Ausschuss für Anregungen, Beschwerden, Bürgerdienste und Ordnungspartnerschaften: Zu Beginn öffentliche Bürgersprechstunde

Nächster Termin: Dienstag, 21.05.2019 um 16 Uhr im Rathaus an der Volme

Anregungen und Beschwerden können in Form von Bürgeranträgen an den Ausschuss für Beschwerden, Anregungen, Bürgerdienste und Ordnungspartnerschaften herangetragen werden. Dieser dient dazu, dass Bürgerinnen und Bürger den Mitgliedern des Ausschusses ihre Anregungen, Ideen oder Beschwerden vorstellen. Laut § 24 der Gemeindeordnung NRW hat „…jeder […] das Recht, sich einzeln oder in Gemeinschaft mit anderen schriftlich mit Anregungen oder Beschwerden in Angelegenheiten der Gemeinde an den Rat oder die Bezirksvertretung zu wenden […]. Der Antragsteller ist über die Stellungnahme zu den Anregungen und Beschwerden zu unterrichten.“

Sofern Sie Ihre Anregung oder Beschwerde schriftlich einreichen möchten, wenden Sie sich bitte an die Geschäftsführerin des Ausschusses für Anregungen, Beschwerden, Bürgerdienste und Ordnungspartnerschaften, Frau Beate Hauck, Rathausstr. 11, 58095 Hagen, Tel.: 02331/207-3150, E-Mail: beate.hauck@stadt-hagen.de

Bislang konnten diese Eingaben nur schriftlich erfolgen. Im Rahmen seiner Zuständigkeiten erweiterte der Ausschuss 2017 dieses Angebot und beschloss die Einführung einer Bürgersprechstunde.

Die Bürgerinnen und Bürger werden regelmäßig über eine Pressemitteilung und über den Web-Auftritt der Stadt Hagen über die aktuell bevorstehende Sitzung des Ausschusses und die damit verbundene Bürgersprechstunde informiert. Eine Teilnahme erfolgt ohne vorherige Anmeldung.

Die Bürgerinnen und Bürger werden gebeten, 30 Minuten vor Sitzungsbeginn zu erscheinen und ihre Anregung oder Beschwerde persönlich vorzutragen. Der Vorsitzende entscheidet gemeinsam mit der Geschäftsführerin und einem juristischen Sachbearbeiter, ob die jeweilige Eingabe zulässig ist. Sofern dies der Fall ist, kann diese von den Bürgerinnen und Bürgern selbst in der sich anschließenden Ausschusssitzung vorgetragen werden. Sollte es sich allerdings bei der Eingabe beispielsweise um eine privatrechtliche Angelegenheit handeln, gilt diese als unzulässig.

Anschließend werden die zuständigen Fachbereiche der Stadt Hagen zur Stel-lungnahme aufgefordert. Sobald diese vorliegen, wird eine Sitzungsvorlage erstellt und die Anregung/Beschwerde zur Beratung in der nächsten Sitzung des Ausschusses für Beschwerden, Anregungen, Bürgerdienste und Ordnungspartnerschaften vorbereitet.

Die Stellungnahme der Verwaltung wird den Bürgerinnen und Bürgern mit der Übersendung der Sitzungsunterlagen bekannt gegeben. Der Versand erfolgt ca. eine Woche vor der jeweiligen Sitzung. Die nächsten planmäßigen Sitzungen des Ausschusses finden am 21.05.2019, 24.09.2019 und 06.11.2019 um jeweils 16.00 Uhr im Rathaus an der Volme, Sitzungsraumetage statt.

Anmeldeformular zum downloaden

Projekte

Foto: Michael Kaub Foto: Michael Kaub/Stadt Hagen

Sauberkeitsaktion in Wehringhausen wird weitergehen / Rumänische Gemeinde trifft sich ab Juli regelmäßig zum Aufräumen


Die von der Stadt initiierte Aufräumaktion „Ja, sauber! Wehringhausen.“ ist offiziell zu Ende – doch es gibt viele Bürger, die möchten, dass es weitergeht. Auf Initiative einer protestantischen Gemeinde aus Wehringhausen und organisiert mit Hilfe der Mitarbeitenden von Diakonie Mark-Ruhr und Caritas aus dem Projekt „NRW hält zusammen“ und dem Stadtteilladen Wehringhausen trafen sich am vergangenen Freitag etwa 20 Menschen, um den Spielplatz auf dem Wilhelmsplatz erneut zu fegen und von Müll zu reinigen. Spontan schlossen sich etwa weitere 20 Jugendliche, Kinder und junge Männer an, die sich auf dem Wilhelmsplatz aufhielten und griffen – zur Freude der Sozialarbeiter und der Anwohner - ebenfalls zum Besen. „Wir leben gerne hier und wir ärgern uns auch über den Dreck, den einzelne Personen hinterlassen“, erklärt Pfarrer Johann Lacatusz, warum er und seine Gemeinde es nicht bei der einmaligen Aktion belassen wollen. Ab dem 14. Juli 2016 wollen sie sich mindestens einmal wöchentlich treffen, sauber machen und vor allem auch ihre Nachbarn und Landsleute zum Mitmachen bewegen.

