EFRE - Europäischer Fonds für regionale Entwicklung


Der Europäische Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) soll durch Beseitigung von Ungleichheiten zwischen den verschiedenen Regionen den wirtschaftlichen und sozialen Zusammenhalt in der Europäischen Union stärken.


Der EFRE konzentriert seine Investitionen auf mehrere Schwerpunktbereiche. Dies wird als "thematische Konzentration" bezeichnet.

  • Forschung und Innovation
  • Digitale Agenda
  • Unterstützung kleiner und mittlerer Unternehmen (KMU)
  • CO2-arme Wirtschaft

Wie der EFRE seine Mittel auf diese Prioritäten verteilt, hängt davon ab, welcher Kategorie die betreffende Region angehört.

  • In entwickelteren Regionen müssen mindestens 80 % der Mittel auf mindestens zwei der genannten Prioritäten konzentriert werden.
  • In Übergangsregionen sind es 60 % der Mittel
  • In weniger entwickelten Regionen sind es 50 %

Außerdem müssen bestimmte EFRE-Mittel gezielt für Projekte zur CO2-armen Wirtschaft eingesetzt werden:

  • Weiter entwickelte Regionen: 20 %
  • Übergangsregionen: 15 %
  • Weniger entwickelte Regionen: 12 %

Der EFRE berücksichtigt auch in besonderem Maße die speziellen territorialen Eigenschaften. Die Maßnahmen des EFRE sind darauf ausgelegt, die wirtschaftlichen, ökologischen und sozialen Probleme in städtischen Gebieten zu verringern. Besonderer Wert wird auf eine nachhaltige Stadtentwicklung gelegt. Mindestens 5 % der Mittel des EFRE sind für ganzheitliche Maßnahmen in diesem Bereich vorgesehen, die von den Städten verwaltet werden.


Regionen, die durch ihre geografische Lage benachteiligt sind (abgelegene, bergige oder dünn besiedelte Gebiete) genießen einen Sonderstatus. Schließlich genießen auch die am Rand des EU-Territoriums gelegenen Regionen besondere Unterstützung durch den EFRE, um eventuelle Nachteile durch die Lage auszugleichen.


Quelle: Europäische Kommission


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