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Radverkehrskonzept

Die Stadt Hagen möchte den Anteil des Radverkehrs am Gesamtverkehrsaufkommen stärken. Hierzu wurde ein Radverkehrskonzept durch das Planungsbüro Planersocietät aus Dortmund erarbeitet. Das Radverkehrskonzept umfasst eine Bestandsaufnahme und Analyse der aktuellen Radverkehrsinfrastruktur und stellt einen Maßnahmenkatalog für die Entwicklung und Erweiterung der Radverkehrsinfrastruktur für die kommenden Jahre vor.


Brückenschlag über der Volmemündung

Lückenschluss des Radwegs zwischen Harkort- und Hengsteysee in Sicht

Seit etwa 20 Jahren gehört der Brückenschlag zu einem der wichtigsten Projekte für die Rahmenplanung Harkort- / Hengsteysee. Mit dem Spatenstich zum Neubau der Brücke am 24. Juni 2020 kommen die Stadt und der RVR ihrem Ziel nun im Schulterschluss endlich näher.

Beim Spatenstich (v.l.): Henning Keune (Baudezernent), OB Erik O. Schulz, Heinz-Dieter Kohaupt (Bezirksbürgermeister Hagen-Nord) und Thomas Schawe (Bauleiter des Bauunternehmens Becker GmbH & Co. KG). (Foto: Linda Kolms/Stadt Hagen)

Das Land NRW macht die Realisierung möglich.

In das rund drei Millionen teure Projekt fließen insgesamt 1.938.132 Euro aus Mitteln des Regionalen Wirtschaftsförderungsprogrammes des Landes. Der Regionalverband Ruhr bezuschusst das Projekt zusätzlich mit 508.000 Euro.


Finanziert werden der Neubau der Brücke, die Herstellung des Radweges und der Grünflächen. Im Mai nächsten Jahres soll das Bauwerk fertig sein, im Spätsommer 2021 rechnet die Stadt mit dem Abschluss aller Arbeiten.

Übergabe des Förderbescheides durch RVR-Direktorin Karola Geiß-Netthövel ; Bild: Clara Berwe

Das 132 Meter lange Bauwerk ist insofern touristisch für Hagen und die Region von großer Bedeutung, als erst durch die Brücke der Lückenschluss im Verlauf des Ruhrtalradweges auf der Südseite der Ruhr vom Harkort- zum Hengsteysee möglich wird.

Erstmals soll die durchgängige Umfahrung der beiden Seen möglich sein; der 120 Hektar große Landschaftsraum wird erschlossen. Er ist durch den Wechsel von Wald und offenen landwirtschaftlichen Flächen geprägt und stellt sich als idealtypischer, naturnaher Landschaftsraum dar. Perfekt zur Erholung!


Am Wegesrand finden sich touristische Highlights: Besonders reizvoll sind das Waldgebiet am Kaisberg (Freiherr-vom Stein-Turm), der Geopfad Kaisbeg, das Wasserschloss Werdringen mit dem Museum für Vor- und Frühgeschichte sowie die historische Hofstelle Haus Baukey am Harkortsee.

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