BOGI - der Glückshund aus dem Tierheim Hagen


Wir freuen uns immer sehr, wenn wir Nachrichten unserer ehemaligen Schützlinge und ihrer Familien bekommen.

Nun erreichten uns diese Zeilen von Bogis Menschen.


Wir sagen herzlichen Dank liebe Familie B., dass Sie unserem "Bogele" so ein schönes Zuhause geben. :-)


"Bogie, unser Glückshund aus dem Hagener Tierheim

Wir wollten 2019 etwas Nützliches tun und wurden Gassigänger im Hagener Tierheim.

Relativ schnell wurde die Leine mit dem 3jährigen Bogi, einem Beauceron(Mix?) übergeben und wir liefen erst mit dem bisherigen Gassigänger Carsten, dann alleine mit dem Hund seine übliche Runde hoch zur Stadthalle.

Bogi verbrachte bereits 2 Jahre im Hagener Tierheim, hatte ein paar Flausen im Kopf, aber bereits durch die Mitarbeiter des Tierheimes und dem ehrenamtlichen Gassigänger Carsten einiges gelernt, so dass seine Unarten nachließen und nach einigen Wochen aufhörten.

Am 27.12.2019 zog dieser Fiffikus bei uns ein. Wir erhielten einen Hund, der vorher bei Interessierten als schwierig eingestuft wurde, nicht genommen wurde, aber wir erlebten einen schlauen und friedlichen Hund, der von Tag zu Tag immer mehr uns eroberte und begeisterte.

Natürlich mussten wir lernen, dass durch sein Rasseverhalten Mißverständnisse entstanden, wir sein "Beuteverhalten" erst einmal lernen mußten.

Inzwischen ist unser Bogi nicht mehr wegzudenken. Bester Freund unserer Enkelin und ihres kleinen Malteser, ebenso aus dem Hagener Tierheim.

Am Anfang freute er sich über lange Spaziergänge, die gerne 2.5 Stunden und länger sein durften . Inzwischen, in den zurückliegenden 4 Monaten, hat er anscheinend sein Zuhause, seine Ruhe und Sicherheit gefunden.

Er zieht gerne mal seine Runden um unsere Häuser, macht gerne einen Abstecher in den Wald, aber eigentlich wundern wir uns über einen Coach-Potato, der beim Toben im Garten seine größte Freude findet.

Falls mal jemand vorbeischaut: Sie finden ihn unter der Bambusstaude, dort hat er tief im Schatten zwei Stellen, wo er chillt, wo er all die Dinge sammelt und wo wir alles wiederfinden, was er mitgenommen hat: Eimer, Blumentöpfe, Schuhe, Jacken.....

So gestaltet sich das Zusammenleben mit ihm eben lustig und: Der darf das!"

Roxy

Hallo, mein Name ist Roxy. Die Leute sagen, ich sei ein "Kampfhund", was immer das auch heißen soll. Weil mein ehemaliges Frauchen mich nicht mehr halten konnte, musste ich ins Tierheim. Eigentlich war es da auch gar nicht so schrecklich, besonders deshalb, weil die Leute dort sehr nett sind und sich, so gut sie können, um uns kümmern.


Weil ich schon recht betagt bin, habe ich auch nicht daran geglaubt, das Tierheim nochmal zu verlassen. Aber irgendwann kamen zwei Menschen, die nach einem alten Hund als Pflegehund suchten. In der nächsten Zeit bin ich dann öfter mit diesen Menschen und deren Hunden spazieren gegangen und durfte dann auch einmal mit nach Hause.


Ich muss mich wohl gut benommen haben, denn irgendwann durfte ich dann da bleiben - und, klar, es ist dort schöner als im Tierheim, vor allem, weil ich nun mein eigenes Sofa habe.


Weil ich ein "Kampfhund" sein soll, musste ich noch einen Wesenstest absolvieren, damit ich ohne Leine und Maulkorb herumlaufen darf.