Gleichzeitig nutzten die Fachleute aus dem Stadtteilladen die Gelegenheit, mit den Menschen ins Gespräch zu kommen. „Wenn man weiß, dass nur etwa ein Prozent der hier lebenden EU-Ausländer Probleme machen, bedeutet das umgekehrt, dass 99 Prozent sich an die Regeln halten“, betont Diakonie-Mitarbeiter Gürkan Callar. Die zunehmende Verallgemeinerung und Hetze gegen einzelne Nationalitäten beobachten er und seine Kollegen mit Sorge.



Foto: Michael Kaub OB Erik O. Schulz, BBM Arno Lohmann und HEB-Chef Dr. Herbert Bleicher geben den Startschuss zur Aktion.Foto: Clara Berwe/Stadt Hagen

„Ja, sauber! Altenhagen“ – OB Erik O. Schulz zieht Bilanz


„Ja, sauber! Altenhagen“ – unter diesem Motto haben Hagener Entsorgungsbetrieb (HEB), Wirtschaftsbetrieb Hagen (WBH) sowie Stadtverwaltung und weitere Helfer eine Woche lang Altenhagen auf Vordermann gebracht. „Die Aktion diente vor allem dazu, Altenhagen in Sachen Stadtsauberkeit unter die Lupe zu nehmen und für das Thema zu sensibilisieren, um nun mit nachhaltigen Maßnahmen anzuknüpfen“, fasste Oberbürgermeister Erik O. Schulz bei der heutigen Pressekonferenz im Büro des Sozialraumprojektes Altenhagen „Focus Altenhagen“ zusammen.

Vom 26. bis zum 30. September waren HEB und WBH mit 66 Mitarbeitern insgesamt 785 Stunden im Stadtteil unterwegs. Auch der Stadtordnungsdienst zeigte mit mehreren Mitarbeitern und Kontrollen vermehrt Präsenz. Insgesamt wurden über 11 Tonnen Müll eingesammelt. Das Ordnungsamt nahm Meldungen über 40 Müllstellen entgegen, leitete viermal Bußgelder an das Umweltamt weiter, erhob in zehn Fällen Verwarngelder vor Ort und sprach zusätzlich mündliche Verwarnungen aus.

Darüber hinaus haben zahlreiche fleißige Unterstützer mitangepackt: Zum Beispiel waren Mitarbeiter der St. Laurentius Werkstatt für behinderte Menschen täglich im Quartier unterwegs – ebenso wie Schüler- und Kindergruppen aus Altenhagen. Das Büro des Sozialraumprojektes Altenhagen „Focus Altenhagen“ stellte seine Räumlichkeiten als Infobüro zur Verfügung und stand den städtischen Mitarbeitern mit Rat und Tat beiseite.

Neben dem großen Reinemachen im Stadtteil diente die Aktion dazu, das allgemeine Bewusstsein auf das Thema Stadtsauberkeit und die Mitverantwortung für ein schönes Stadtbild zu lenken. Nach den erfolgreichen konzertierten Aktionen in Wehringhausen und Altenhagen startet aktuell das Förderprojekt „Gemeinsam für mehr Stadtsauberkeit“, um in Sachen Müllproblematik nachhaltig Abhilfe zu schaffen. Zehn syrische Flüchtlinge und zehn Langzeitarbeitslose widmen sich unter Anleitung des HEB täglich in Teams der Straßenreinigung in Altenhagen und Wehringhausen, um das Erscheinungsbild der Quartiere langzeitig aufzuwerten und gleichzeitig einen Weg auf den Arbeitsmarkt zu finden.

Außerdem sind alle Bürgerinnen und Bürger dazu aufgerufen, öffentliche und private Flächen ordentlich zu halten und illegale Müllablagerungen, defekte Straßenbeleuchtung oder ähnliches zu melden. Hierzu dient der „Mängelmelder“ auf www.hagen.de. Selbstverständlich besteht auch die Möglichkeit, Mängel telefonisch unter der bekannten Servicenummer 02331/207-3333 zu melden.


