Willkommen!

Wir freuen uns, alle Bürgerinnen und Bürger auf der Website des EUROPE DIRECT Büros Hagen zu begrüßen!

Haben Sie sich schon immer gefragt, was die EU ausmacht? Wie z.B. Verbraucher geschützt werden oder welche Maßnahmen zum Umweltschutz ergriffen werden? Oder suchen Sie nach Materialien, um Europa im Bereich der Bildung zu vermitteln?

Dann sind Sie hier genau richtig!


Für Fragen rund um die EU und geplante Veranstaltungen stehen wir Ihnen gerne telefonisch oder per E-Mail zur Verfügung. Ansonsten besuchen Sie uns doch einfach! Das EUROPE DIRECT Büro finden Sie im 4. Stock des Hagener Rathauses. So kommen Sie zu uns: Karte


Wir werden Sie hier regelmäßig über die aktuellen Nachrichten, Wettbewerbe, Ausschreibungen und Umfragen aus Europa auf dem Laufenden halten und Sie auch auf diesem Wege zu unseren Veranstaltungen einladen. Außerdem sind wir seit Kurzem auch auf Facebook zu finden, wo wir ebenfalls Infos und Updates über unsere Aktivitäten zur Verfügung stellen. Unsere Facebookseite finden Sie hier. Eine Einführung in die Arbeit der Europe Direct Informationsbüros in Deutschland finden Sie in diesem Imagefilm.


Viel Spaß beim Stöbern auf unserer Seite!


Hallo!

Mein Name ist Leonie Jahn und ich bin die neue Praktikantin im Europe Direct Büro Hagen, wo ich für neun Wochen bleiben werde. Seit 2016 studiere ich „Sozialwissenschaften in Europa“ in Siegen und da liegt es nahe, ein Praktikum dort zu machen, wo ich Europaarbeit mitgestalten und darüber aufklären kann!

Schon in der Schule habe ich mich sehr für die EU interessiert. Nach meinem Abi habe ich mich dazu entschieden, für neun Monate in Frankreich zu leben und dort in einem Altenheim zu arbeiten. So konnte ich mich nicht nur sozial engagieren, sondern auch mein Französisch aufbessern und eine neue Kultur kennenlernen. Dort wurde für mich auch noch einmal klar: Ich möchte mehr über andere Länder und deren Besonderheiten lernen! So kam es, dass ich mich für die Uni Siegen entschied, da dort Sozialwissenschaften mit europäischem Schwerpunkt angeboten werden.

In meiner Freizeit bin ich häufig kreativ: Nicht nur schreibe ich unheimlich gerne Kurzgeschichten, ich bin auch ein großer Fan von Handarbeiten! Basteln, Häkeln und Nähen gehören genau so in meinen Alltag wie Lesen und meine Freunde treffen, mit denen ich auch sehr gerne ins Theater gehe.

Wenn Sie mehr über mich oder über unsere Arbeit erfahren wollen, lade ich Sie herzlich ein, uns in unserem Büro zu besuchen.


Liebe EU-Interessierte,


Unser neuer Newsletter Oktober 2017 ist nun endlich online!


Das Team des Europe Direct Büros Hagen wünscht Ihnen eine angenehme Herbstzeit und viel Spaß beim Lesen des Newsletters!


Ihr Europe Direct Hagen Team


Praktikum beim Europe Direct Hagen


Das Europe Direct der Stadt Hagen und der Märkischen Region ist ständig auf der Suche nach neuen Praktikanten und Praktikantinnen!