Die Menschen sind schon sonderbare Wesen. Da laufe ich mein ganzes langes Leben ohne Leine und Maulkorb und jetzt, als "Methusalem", musste ich noch zu einem Wesenstest !!! O.K., es war keine große Sache, ich habe den Test bestanden, und zur Feier des Tages gab es dann auch ein besonderes Leckerchen. Überhaupt, für Leckereien bin ich ja immer zu haben. Wenn meine Menschen nicht aufpassen, räume ich auch im Mülleimer auf (leider passen sie aber immer auf, seit sie meinen diesbezüglichen Tatendrang kennen !).


Ich mache dabei auch vor Dingen nicht unbedingt halt, die nicht sehr verdaulich sind. So habe ich auch einmal den Inhalt eines Körnerkissens probiert. Das war nicht so toll, weil ich tagelang eine Körnchenspur hinter mir her zog und mein Hinterteil entsprechend in Mitleidenschaft gezogen war. Der Tierarzt hat nur mit dem Kopf geschüttelt, aber es war halt ein Versuch - und hat nicht geklappt, was nicht heißt, dass ich Körner jetzt meiden würde. Aber es gibt nun in unserem Haushalt kein Körnerkissen mehr - und - ehrlich gesagt - so lecker war es nun auch nicht, dass ich es vermissen würde.

So, nun habe ich Euch etwas über mich erzählt. Ich genieße meinen Lebensabend. Denkt doch einmal darüber nach, wenn Ihr mal nach einem Hund sucht. Wir Alten haben 'was !!


Meine Menschen werden Euch das bestätigen, denn schließlich lebe ich in einer "Rentner-WG" für Hunde. Meine Kumpels sind nämlich auch alle nicht mehr ganz taufrisch, aber fit wie die Turnschuhe.

Dusty

Dusty

Hallo ich bin es der Puh (Parson Russell) und ich werde euch jetzt mal was über meinen besten Freund erzählen, mit dem ich zusammen wohne.


Mein bester Freund Dusty (Appenzeller Sennenhund) wohnt schon seit dem 1 April 2005 bei Herrchen und Frauchen, „nein es war kein Aprilscherz“. Bevor der Dusty endgültig in die Familie kam, musste er erst schauen, ob sich Frauchens Allergien bemerkbar machen, aber Glück gehabt, es ging alles gut.


Die erste Zeit war es hier im Haushalt sehr ruhig, erzählte mir Dusty. Dusty wurde im Tierheim abgegeben, weil er nach kleinen Kindern schnappen würde, was sich aber nicht als wahr herausstellte, da er Kinder heiß und innig liebt und am liebsten mit ihnen den ganzen Tag spielt.


Und dann kam das erste große Ereignis ins Haus: Da unser Herrchen im Tierheim seine Ausbildung zum Tierpfleger macht, hatten sie auf einmal 3 Hasenbabys bekommen um sie zuhause aufzuziehen (Juli 2005). Leider hat es nicht geklappt, obwohl Dusty mit seinem großen Schlapperlappen (Zunge) sie immer schön sauber geleckt hat, als ob es seine eigenen Kinder wären.


Einen Monat später (August 2005) folgten dann ein paar Katzenbabys, die sie mit samt Muttertier vorübergehend bei uns aufgenommen und aufgepäppelt hatten. Dusty hat auch wieder als Ersatzvater kräftig mitgeholfen (was für einen Rüden doch ungewöhnlich ist).


Nachdem die Mama der Babys erfolgreich vermittelt werden konnte, hatten die Babys noch eine Weile mit Dusty zusammen gelebt und viel Spaß gehabt wobei sie Ihm so richtig auf der Nase rumgetanzt sind, doch das war kein Problem für Dusty.


Dann kam der Tag des Abschieds und die Katzenbabys gingen in ihre neuen Familien. Nach dem Auszug der Kleinen ging es Dusty nicht so gut, er fühlte sich einsam und wollte weder Essen noch Gassi gehen. Also mussten sich Herrchen und Frauchen etwas einfallen lassen, um Ihn wieder zu motivieren und so trat ich Puh in sein Leben. Ich war ein kleines 8 Wochen altes Würmchen und wurde von dem Großem direkt ins Herz geschlossen und als neuer Spielkollege akzeptiert.

