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KF - Kohäsionsfonds


Der Kohäsionsfonds wurde für EU-Staaten mit einem Bruttonationaleinkommen pro Einwohner unter 90 % des EU-Durchschnitts eingerichtet. Sein Ziel ist der Ausgleich der wirtschaftlichen und sozialen Ungleichheit und die Förderung einer nachhaltigen Entwicklung.


Über die Allgemeine Verordnung unterliegt dieser Fonds denselben Regeln für die Programmplanung, Verwaltung und Überwachung wie der EFRE und der ESF.


Im Programmzeitraum 2014-2020 fördert der Kohäsionsfonds Bulgarien, Estland, Griechenland, Kroatien, Lettland, Litauen, Malta, Polen, Portugal, Rumänien, die Slowakei, Slowenien, die Tschechische Republik, Ungarn und Zypern.


Aus dem Kohäsionsfonds wurden insgesamt 63.4 Milliarden EUR für Maßnahmen in folgenden Bereichen bereitgestellt:

  • Transeuropäische Verkehrsnetze, insbesondere von der EU ausgewiesene vorrangige Projekte von europäischem Interesse. Der Kohäsionsfonds unterstützt Infrastrukturprojekte im Rahmen der Fazilität "Connecting Europe".
  • Umwelt: In diesem Bereich kann der Kohäsionsfonds auch Energie- und Verkehrsprojekte unterstützen, wenn sie einen eindeutigen Nutzen für die Umwelt bedeuten, und zwar durch Energieeffizienz, die Nutzung erneuerbarer Energien, den Ausbau des Schienenverkehrs, eine verbesserte Anbindung der Verkehrssysteme, die Unterstützung des öffentlichen Verkehrs usw.

Die finanzielle Unterstützung durch den Kohäsionsfonds kann durch eine (von einer qualifizierten Mehrheit getroffene) Entscheidung des Rates ausgesetzt werden, wenn ein Mitgliedstaat übermäßig verschuldet ist und diese Situation nicht gelöst hat bzw. keine geeigneten Maßnahmen zu ihrer Lösung ergriffen hat.


Quelle: Europäische Kommission


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Sabine Krink

Tel.: 02331 / 207-3186

Fax: 02331 / 207-2046

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