Wenn Du großes Interesse an der Europäischen Union hast und dich motiviert in die Umsetzung europäischer Informationsarbeit vor Ort einbringen möchtest, dann schick uns doch einfach eine Bewerbung zu. Wir freuen uns auf Dich!


wissensoffensive 2017


Unter dem Motto "Digital ist nicht gleich digital - offene, freie Standards für den Mittelstand" fand am 22.11. die wissensoffensive 2017 statt. In verschiedenen Workshops und Vorträgen konnten sich die Teilnehmer über eStandards informieren. Auch wir waren dabei, um in Zusammenarbeit mit der NRW.BANK über die verschiedenen Fördermöglichkeiten der EU für kleine und mittlere Unternehmen zu aufzuklären. So konnten wir auch auf die Investitionsoffensive hinweisen, die von der EU geführt, aber in Deutschland leider recht unbekannt ist. Auch der EU-Förderleitfaden Ruhr von der Ruhrmetropole war uns dabei eine große Hilfe.


Fortbildung Fit für Europa am 20.11.17


Wie werden eigentlich europäische Fördermittel beantragt? Dieser Frage konnten sich die Besucher unserer Fortbildung "Fit für Europa" am 20.11. widmen. In Vorträgen von Herrn Dr. Marco Arndt von der KommunalAkademie der Konrad-Adenauer-Stiftung, Herrn Prof. Dr. Thorsten Müller von der Fachhochschule für öffentliche Verwaltung und Frau Hanna Schönberg von der ecce GmbH haben wir gelernt, was für Fonds es gibt, wie sie zusammengesetzt werden und wie man sie beantragt. Frau Schönberg hat uns dies an einem praktischen Beispiel, dem Projekt smARTplaces vom Dortmunder U, noch einmal verdeutlicht. Unterbrochen von einer Mittagspause im Bar Celona und gut unterhalten durch die spannenden Vorträge haben wir einen interessanten und aufschlussreichen Tag verbracht und hoffen, dass es den Mitarbeiter/innen und Auszubildenden genau so gut gefallen hat.


Veranstaltung Europa - Warum? am 15.11.2017


Letzten Mittwoch, den 15.11., ging es für uns nach Gevelsberg zur Veranstaltung „Europa – warum?“ mit dem DGB-Seniorenkreis Gevelsberg. Gemeinsam und immer im Gespräch mit über 35 Personen haben wir uns mit den drei für NRW wichtigsten Europäischen Struktur- und Investmentfonds (ESIFs) beschäftigt: dem EFRE, dem ESF und dem ELER. Allerdings durfte auch die Zukunft der EU nicht vergessen werden. Wie sollte die EU aussehen, als sie gegründet wurde? Wie sieht sie jetzt aus und vor allem: Sind wir damit zufrieden? Warum und warum nicht? Außerdem haben wir einen Blick auf das aktuelle Eurobarometer geworfen und uns angeschaut, wie die Bewohner der einzelnen Länder zur EU stehen.


Europarallye mit Schülerinnen und Schüler der SEK I der Ernst-Eversbusch-Schule


Am Freitag, dem 10.11.,war die 6c der Ernst-Eversbuschschule zusammen mit uns zu einer Europarallye in der Stadtbücherei.

Die Klasse wusste schon ganz schön viel über Europa! Am Glücksrad konnten sie ihr Wissen über die einzelnen Länder auf die Probe stellen: Welches Autokennzeichen hat Zypern? Welche Sprache spricht man in Slowenien? Und wo liegt eigentlich Litauen? Außerdem haben sie gemeinsam Kekse gebacken und mehr über Malta und Estland erfahren, die sich dieses Jahr die Ratspräsidentschaft teilen.

Natürlich wurden auch die Klassiker EU-Kommission und EU-Parlament besprochen.


Es war schön, gemeinsam mit den Kindern zu lernen und über ihre und unsere Erfahrungen in den verschiedenen Ländern der EU zu sprechen.



Auszeichnung zur Europaaktiven Kommune in Düsseldorf


Am Donnerstag, dem 09.11., waren wir in Düsseldorf zur Auszeichnung der europaaktiven Kommunen und Verleihung der Sonderpreise 2017.

Der Minister für Bundes- und Europaangelegenheiten sowie Internationales NRW, Dr. Stephan Holthoff-Pförtner, verlieh dort auch an die Stadt Iserlohn (die Delegation auf dem Foto) einen Sonderpreis, die sich in der Kategorie "Integration von Geflüchteten" mit einem besonderen Projekt bewarb: Ein Beschäftigungs- und Lernangebot für Geflüchtete im Handwerk.


