Carlo

Hallo zusammnen!


Als ich mal wieder mit Frau Ackermann telefonierte, bat sie mich doch mal einen Artikel für die Rubrik Happy End zu verfassen. Dieses Versprechen löse ich jetzt ein:


Es war im August 2005, als meine Familie beschloß, mir eine Katze zum Geburtstag zu schenken. Sie lasen auf einmal Stadtanzeiger, Wochenkurier und so weiter. Ich fragte: "Was macht ihr da?" "Für Dich eine Katze suchen!" "Nix da!" ,war meine Antwort, "im Tierheim sind genug!"


Am nächsten Morgen rief ich im Tierheim an und fragte nach einem roten Stubentiger. Ja, einer ist noch da, aber er ist ein Wildwurf und hat Katzenschnupfen. Bedingt dadurch wird er eine Trübung des rechten Auges zurück behalten..."Mir egal", sagte ich, "bin selber Brillenträger!"


Am gleichen Nachmittag fuhr ich runter und schaute ihn mir an. Meinen Carlo!


Es dauerte ein paar Wochen, bis ich ihn zu mir nehmen durfte. In der Zwischenzeit machten wir die Anschaffungen und richteten alles katzengerecht ein. Es war ein Donnerstag und ich durfte ihn endlich holen! Er fauchte schon, als man ihn in den Korb setzte und während der Fahrt war er nur am Miauen. Zuhause angekommen, stellten wir ihn erst mal ins Schlafzimmer, damit er Ruhe hatte und gegen Abend wollten wir ihn mal rausholen, um ihm das Katzenklo und so weiter zu zeigen. Er dankte es meinem Mann so, daß er seine ganzen Hände und Unterarme mit richtig tiefen Kratzern versah.... Er verkroch sich dann und wir ließen ihn in Ruhe. Abends, als die Kinder schliefen und mein Mann zur Arbeit war, ging ich zum Katzenkorb, holte Carlo mit Hilfe eines Handtuchs raus, legte mich aufs Bett und streichelte ihn und: er schnurrte !!! Auf einmal wurde er neugierig und fing an, herum zu stöbern; leider ging er auf der Seite des Bettes herunter, an der unser Hund Ben lag. Es gab ein riesiges Gefauche und ich wollte zu ihm, um ihn zu beruhigen, aber er war so verängstigt, daß er sich wieder verkroch. Von da an hörten wir ihn nur noch nachts und sahen morgens den leeren Fressnapf . Das ging mehrere Wochen so. Eines Morgens machte ich das Frühstück für die Großen und Ben stand, wie immer, in der Küchentür und: da war etwas Rotes drunter! Ich habe Carlo dann ein Leckerchen angeboten und er nahm es sehr zögerlich. Von da an ging es bergauf! Carlo kam immer mehr in unsere Nähe, ließ sich aber nur selten berühren.


Darauf hin telefonierte ich noch einmal mit Frau Ackermann und sie meinte, daß eine 2. Katze helfen würde. Zwei Wochen später kam unser Möhrchen!


In der ersten Woche gab es ein Gefauche... Aber nach einer Zeit hatte ich dann morgens immer einen rot-schwarzen Katzenball vor meinen Füßen liegen. Carlo kam abends aufs Bett, ließ sich streicheln, aber nur wenn er wollte!


Als Nummer Drei dann im Mai Einzug hielt, fand er seine große Liebe! Carlo ist mittlerweile seid 1,5 Jahren bei uns und am Anfang hätte ich nie gedacht, daß das was wird! Er ist immer noch etwas scheu und kommt nur zu seinen Bedingungen....... Aber er ist Klasse! Und bildhübsch geworden!


Er und seine Gefährten haben mir die Kraft gegeben, die ich während der Chemo brauchte. Ich kann jedem nur raten, sich ein Tier aus dem Tierheim zu holen!


Liebe Grüße und viel Spaß!

