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Teilnahmezahlen 2014-2022 am Fahrradklima-Test in Hagen Teilnahmezahlen 2014-2022 am Fahrradklima-Test in Hagen.

Rekordbeteiligung beim Fahrradklima-Test 2022

Der Fahrradklima-Test 2022 des ADFC ist abgeschlossen. Von September bis Dezember 2022 konnten deutschlandweit Bürgerinnen und Bürger das Fahrradklima vor Ort bewerten.

Zum 10. Mal wurde der Fahrradklima-Test durchgeführt. Ziel der weltweit größten Erhebung zum Radverkehr ist es, Planungsgrundlagen zu erhalten und zu erfahren, welche konkreten Eigenschaften in der jeweiligen Stadt optimiert werden können. In der Stadt Hagen ist im Durchgang 2022 eine Rekordbeteiligung zu verzeichnen: 727 Personen bewerteten das Fahrradklima vor Ort. Im Jahr 2020 waren es noch halb so viele: 363.

Die Ergebnisse der Erhebung werden aktuell von der Organisation des ADFC ausgewertet und im Frühjahr 2023 vorgestellt. Interessierte finden Informationen unter https://fahrradklima-test.adfc.de/.

Radverkehrskonzept

Die Stadt Hagen möchte den Anteil des Radverkehrs am Gesamtverkehrsaufkommen stärken. Hierzu wurde ein Radverkehrskonzept durch das Planungsbüro Planersocietät aus Dortmund erarbeitet. Das Radverkehrskonzept umfasst eine Bestandsaufnahme und Analyse der aktuellen Radverkehrsinfrastruktur und stellt einen Maßnahmenkatalog für die Entwicklung und Erweiterung der Radverkehrsinfrastruktur für die kommenden Jahre vor.

Das Radverkehrskonzept der Stadt Hagen kann hier eingesehen werden.

Brückenschlag über der Volmemündung

Lückenschluss des Radwegs zwischen Harkort- und Hengsteysee in Sicht

Seit etwa 20 Jahren gehört der Brückenschlag zu einem der wichtigsten Projekte für die Rahmenplanung Harkort- / Hengsteysee. Mit dem Spatenstich zum Neubau der Brücke am 24. Juni 2020 kommen die Stadt und der RVR ihrem Ziel nun im Schulterschluss endlich näher.

Beim Spatenstich (v.l.): Henning Keune (Baudezernent), OB Erik O. Schulz, Heinz-Dieter Kohaupt (Bezirksbürgermeister Hagen-Nord) und Thomas Schawe (Bauleiter des Bauunternehmens Becker GmbH & Co. KG). (Foto: Linda Kolms/Stadt Hagen)

Das Land NRW macht die Realisierung möglich.

In das rund drei Millionen teure Projekt fließen insgesamt 1.938.132 Euro aus Mitteln des Regionalen Wirtschaftsförderungsprogrammes des Landes. Der Regionalverband Ruhr bezuschusst das Projekt zusätzlich mit 508.000 Euro.


Finanziert werden der Neubau der Brücke, die Herstellung des Radweges und der Grünflächen. Im Mai nächsten Jahres soll das Bauwerk fertig sein, im Spätsommer 2021 rechnet die Stadt mit dem Abschluss aller Arbeiten.

Übergabe des Förderbescheides durch RVR-Direktorin Karola Geiß-Netthövel ; Bild: Clara Berwe

Das 132 Meter lange Bauwerk ist insofern touristisch für Hagen und die Region von großer Bedeutung, als erst durch die Brücke der Lückenschluss im Verlauf des Ruhrtalradweges auf der Südseite der Ruhr vom Harkort- zum Hengsteysee möglich wird.

Erstmals soll die durchgängige Umfahrung der beiden Seen möglich sein; der 120 Hektar große Landschaftsraum wird erschlossen. Er ist durch den Wechsel von Wald und offenen landwirtschaftlichen Flächen geprägt und stellt sich als idealtypischer, naturnaher Landschaftsraum dar. Perfekt zur Erholung!


Am Wegesrand finden sich touristische Highlights: Besonders reizvoll sind das Waldgebiet am Kaisberg (Freiherr-vom Stein-Turm), der Geopfad Kaisbeg, das Wasserschloss Werdringen mit dem Museum für Vor- und Frühgeschichte sowie die historische Hofstelle Haus Baukey am Harkortsee.

Standort & Erreichbarkeit

Fachbereich Verkehr, Immobilien, Bauverwaltung und Wohnen

Fachgruppe Verkehrsplanung

Rathausstraße 11, 58095 Hagen


Ansprechpersonen:

  • Leon Riemer

‎ ‎ ‎ Telefon: 02331 207-3159

‎ ‎ ‎ Telefax: 02331 207-2460


  • Nina Shears

‎ ‎ ‎ Telefon: 02331 207-3917

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