Schon 2013 erhielt Hagen die Auszeichnung "Europaaktive Kommune". Wir denken gerne an die damalige Veranstaltung zurück und haben uns gefreut, das diesjährige Treffen zur Vernetzung und Bewunderung der neuen Ausgezeichneten und Sonderpreisträger zu nutzen.


Die Zukunft Europas oder „Vereinigte Staaten von Europa“ ?


Am 07.11.2017 schlüpften die Schülerinnen und Schüler der Kaufmannschule II im Rahmen des Planspiels „Vereinigte Staaten von Europa“ in die Rolle der Mitglieder des Europäischen Konvents, der nach Art. 48 des Vertrages von Lissabon zusammentreten kann, um entscheidende europäische Weichenstellungen für die Zukunft der EU auszuhandeln.


Im Konvent sind sowohl die Mitgliedstaaten als auch die EU-Kommission und das Europäische Parlament vertreten, so dass die unterschiedlichen europäischen und nationalen Perspektiven und Widersprüche herausgearbeitet werden können.


In den Verhandlungen geht es darum, sechs von der EU-Kommission vorgelegte Forderungen zur Weiterentwicklung der EU auszudiskutieren. Einer der Themenbereiche ist den „Langfristigen Zielen der EU“ zugeordnet. Diese Veranstaltung wurde gemeinsam mit den Young European Professionals und dem Europe Direct Büro Hagen in Kooperation durchgeführt.

Das Fazit der Teilnehmer war, dass es ein schweres Stück Arbeit sei, Kompromisse und Lösungen zu finden, mit denen alle zufrieden sein können. Sie stellten sich auch die Frage, ob im „wahren Leben“ nicht noch viel heftiger um ein Ergebnis gerungen würde. Das Darlegen der unterschiedlichen Aspekte z.B. für ein „verpflichtendes europäisches Jahr“ wurde sehr ernsthaft und mit sehr viel Engagement betrieben.



Wohin steuert Europa?


Am Montag, dem 06.11., waren wir in Iserlohn, um mit interessierten Bürgern über die Geschichte der EU, die ersten europäischen Gedanken, die Gründerväter der Union und vor allem die verschiedenen Zukunftsszenarien zu sprechen.

Hier waren sich alle einig: die Europäische Union muss entgegen der aktuellen nationalistischen Strömungen weiterhin existieren, da sie für den Erhalt des Friedens sorgt.

Allerdings gab es in den Feinheiten Unterschiede - soll es ein Europa der verschiedenen Geschwindigkeiten sein oder doch lieber vertieftere Zusammenarbeit in allen oder nur wenigen Bereichen? Und wie kann die EU effizienter arbeiten?

Es war spannend, die verschiedenen Perspektiven und möglichen Lösungsansätze zu sehen. Gerne wieder!


„Integration der Roma stellt EU-Kommission vor Probleme“

- eine Erläuterung von Marie Schmidt -


Seit 2011 ergreift die EU Maßnahmen zur Integration der Roma und bekämpft Rassismus und Fremdenfeindlichkeit auf Basis der EU-Rechtsvorschriften. Auch finanzielle Mittel werden den Mitgliedsstaaten zur Integrationsarbeit durch die Europäische Kommission zur Verfügung gestellt. Trotzdem erfahren die heute ca. 12 Mio. in Europa lebenden Roma, welche die größte ethnische Minderheit des Kontinents bilden, viel Intoleranz, Diskriminierung und Vorurteile. Und das, obwohl die EU-Grundrechtecharta jegliche Diskriminierung aufgrund von Rasse, Hautfarbe oder ethnischer und sozialer Herkunft verbietet und die Achtung der Vielfalt von Kulturen, Sprachen und Religionen garantiert. Weitere Infos hier


Ist die EU noch zu retten?