A. Potschanteck


Carlo und Möhrchen

Nachdem ich mit Frau Ackermann telefoniert hatte und sie mir sagte, daß zur besseren Entwicklung für Carlo eine Zweitkatze, die besonders menschenbezogen ist, nur gut wäre, fuhr ich also nachmittags wieder zum Tierheim. Frau Ackermann nahm sich sehr viel Zeit für mich und ging mit mir durch die Katzenhäuser. Im ersten Haus, in dem wir waren, war ein kleiner roter Kater; er war süß, aber es hatte nicht gefunkt...Wir gingen ins nächste Katzenhaus. Ich war gerade mit beiden Füßen drin, da schlich eine schwarze, sehr unauffällige Katze um mich herum! Ich nahm sie auf den Arm; sie ging aber direkt weiter auf meine Schulter und war nur am Schnurren! Während dessen erzählte mir Frau Ackermann etwas über die anderen Katzen . Unhöflich unterbrach ich sie und sagte, daß die Wahl schon jemand für mich getroffen habe. Ich verwies nach oben auf meine Schulter, auf der Mörchen -wie ich sie mittlerweile genannt hatte- es sich schon bequem gemacht hatte.


Auch sie konnte ich nicht sofort mitnehmen; es dauerte fast zwei Wochen. Als ich sie dann holen durfte, machte mich Frau Ackermann darauf aufmerksam, daß es durchaus bis zum nächsten Tag dauern könnte, bis sie fressen würde. Zuhause angekommen, machten wir die Tür von der Box auf und sie kam ohne Zögern heraus, balancierte oben auf der Lehne bis zum Kratzbaum und ließ sich dort nieder.Als ob sie schon immer hier gewesen wäre! Keine halbe Stunde später inspizierte sie den Rest der Wohnung und begegnete unweigerlich Carlo und Ben und beide ernteten einen Faucher. Sie ging dann in die Küche, fand ihren Fressnapf und blieb gleich da.


Ich rief Frau Ackermann an und sagte Bescheid, daß sie schon fressen würde.


In den ersten Tagen gab es natürlich Raufereien. Aber das gab sich. Eines Morgens und dann immer, fand ich einen schwarz-roten Katzenball! Sie schlief -und tut es auch jetzt meist noch- unter meiner Decke oder auf meiner Hüfte.


Möhrchen hat sich zu einer souveränen Katzendame entwickelt und sagt auch mal deutlich, wenn sie keine Lust zu etwas hat. Ich möchte sie nicht mehr missen, allerdings kann sie auch eine Zicke sein!


Und auch bei ihr zeigt es sich, daß Tiere aus dem Tierheim, wenn sie ein endgültiges Zuhause gefunden haben, es einem mehr als einmal danken !


Liebe Grüße!

A.Potschanteck


Carlo, Möhrchen und Sandy

Wir dachten eigentlich, wir wären mit zwei Katzen komplett: Aber!


Es war an einem Samstag Abend im vergangenen Mai.


Meine Freundin rief an und erzählte mir, daß sie ein Mädchen getroffen habe, das an einer Bushaltestelle saß und weinte. Sie hatte einen kleinen Kater gefunden und durfte diesen nicht behalten. Sie wusste nun nicht, wohin mit dem Kleinen.


Meine Freundin wollte sich zu dem Zeitpunkt sowieso einen Kater zulegen, also nahm sie ihn mit. Aber sie war der Meinung, daß da noch mehr Katzen sein müßten. Also rief sie mich an und ich sagte noch einer weiteren Freundin Bescheid.


So daß wir uns zu 8 "Mann" auf die Suche machten. Zwei Stunden später fanden wir noch eine kleine Katzendame. Diese hatte leider einen Nabelbruch. Das kleine Mädchen sagte, daß sie nun doch eine Katze halten dürfte. Wir gaben sie ihr mit, baten sie aber, daß sie die Katze zu mir oder meiner Freundin bringen solle, wenn etwas mit der Katze wäre!