Die 8b gemeinsam mit Pfarrer Baumann, Roland Kuningk, OB Erik O. Schulz und Klassenlehrerin Laura Schwickert sowie Schulleiter Michael Pütz.Foto: Clara Berwe/Stadt Hagen

Klasse 8B des Christian Rohlfes-Gymnasiums übergibt

Spende an die „Corbacher 20“

Neues aus dem Projekt „ der Müll kommt in die Tonne“

Im vergangenen Jahr sind 24 Schülerinnen und Schüler angetreten, das Hagener Stadtbild mit einer ganz besonderen Aktion aufzupolieren – der Erlös kommt nun einer sozialen Einrichtung in Hagen-Haspe zugute.

Die Projektidee war bereits in 2013 im Rahmen des Kulturentwicklungsprozesses von den Kindern selbst entwickelt worden. Nach intensiven Diskussionen untereinander einigte sich die Gruppe darauf, etwas gegen die Verschmutzung von Straßen, Parkanlagen und öffentlichen Orten zu tun und entwickelten Slogan und Projekt: “ Der Müll kommt in die Tonne!“

Unterstützt vom Bereich Partizipation und Bürgerbeteiligung der Stadtkanzlei, dem Hagener Entsorgungsbetrieb (HEB), der Firma Dörken, der GWG Hagen, sowie einer Landesförderung im Rahmen des sogenannten „Kulturrucksacks“ wurden wochenlang Altpapiertonnen farbenfroh gestaltet und fanden anschließend mit dem Verhandlungsgeschick des Oberbürgermeisters Erik O. Schulz in einer öffentlichen Versteigerung zahlreiche interessierte Käufer und Käuferinnen.

Diejenigen Tonnen, die während der Versteigerung nicht sofort einen neuen Standort fanden, wurden von den Schülerinnen und Schülern während des Hagener Weihnachtsmarktes erneut angeboten und waren anschließend restlos ausverkauft. „Wir wurden sogar gefragt, ob wir die privaten Altpapiertonnen einiger Besitzer vor ihrer Haustür gestalten würden, sozusagen als Auftragsarbeit“ erzählen Katharina und Noah und freuen sich über das Interesse an ihrer Aktion. „Wir wollen aber zukünftig lieber als Paten für das Projekt verstanden werden und möchten andere Jugendliche unterstützen, die diese oder eine ähnliche Idee durchführen wollen.“ Die Schüler/innen möchten auch zukünftig für die Stadtsauberkeit einstehen und beispielsweise Jugendliche in Wehringhausen für ihre Idee gewinnen.

Heute wurde das bisher gesammelte Geld in Höhe von 500 Euro in Anwesenheit des Oberbürgermeisters und auf ausdrücklichen Wunsch der beteiligten Jugendlichen - der Einrichtung „Corbacher 20“ zur Verfügung gestellt. Der Leiter der Einrichtung Corbacher 20, Roland Kuningk, zeigte sich gemeinsam mit Pastor Baumann hocherfreut: „Die Schülerinnen und Schüler besuchen das nahegelegene Christian-Rohlfs-Gymnasium in Haspe, ich freue mich, dass die gesammelten Spenden nun unserer Einrichtung hier im Stadtteil zugute kommen.“

Den krönenden Anschluss findet das Projekt im Sommer, denn die 24 Schülerinnen und Schüler wurden offiziell zum NRW-Tag, dem 70jährigen Landesjubiläum , nach Düsseldorf eingeladen. Dort werden sie am 27. August ihr Projekt im Rahmen einer Performance auf großer Bühne einer noch breiteren Öffentlichkeit vorstellen.



Das Team für Partizipation und Bürgerbeteiligung der Stadt Hagen bedankt sich gemeinsam mit den Kindern bei den Sponsoren dieses Projektes:

... für die finanzielle Förderung

… für die Bereitstellung von 30 Mülltonnen

... für die Bereitstellung der Farben

… für die Bereitstellung von Räumlichkeiten im ehemaligen Bürgeramt Hagen-Haspe

Standort & Erreichbarkeit

Stadtkanzlei

Rathausstraße 13

58095 Hagen

Öffnungszeiten

Montag08:30 - 15:45 Uhr
Dienstag08:30 - 15:45 Uhr
Mittwoch08:30 - 15:45 Uhr
Donnerstag08:30 - 15:45 Uhr
Freitag08:30 - 12:00 Uhr
Samstaggeschlossen
Sonntaggeschlossen