Die EU und insbesondere die Euro-Staaten sind im Chaos, völlig überschuldet und im weltweiten Vergleich im Niedergang. Nicht mehr zu retten, diese EU und dieser Euro - das glaubten wohl auch viele Briten, als sie 2016 für den Austritt stimmten. Glaubt Ihr das auch? Immer noch? Jedenfalls lesen wir das oft in unseren Nutzerkommentaren.


Höchste Zeit, finden wir, hier einmal an die tatsächlichen Wirtschaftsdaten und den eindrucksvollen Aufschwung in Europa zu erinnern: Die gesamte EU-Wirtschaft wächst das fünfte Jahr in Folge, seit nun schon fast zwei Jahren auch schneller als die amerikanische Wirtschaft. Diese und viele weitere Fakten, welche die EU-Kommission auf Ihrer Facebookseite zur Klarstellung veröffentlicht hat, finden Sie hier.


JuBi - Die JugendBildungsmesse

Weltweiser ist ein unabhängiger Bildungsberatungsdienst und Verlag und haben es sich zur Aufgabe gemacht, sachkundig über Auslandsaufenthalte und internationale Bildungsangebote wie Schüleraustausch, High School, Gastfamilie werden, Sprachreisen, Au-Pair, Freiwilligenarbeit, Praktika, Studium im Ausland sowie Work & Travel zu informieren. Die nächsten Termine für das zweite Halbjahr 2017 stehen fest.

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Weitere Informationen finden Sie unter: www.weltweiser.de


ERLEBNIS EUROPA

Die Multimedia Ausstellung im Europäischem Haus Berlin bietet eine virtuelle Reise durch Europa und die Europäische Union an. In der Ausstellung informieren interaktive Medienstationen darüber, was Europa ausmacht, wie Europäische Politik funktioniert und wie Bürgerinnen und Bürger selber aktiv werden können. Die Information auf den Medientischen ist in allen 24 Amtssprachen der Europäischen Union abrufbar.


Besonderes Highlight der Ausstellung ist ein 360°-Kino, in dem man während eines 12-minütigen Films eine Plenartagung des Europäischen Parlaments miterleben kann und in einem weiteren 8-minütigen Film die Herausforderungen für Europa dargestellt werden. Beide Filme laufen auf Deutsch, können über Kopfhörer aber auch in den anderen 23 Sprachen verfolgt werden. Die Dauerausstellung ERLEBNIS EUROPA ist täglich von 10 Uhr bis 18 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist frei.


Des Weiteren besteht für Gruppen von mindestens 15 bis maximal 40 Personen die Möglichkeit zur Teilnahme an einem einstündigen Rollenspiel in deutscher Sprache, das in der Zeit von Montag bis Freitag jeweils um 9 Uhr durchgeführt wird. Eine vorherige Anmeldung ist erforderlich auf www.erlebnis-europa.eu.


Europäische Ratspräsidentschaft

Seit dem 1. Juli 2017 trat Estland für sechs Monate den Vorsitz im Rat der Europäischen Union an und löste dabei Malta ab, welches seit dem 1. Januar 2017 die Ratspräsidentschaft inne hielt.

Der Vorsitz im Rat der Europäischen Union wechselt alle sechs Monate und findet als eine Trio- bzw. Team- Präsidentschaft statt, an der jeweils immer drei EU-Länder beteiligt sind, die sich nacheinander ablösen. Die Länder-Teams erarbeiten gemeinsam ein „Achtzehnmonatsprogramm“ mit bestimmten Themen und Zielen. Estland wird von Bulgarien Anfang 2018 abgelöst; anschließend übernimmt Österreich den Vorsitz. Somit bilden Estland, Bulgarien und Österreich ein „Trio“. Dabei kann jedes Land einen Schwerpunkt auf ein bestimmtes Thema setzen. Die Reihenfolge, in der die Mitgliedsstaaten den Vorsitz übernehmen, ist festgelegt. Während der Ratspräsidentschaft leiten die Minister des jeweiligen Landes die Sitzungen der Räte, wirken bei der Festlegung der jeweiligen Tagesordnung mit und fördern den Dialog mit den anderen Institutionen der EU.


