleitung arbeitet nun bereits unter Hochdruck daran, die Termine, die sich schon im Vorverkauf befinden, um genau ein Jahr zu verschieben. Für einige Veranstaltungen mit internationalen und nationalen Bestsellerautor*innen und weiteren Künstler*innen wurden bereits neue Termine für den Herbst 2021 in Aussicht genommen.


So haben u. a. Jussi Adler-Olsen, Simon Beckett, Joe Bausch, Arne Dahl, Sebastian Fitzek, Fritz Eckenga, Andreas Gruber, Jens Henrik Jensen, Volker Kutscher, Ralf Kramp oder Klaus-Peter Wolf, um nur einige zu nennen, dankenswerterweise bereits ihre Zusage gegeben, die mit ihnen geplanten Lesungen auf Herbst 2021 zu verschieben. Ebenso werden der von Sebastian Fitzek gestiftete und von „Mord am Hellweg“ organisierte VIKTOR CRIME AWARD sowie die Verleihung des Europäischen Preises für Kriminalliteratur verlegt. Das Erscheinen des Jubiläumsbandes „Mord am Hellweg X“ (EMONS-Verlag Köln, Reihe Grafit) mit weiteren namhaften Autor*innen wie Ben Aaronovitch, Bernhard Aichner, Friedrich Ani, Horst Eckert, Doris Gercke, Elisabeth Herrmann, Andreas Gruber, Jürgen Kehrer, Gisa Pauly oder Jan Costin Wagner soll ebenfalls um Jahr verschoben werden. Das Gleiche gilt für die hochkarätig besetzte Tagung „Zur Ästhetik des Kriminalromans“ (kuratiert von Oliver Bottini und Thomas Wörtche), die nun vom 01. bis 03. Oktober 2021 stattfinden soll.



Standort & Erreichbarkeit

Kulturbüro Hagen
Museumsplatz 3
58095 Hagen