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STADTARCHIV HAGEN

Das Gedächtnis der Stadt und ihrer Region


Herzlich Willkommen im Stadtarchiv der Stadt Hagen


Die Masken- und die Abstandspflicht bleibt weiterhin ausgesetzt. Mitarbeitende sowie Besucherinnen und Besucher können aber beide Maßnahmen zum eigenen Schutz sowie zum Schutz von anderen weiterhin freiwillig umsetzen.


Eine Terminabsprache per Mail oder Telefon ist Voraussetzung für einen Besuch.


Das Stadtarchiv möchte auf zwei neue Publikationen aufmerksam machen.

Der Band „Hagener Archivstücke – 111 ausgewählte Schriftquellen zur Stadtgeschichte“, setzt die erfolgreiche Reihe der „Hagener Stücke – 111 Objekte aus dem Stadtmuseum“ von 2017 und mit „Hagener Fundstücke – 111 archäologische Funde aus Hagen und dem Museum Wasserschloss Werdringen“ von 2020 fort. Als Bestandskataloge mit ausgewählten Objekten und Archivalien erfreut sich die Reihe unter interessierten Lesern und in Fachkreisen einer Beliebtheit, die sich auch in zahlreichen Leihanfragen für Ausstellungen in Museen im In- und Ausland gezeigt hat.

Die im Dezember 1887 im westfälischen Hagen gegründete Accumulatoren Fabrik AG (AFA) war im ausgehenden 19. Jahrhundert ein Pionierunternehmen auf dem Gebiet der Elektrotechnik.

Durch die Verbreitung der Elektrizität fanden die in Hagen erstmalig nach industriellen Maßstäben hergestellten Batterien vielfältige Anwendungen. Die AFA entwickelte sich seit ihrer Gründungsphase auch zu einem “Global Player“.

Der vorliegende Band beleuchtet die Geschichte des 1962 in VARTA Batterie AG umbenannten Unternehmens. Der Fokus liegt auf dem „Stammwerk“ in Hagen, wo die Produktion von Batterien im Juni 2021 eingestellt wurde.

Brandplan des Fleckens Hagen von 1724 mit Darstellung der romanischen Pfarrkirche, gezeichnet von dem Baumeister Johann Michael Moser aus Unna. Geheimes Staatsarchiv Berlin.

Die Geschichte des Stadtarchivs in Hagen reicht bis in das 18. Jahrhundert zurück. Durch die kommunale Gebietsreform 1929 wurde es zu einem Großstadtarchiv erweitert. Damals kamen die Archive der eingemeindeten Stadt Haspe sowie von weiteren Gemeinden und Ämtern hinzu. In den folgenden Jahren wuchsen die Bestände erheblich an. 1975 wurde unter anderem das Archiv der Stadt Hohenlimburg übernommen. Heute zählt das Stadtarchiv Hagen von seinen Beständen und Sammlungen zu den größeren Kommunalarchiven in Nordrhein-Westfalen. Seit 2018 ist es mit einer modernen archivarischen Infrastruktur und benutzerfreundlichen Serviceeinrichtungen im "Archivturm" auf dem WBH-Campus untergebracht.

Schrägluftaufnahme 1962 mit Blick auf den heutigen WBH-Campus mit dem "Archivturm", damals Archiv- und Lagergebäude der Elektromark.

Die Bestände des Stadtarchivs enthalten Schrift-, Sach- und Bildquellen aus einem Zeitraum vom Mittelalter über die Frühe Neuzeit bis in die Gegenwart. Das Stadtarchiv dokumentiert mehr als 800 Jahre Geschichte der Stadt, ihrer Stadtteile und der umliegenden Region. Es gliedert sich in über 70 größere Einzelbestände, zahlreiche Sammlungen, Depositate und Nachlässe. Hinzu kommen das überregional bedeutende Bildarchiv mit rund 1,5 Millionen Fotografien sowie eine Präsenzbibliothek mit rund 25.000 Bänden und eine zugehörige Rara-Sammlung.

Prof. Dr. Fritz Schemann (1868-1946) - erster hauptamtlicher Leiter des Stadtarchivs. Fotografie, um 1930.

Zum Stadtarchiv gehören unter anderem auch das Westfälische Literatur- und Musikarchiv sowie das Karl-Ernst-Osthaus-Archiv mit den angeschlossenen Sammlungen. Unter den Einzelbeständen sind besonders die umfangreichen Bestände zum Handlungshaus und Unternehmen Johann Dietrich Post, zum Papierunternehmen Vorster, zur Familie und dem Unternehmen Johann Caspar Harkort, zur Varta Batterie AG und zur Zwangsarbeit in Hagen 1939 bis 1945 zu nennen. In das Stadtarchiv gelangten auch Teile der früheren Hausarchive der Adelssitze Haus Busch und Haus Dahl.

Urkunde vom 27. Juli 1697 der Übetragung eines Grundstücks, ausgestellt durch die Vorsteher, Beerbten und Eingesessenen im Dorf Hagen .

Das Bauordnungsarchiv enthält unter anderem wertvolle Architekturpläne aus dem 19. bis 20. Jahrhundert, darunter zum "Hagener Impuls" vor 1914, zur Architektur der Zwanziger Jahre unter Einfluss des Bauhauses und dem Wiederaufbau 1946 bis 1955.
Die Bestände können zu den angegebenen Öffnungszeiten und nach vorheriger Vereinbarung im Benutzersaal eingesehen werden. Ein Teil der Archivalien ist als Mikrofilm-Editionen und in digitalisierter Form verfügbar. Im Internet sind derzeit rund 15.000 Akten online recherchierbar. Geplant ist eine Online-Bilddatenbank mit Recherche- und Bestellfunktionen.

Standort & Erreichbarkeit

Stadtarchiv Hagen

Eilper Straße 132 - 136

WBH-Campus

Gebäude D ("Archivturm")

58091 Hagen


Telefon: +49 (0) 2331/207-3339

Telefon: +49 (0) 2331/207-3050

Telefax: +49 (0) 2331/207-2447

E-Mail: stadtarchiv@stadt-hagen.de


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Öffnungszeiten

Montagnach Vereinbarung
Dienstagnach Vereinbarung
Mittwoch10.00 - 12.00 und 13.00 - 16.00 Uhr
Donnerstag10.00 - 12.00 und 13.00 - 16.00 Uhr
Freitagnach Vereinbarung
Samstaggeschlossen
Sonntaggeschlossen