Das übergeordnete Ziel Estlands ist, dass die EU vereint und entscheidungsfreudig bleibt. Zu den vier Schwerpunkten gehören die Bereiche offene und innovative europäische Wirtschaft, Sicherheit, ein digitales Europa und freier Datenfluss sowie Inklusion und Nachhaltigkeit in Europa. Weitere Informationen finden Sie hier.


Der Unterschied zwischen dem Europäischen Rat, dem Rat der Europäischen Union und dem Europarat

Beide Räte sind Institutionen der Europäischen Union und haben ihren Sitz in Brüssel. Der Europäische Rat (European Council) legt die allgemeinen Zielvorstellungen und Prioritäten der EU fest und ist dabei kein gesetzgebendes Organ. Es ist eine richtungsweisende und beratende Institution.

Der Rat der Europäischen Union (Council of the European Union) hingegen verhandelt und beschließt Rechtsakte, meist zusammen mit dem Europäischen Parlament und setzt sich aus den jeweiligen Ministern der Mitgliedsländer zusammen. Er wird daher auch Ministerrat genannt und reguliert und koordiniert aktiv Politik, den EU-Haushaltsplan und internationale Abkommen.

Der Europarat (Council of Europe) hat seinen Hauptsitz in Straßburg und ist keine Institution der Europäischen Union. Er ist eine internationale europäische Organisation, die für die Belange aller 47 Staaten in Europa zuständig ist. Er setzt sich für Menschenrechte, die Freiheit der Meinungsäußerung und der Medien sowie für die Versammlungsfreiheit, für Gleichstellung und den Schutz von Minderheiten ein.


60 gute Gründe für die EU

Ein vereintes Europa muss in einer zunehmend multipolaren Welt sein Schicksal selbst in die Hand nehmen und seine Zukunft gestalten.


Es gibt zahlreiche Gründe, warum wir die EU dafür brauchen. Die Vertretung der EU-Kommission in Deutschland hat anlässlich des Jubiläums der Unterzeichnung der Römischen Verträge vor 60 Jahren eine Sammlung von 60 Gründen für das europäische Einigungswerk zusammengestellt: worauf Europa stolz sein kann, wie die EU die Wirtschaft stärkt und Konzerne kontrolliert und wie sich die EU für uns alle rechnet – auch hier in Deutschland.

Die Zusammenstellung zeigt, wie die EU sich in der Welt engagiert, wie sie für innere Sicherheit sorgt und in der Flüchtlingskrise hilft. Außerdem finden sich Argumente für die EU in den Bereichen Bildung und Forschung, Verbraucher und Umwelt.

Am 25. März 1957 unterzeichneten in Rom die Staats- und Regierungschefs von sechs europäischen Ländern die „Römischen Verträge“. Das war die Geburtsstunde der EU, die Grundlage des gemeinsamen Europas war geschaffen.

Das 60-jährige Jubiläum ist ein Anlass, sich bewusst zu machen, warum wir die EU trotz viel Kritik nach wie vor brauchen. Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker hat kürzlich in einem Weißbuch eine Debatte über die künftige Entwicklung der Europäischen Union mit 27 Mitgliedstaaten angestoßen.


Die „60 Gründe für die EU“ zeigen ganz konkret auf, was wir in Europa erreicht haben und warum die EU auch in Zukunft noch wichtig ist – ohne Anspruch auf Vollständigkeit.


Weitere Informationen gibt es auch auf der Website: www.60-gute-gruende.eu


60 Jahre Römische Verträge

Das 60-jährige Jubiläum ist ein Anlass, sich bewusst zu machen, warum wir die EU trotz viel Kritik nach wie vor brauchen. Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker hat kürzlich in einem Weißbuch eine Debatte über die künftige Entwicklung der Europäischen Union mit 27 Mitgliedstaaten angestoßen.