Puh

Wir freuen uns jeden Tag aufs Neue, wenn wir zusammen spielen, schlafen oder Gassi gehen können - am meisten freuen wir uns, dass wir ins kühle Nass springen können, wenn es draußen so richtig warm ist, da wir an der Lenne wohnen. Manchmal streiten wir uns auch über unser Spielzeug, auch wenn beide das gleiche haben, so ist das nun mal unter „Geschwistern“.


Das soll es dann auch gewesen sein. Wir wünschen Euch allen noch einen schönen Tag: Dusty, Puh, Frauchen & Herrchen.

Hasso

Wer einmal beginnt, sich mit dem Tierschutz näher zu befassen, wird irgendwie von einem Virus befallen. So geht es uns auch, aber wir leben sehr gut mit diesem "Virus" ! Wir teilen unser Haus (oder sie mit uns) mit vier Hunden und einigem "Geflügel" (zwei Graupapageien, einigen Wellensittichen, Kanarienvögeln, Rosellas, einem Berg- und einem Singsittich, die über ein eigenes Vogelzimmer verfügen). Allesamt sind sie sogenannte "Wegwerftiere", die ihren Weg erst ins Tierheim und dann zu uns gefunden haben.


Eine besondere Geschichte ist die von Hasso.


Eigentlich waren wir mit drei Hunden gut ausgelastet, fanden wir. Ein weiterer Hund war nicht geplant. Aber manchmal kommt es anders als gedacht.


Frau Ackermann erzählte uns die traurige Geschichte von Hasso, einem Deutschen Schäferhund, der schon einige Monate im Tierheim saß und der, trotz aller guten Pflege, dabei war, sich aufzugeben. Hasso ist ein echtes Sorgenkind. Er hat eine Spondylose (krankhafte Veränderung an der Wirbelsäule), eine starke Arthrose im Vorderlauf und natürlich Hüftgelenksdysplasie (wie so viele Schäferhunde). Als er ins Tierheim kam, war er ein Bild des Jammers. Mittlerweile war er gesundheitlich – so weit möglich – wiederhergestellt. Aber glücklich war er nicht.


So gingen wir ins Tierheim, um ihn uns einmal anzusehen. Nur ansehen ! Vielleicht könnte man den armen Kerl ja wenigstens mal mit zum Spaziergang nehmen, dachten wir.


Hasso wurde aus seiner Box gelassen, kam zu uns und ließ sich auch streicheln. Dann allerdings drehte er um und lief zurück zu seinem Zwinger. Den Blick, den er uns zuwarf, konnte ich nicht vergessen. Es war, als wolle er sagen: "Ist ja nett, dass Ihr da seid, aber für mich ändert sich ja doch nichts. Wer nimmt schon einen so kranken Schäferhund ?"


Dann war er im Zwinger verschwunden und kam auch nicht wieder zum Vorschein.


Wir beschlossen, Hasso am folgenden Tag (ein Sonntag) mit zum Spaziergang zu nehmen. Mal sehen, wie er sich mit unserer Hundebande verstand.


Es klappte wunderbar – keine Probleme, kein Knurren, nichts.


Da es ein super-schöner Sommertag war, sollte Hasso tagsüber bei uns bleiben. Aber Hasso hatte sich bereits entschieden, dass er nicht wieder ins Tierheim zurück wollte.

Standort & Erreichbarkeit

Städtisches Tierheim
Hasselstr. 15
58091 Hagen


Die Zufahrt ist über die Eilper Str., unmittelbar neben dem Eilper Einkaufszentrum möglich.
Für eine detaillierte Informationen klicken Sie bitte auf die Symbole.

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TERMINE NUR NACH TELEFONISCHER ABSPRACHE !