Am nächsten Morgen, es war sonntags, klingelte um kurz nach neun das Telefon und meine Freundin war dran. Das Mädchen hatte ihr die kleine Katze spät abends noch gebracht. Meine Freundin sagte, daß sie das Kätzchen am nächsten Morgen zum Tierheim bringen würde, wenn ich sie nicht bei uns aufnehmen könnte..............Ich machte meinen Mann wach und sprach das mit ihm ab und er sagte, daß -solange er was zu sagen hat- das Kätzchen nicht ins Tierheim käme! Ich sagte meiner Freundin zu, daß wir die Katze abholen würden. Gesagt getan!


Als wir mit dem Kätzchen nach Hause kamen, bekamen die Kinder große Augen. Unser Carlo guckte erst und fing dann direkt an, mit ihr zu schmusen! Aber Möhrchen fand das nicht gut! Sie spielte direkt am Kratzbaum und dieses kleine verschmuste Etwas kam bis ganz nach oben, aber nicht wieder runter.... Mein Mann, der nur seinen Arm ausstrecken musste, befreite sie dann aus ihrer misslichen Lage, so daß sie dann bei meinem Mann auf dem Arm einschlief.


In der Zeit rief ich unsere Tierärztin an, die -Gott sei Dank- immer für uns erreichbar ist . Ich erzählte ihr alles. Sie sagte, ich solle mir keine Sorgen machen und solange Sandy munter wäre, ist alles in Ordnung! Aber morgen früh sollte ich als Erstes bei ihr vorstellig werden. Gesagt getan !


Die kleine Katze war ca.8 Wochen alt und von Flöhen und Zecken nur so übersät ! Die Tierärztin sagte, daß der Nabelbruch nicht akut sei und man diesen zusammen mit der Kastration operieren könne. Also wurde sie geimpft und entwurmt und gegen Flöhe und Zecken behandelt. Leider war sie von der Mutter nicht richtig entwöhnt worden; sie versuchte sogar bei mir aus der Brust Milch zu bekommen, was ziemlich schmerzhaft war....Sie fraß aber schon Trockenfutter und ich wunderte mich.........Ich machte mich dann bei meinen Freunden im Katzenforum schlau und diese sagten: "Lenk es auf ein Tuch um." Auch dieses haben wir geschafft!


Es verlief alles gut, bis sie 5 Monate alt war. Der Nabelbruch ließ sich nicht mehr zurückschieben, also ging es früh morgens zum Tierarzt und der Nabelbruch wurde behoben und auch gleichzeitig die Kastration durchgeführt . Sie hat sich dann den ganzen Tag nicht blicken lassen....Mitten in der Nacht ging es ihr dann besser und sie attackierte meine nackten Füße, die unter der Decke hervor schauten.


Mittlerweile ist auch sie fast ein Jahr bei uns und hat sich mehr als gut entwickelt!


Und obwohl sie nicht aus dem Tierheim Hagen stammt, standen mir die Mitarbeiter/innen immer mit Rat und Tat zur Seite.


Mit diesen Geschichten möchte ich mich bei den Mitarbeitern /innen ganz herzlich bedanken !


Sie haben unser Leben durch die Katzen mehr als bereichert !


A.Potschanteck


Standort & Erreichbarkeit

Städtisches Tierheim
Hasselstr. 15
58091 Hagen


Die Zufahrt ist über die Eilper Str., unmittelbar neben dem Eilper Einkaufszentrum möglich.
Für eine detaillierte Informationen klicken Sie bitte auf die Symbole.

Öffnungszeiten

Montag14.00 - 17.30 Uhr
Dienstag14.00 - 15.30 Uhr
Mittwochgeschlossen
Donnerstag14.00 - 17.00 Uhr
Freitaggeschlossen
Samstag10.00 - 12.00 Uhr (Tiervermittlung nach Terminabsprache)
Sonntaggeschlossen

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