Was ist ein Weißbuch?

Die von der Europäischen Kommission veröffentlichten "Weißbücher" enthalten Vorschläge für ein gemeinschaftliches Vorgehen in einem bestimmten Bereich. Sie knüpfen zum Teil an "Grünbücher" an, die einen Konsultationsprozess auf europäischer Ebene in Gang setzen.


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Vertrag von Maastricht

Der am 1. November 1993 in Kraft getretene und in Maastricht (Niederlande) unterzeichnete Vertrag über die Europäische Union schaffte innerhalb der Europäischen Union eine Dreisäulenstruktur. Die erste Säule ist die Europäische Gemeinschaft, die zweite Säule: Außen- und Sicherheitspolitik und als dritte Säule wurde die gemeinsame Innen- und Justizpolitik bestimmt.


23.11.2017: Bei Vogelgrippe: Erzeuger dürfen länger als bisher Freiland-Eier vermarkten
Die Erzeuger von Freilandeiern dürfen ihre Erzeugnisse künftig länger als bisher als solche vermarkten, auch wenn ihre Hühner aufgrund von Vogelgrippe-Ausbrüchen nur eingeschränkt Zugang zu Ausläufen im Freien haben. Eine bisher geltende Änderung der EU-weiten Norm vom September 2017 erlaubt es den Eierproduzenten, ihre Produkte weiterhin als Freilandhaltung zu vermarkten, wenn ihre Hühner bis zu 12 Wochen lang keinen Zugang ins Freie hatten. Mit der jüngsten Änderung, die am kommenden Samstag, den 25. November 2017 in Kraft tritt, wird dieser Zeitraum auf 16 Wochen verlängert. Mehr Infos


23.11.2017: Verurteilung von Ratko Mladić: Gerechtigkeit ist humane Pflicht
Die EU hat anlässlich der gestrigen (Mittwoch) Verurteilung von Ratko Mladić an die Opfer der Verbrechen im ehemaligen Jugoslawien gedacht und alle Beteiligten zur Versöhnung aufgerufen. „Das heute vor dem Internationalen Strafgerichtshof für das ehemalige Jugoslawien verkündete Urteil im Fall Ratko Mladić erinnert an die dunkelsten und tragischsten Ereignisse in Bosnien und Herzegowina, den westlichen Balkanstaaten, in der jüngeren Geschichte Europas, einschließlich des Völkermords in Srebrenica. Gerechtigkeit zu schaffen und Straflosigkeit für die schrecklichsten Verbrechen zu bekämpfen, ist eine grundlegende humane Pflicht“, erklärte eine Sprecherin der EU-Außenbeauftragten Federica Mogherini. Mehr Infos


23.11.2017: Europäisches Semester: EU-Kommission legt wirtschaftliche und soziale Prioritäten für das kommende Jahr vor
Die Europäische Kommission hat gestern (Mittwoch) die wirtschaftlichen und sozialen Prioritäten der EU für das kommende Jahr dargelegt, Politikempfehlungen für das Eurogebiet abgegeben und ihre Bewertung der Haushaltsplanung der Euro-Mitgliedstaaten vorgelegt. Die Wirtschaft des Eurogebiets wächst so rasch wie seit zehn Jahren nicht mehr, die Beschäftigung erreicht Rekordstände. Die Haushaltsdefizite sind stark zurückgegangen. In einigen Staaten bleiben jedoch die Schuldenstände hoch. In Frankreich, Belgien, Italien, Portugal, Slowenien und Österreich besteht das Risiko, dass die Vorgaben des Stabilitäts- und Wachstumspakts für 2018 nicht erfüllt werden. Im Falle Italiens gibt die anhaltende hohe Staatsverschuldung zur Sorge Anlass. In Spanien deutet sich an, dass das Defizitziel verfehlt wird. Deutschland erfüllt die Vorgaben des Stabilitäts- und Wachstumspakts, verzeichnet jedoch weiter makroökonomische Ungleichgewichte durch einen hohen Leistungsbilanzüberschuss. Mehr Infos


