Stadtteilplanung

Im Rahmen der Stadterneuerungsprojekte werden Fördermittel eingeworben und in den aktuellen Förderprogrammen koordiniert und gesteuert.


Die Fachgruppe wirkt mit bei der Neuaufstellung des Flächennutzungsplanes, führt stadtteilbezogene Standortuntersuchungen durch und bereitet Bebauungsplanentwürfe aus Stadtteilsicht vor.


Die Vorbereitung und Durchführung von Planungsvergaben, Wettbewerbsverfahren bis hin zu EU-Ausschreibungsverfahren rundet das Aufgabengebiet der Fachgruppe ab. Darüber hinaus erfolgt eine Beteiligung an übergeordneten Projekt- und Arbeitsgruppen zu vielfältigen Themenbereichen und aktuellen Fragestellungen.


Stadterneuerung - Städtebauförderung

Mit den gesellschaftlichen Veränderungen ändern sich auch die Anforderungen an einen zeitgemäßen Städtebau. So unterliegen die Ziele und Schwerpunkte der Städtebauförderung nicht zuletzt der politischen Willensbildung auf allen Ebenen der Gebietskörperschaften, die da sind: Bund, Länder und Gemeinden.


Die Städtebauförderung wird von Bund und Ländern betrieben. Dazu werden (unter Beteiligung des deutschen Städtetages) Förderrichtlinien und Programme erstellt, die in den Kommunen umgesetzt werden. Es obliegt der Eigenverantwortung der Gemeinden, sich inhaltlich und finanziell zu beteiligen.


Vor der Zuteilung von Fördermitteln durch das Land oder den Bund steht die Bewerbung einer Kommune um die Aufnahme in die jeweiligen Förderprogramme. Aufgabe der Fachgruppe Stadtteilplanung ist es, diese Fördermittel "einzuwerben". Dies setzt aber auch stets ein "Engagement" der Stadt (Hagen) voraussetzt, sprich finanzielle "Eigenmittel" müssen bereitgestellt werden. Die Höhe variiert unter den Förderprogrammen.


In der Vergangenheit waren es Projekte wie "Verkehrsberuhigung" und "Wohnumfeldverbesserung", die in Erinnerung geblieben sind, da hier gravierende bauliche Maßnahmen das Stadtbild und die urbane Lebensqualität aufgewertet haben.


Ziel dieser Programme war und ist es weiterhin, einer andauernden Abwanderungstendenz entgegenzusteuern und die Bewohner für "Ihren" Stadtteil zu gewinnen. Darum ging man dazu über, die Bürger direkt, z.B. durch Planungs-"workshops", anzusprechen. Die Programme orientieren sich zunehmend an sozialen Aspekten mit dem Anspruch, die verschiedensten Bewohnergruppen einzubinden. Die Bürger sollen sich engagieren. "Stadtteile mit besonderem Erneuerungsbedarf" und in Fortsetzung "Die soziale Stadt" sind Programme, die mittels integrierten Handlungskonzepten die Kräfte von Verwaltung, Vereinen und Verbänden bündeln. Schlagwort: Synergieeffekt.


Seit 2005 wird das Förderprogramm "Stadtumbau West" gemeinsam von Bund und Ländern aufgestellt.



Rahmenplanung

Die Rahmenplanung erarbeitet auf Stadtteilebene die Planungsziele und Planinhalte für die Neuaufstellung des Flächennutzungsplanes der Stadt Hagen,

  • konkretisiert wiederum die im Flächennutzungsplan (FNP) dargestellten Entwicklungsziele der Stadt Hagen auf der Stadtteilebene,

  • vermittelt zwischen vorbereitender Bauleitplanung (FNP) und verbindlicher Bauleitplanung (Bebauungsplan).

  • berücksichtigt gesamtstädtische, fachliche und bezirksbezogene Aspekte sowie die besonderen Probleme des Stadtteils

  • ist sowohl eine analytische als auch eine konzeptionelle Planung, die auf Bestandserhebungen beruhend ein oder mehrere Entwicklungsszenarien entwirft,

  • enthält in der Regel mindestens ein Nutzungskonzept und kann Erschließungskonzepte, Verkehrskonzepte, Gestaltungskonzepte u.v.m. enthalten,

  • ist eine informelle Planung, die nicht an Rechtsnormen gebunden ist,

  • enthält keine für den Bürger rechtsverbindlichen Festsetzungen,

  • legt den Rahmen für das künftige Handeln der Verwaltung fest, ohne die bindende Wirkung des Flächennutzungsplanes,

  • kann begleitend in Partizipationsprozessen eingesetzt werden, wo es um räumliche bzw. städtebauliche Entwicklungen auf Stadtteilebene geht und eine Identifikation seitens des Bürgers mit dem Wohnquartier als Potenzial genutzt und gefördert werden kann.

Rahmenpläne müssen vom Rat der Stadt Hagen oder vom Stadtentwicklungsausschuss (STEA) beschlossen werden, um eine Wirkung zu erlangen.


Standort & Erreichbarkeit

Fachbereich Stadtentwicklung, -planung und Bauordnung

Fachgruppe Stadtentwicklung

Rathausstraße 11, 58095 Hagen


Telefon: 02331 207-2914

Telefax: 02331 207-2461

Öffnungszeiten

Montag15.00 bis 17.00 Uhr
Dienstagnur nach Vereinbarung
Mittwoch08:30 bis 12.00 Uhr
Donnerstagnur nach Vereinbarung
Freitagnur nach Vereinbarung
Samstaggeschlossen
Sonntaggeschlossen

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