22.11.2017: Ungerechtfertigtes Geoblocking ab Weihnachten 2018 verboten
Am Montagabend haben sich Unterhändler des Europäischen Parlaments, der Mitgliedstaaten und der Kommission darauf geeinigt, dass ungerechtfertigtes Geoblocking im Online-Handel verboten wird. Ab Weihnachten 2018 können Verbraucher damit beliebige Waren wie Möbel und Spielzeug oder Dienstleistungen wie Hotelübernachtungen innerhalb der ganzen EU ebenso online einkaufen wie zu Hause. Die Verbraucher werden nicht mehr länger auf Websites mit nationalen Angeboten umgelenkt oder mit Hindernissen konfrontiert werden, wie beispielweise der Aufforderung, mit einer in einem anderen Land ausgestellten Debit- oder Kreditkarte zu zahlen. Für die Unternehmen bedeuten die neuen Vorschriften mehr Rechtssicherheit, um grenzüberschreitend tätig zu sein. Mehr Infos


22.11.2017: Im vergangenen Herbst hatten die Wirbelstürmen Irma und Maria die Karibikregion schwer verwüstet und mehrere Todesopfer gefordert
Die Europäische Union hat für den Wiederaufbau und die Widerstandsfähigkeit der Karibik nach den Wirbelstürmen vom vergangenen Herbst 300 Mio. Euro in Aussicht gestellt. Bei einer hochrangigen Geberkonferenz der Organisation „Karibische Gemeinschaft“(link is external), die vom 20. – 21. November in New York stattfindet, hat die EU ein umfassendes Entwicklungshilfepaket angekündigt, um die Verwüstungen der Tropenstürme zu beheben und dringenden humanitären Bedarf zu decken. Etwa ein Drittel des Gesamtbetrags sind neue Zuschussmittel für die Länder der Region. Mehr Infos


17.11.2017: Gemeinsame Herausforderungen und Anstrengungen für bessere Ergebnisse
Das Europaparlament hat auf seiner heutigen Plenartagung eine Entschließung zur Überprüfung der Umsetzung der EU-Umweltpolitik angenommen. Darin kritisieren die europäischen Volksvertreter eine schwache und lückenhafte Umsetzung der EU-Umweltvorschriften durch die Mitgliedsstaaten und fordern, neben der konsequenten Anwendung von Vertragsverletzungsverfahren, eine Stärkung der Diskussion über Umsetzungsdefizite im Rat der Mitgliedsstaaten. Mehr Infos


17.11.2017: EU-Sozialgipfel: Faire Arbeitsplätze, Chancengleichheit und Bildung für ein sozialeres Europa
Heute (Freitag) treffen sich die Präsidenten der EU-Organe und die Staats- und Regierungschefs der Mitgliedstaaten nach 20 Jahren erstmals wieder zu einem EU-Sozialgipfel. Sie diskutieren mit den Sozialpartnern, wie faire Arbeitsplätze und Wachstum in der Europäischen Union gefördert werden können. Das Gipfeltreffen ist eine gemeinsame Initiative von EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker und dem schwedischen Ministerpräsidenten Stefan Löfven. Mehr Infos


17.11.2017: Bericht zur Ukraine: Fortschritte bei Reformen, aber schnellere Umsetzung nötig
Der Europäische Auswärtige Dienst und die Europäische Kommission haben gestern (Donnerstag) einen Bericht über den Reformprozess in der Ukraine vorgelegt. Dieser zeigt, dass die Ukraine im Jahr 2017 eine Reihe von Reformen im Rahmen der Assoziierungsagenda erfolgreich vorangetrieben hat, in anderen Bereichen jedoch das Reformtempo beschleunigt werden muss. Mehr Infos


16.11.2017: Europäischer Fiskalausschuss präsentiert ersten Jahresbericht
Der Europäische Fiskalausschuss hat heute (Mittwoch) seinen ersten Jahresbericht vorgelegt. Der Bericht bewertet den fiskalpolitischen Kurs der EU und gibt Empfehlungen für Verbesserungen. Er beinhaltet eine umfassende Bewertung der Anwendung des Stabilitäts- und Wachstumspakts in der jüngeren Vergangenheit. Der Ausschuss ist ein unabhängiges Beratungsgremium für die Europäische Kommission bei fiskalpolitischen Fragen. Mehr Infos


16.11.2017: Die Zukunft der EU-Finanzen: Kohäsionspolitik nach 2020
Gestern Vormittag (Mittwoch) hat EU-Regionalkommissarin Corina Creţu mit den zuständigen Ministern der Mitgliedsstaaten über die Zukunft der EU-Förderung diskutiert. „Im Rahmen der Kohäsionspolitik sollten wir weiter in allen Regionen der EU investieren, um die großen Herausforderungen unserer Zeit zu bewältigen: Bekämpfung von sozialer Exklusion und Jugendarbeitslosigkeit, Migration, Anpassung an die Globalisierung und Klimawandel. Nachhaltiger Verkehr, Gesundheit und digitale Infrastruktur, Kleinunternehmen und Innovation sollten weiterhin unterstützt werden, wobei wir uns auf die Bereiche konzentrieren sollten, wo die Unterstützung der EU den größten Mehrwert bringt“, so EU-Kommissarin Creţu bei dem Treffen. Mehr Infos



Standort & Erreichbarkeit

Europe Direct Büro Stadt Hagen

Rathausstr.11

58095 Hagen


Redaktion:

Sabine Krink

Tel.: 02331 / 207-3186

Fax: 02331 / 207-2046

Veranstaltungen in Hagen und Umgebung


28. November 2017 9.30 Uhr bis 17.00 Uhr

Einladung zum Grundlagenseminar: »Europa gemeinsam gestalten. Kooperations-, Austausch- und Partnerschaftsprojekte konzipieren und finanzieren«

Ort: Haus der Kultur, Weberstraße 61 (Seminarraum im Hof), 53113 Bonn

Teilnahmebeitrag (inkl. Seminarunterlagen und Verpflegung): 55,00 Euro

Veranstalter ist die Kontaktstelle Deutschland "Europa für Bürgerinnen und Bürger".

Weitere Infos hier


29. November 2017 9.00 Uhr bis 16.30 Uhr

Einladung zur Veranstaltung Antragswerkstatt »Sind wir auf dem richtigen Weg? Für Antragsteller des EU-Programms ›Europa für Bürgerinnen und Bürger‹«

Ort: Haus der Kultur, Weberstraße 61 (Seminarraum im Hof), 53113 Bonn

Teilnahmebeitrag (inkl. Material und Verpflegung): 55,00 Euro

Veranstalter ist die Kontaktstelle Deutschland "Europa für Bürgerinnen und Bürger".

Weitere Infos hier


01.-03. Dezember 2017

Einladung zum Seminar: Entgrenzung der Arbeitszeit - zwischen Flexibilisierung und Überbelastung

Ort: Ferrotel, Düsseldorfer Str. 122-124, 47051 Duisburg

Anmeldeschluss ist der 23. November 2017.

Veranstalter ist das Freidrich-Ebert-Stifung Landesbüro.

weitere Infos hier


08. Dezember 2017 ab 7.00 Uhr

Einladung zu einer Tagesfahrt nach Frankfurt zur Europäischen Zentralbank

Abfahrt um 7.00 Uhr ab Rathaus an der Volme, Rathausstr. 13, Hagen mit einem Bus der Firma Reimann Reisen

Bitte beachten: Die Fahrt ist ausgebucht!

Der Kostenbeitrag für Busfahrt, Aufenthalt in der EZB und geplante Führung beträgt 20,00 €.

Veranstalter ist das Europe Direct Büro der Stadt Hagen.

Weitere Infos hier



Vertretung in Bonn

Vertretung in Berlin

Vertretung in Brüssel

Informationsbüro in Deutschland


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