Flüchtlinge

Bitte melden Sie mir Ihre Veranstaltungen und Informationen rund um das Thema Engagement im Flüchtlingsbereich, damit diese allen Hagener Bürgerinnen und Bürger zugänglich sind.

E-Mail: bibiane.stein-majewski@stadt-hagen.de

Aktuelles:

Bürgerbeteiligung mit Flüchtlingen und für Flüchtlinge


Das Netzwerk Bürgerbeteiligung führt Menschen aus allen Lebens- und Arbeitsbereichen zusammen, die die Partizipation von Bürgern und Bürgerinnen an politischen Entscheidungen voranbringen wollen.

In den regelmäßig erscheinenden Themenschwerpunkten blicken Autoren und Autorinnen auf unterschiedliche Bereiche der Bürgerbeteiligung:


Gewaltfreie Kommunikation als Erfolgsfaktor: Bürgerinformationsveranstaltungen an den Bedürfnissen der Teilnehmenden orientieren -

Erfahrungen aus Hagen von Beate Hauck

Wie in vielen anderen Kommunen war 2015 auch in Hagen die Unterbringung von geflüchteten Menschen ein dominantes und stark konfliktbehaftetes Thema. Der Wunsch vieler Hagener/innen nach dem Entstehen einer Willkommenskultur stand im Gegensatz zu vielfältigen Widerständen und Vorbehalten aus der Bevölkerung. Hagen setzte in dieser sehr aufgeladenen Situation auf Bürgerinformationsveranstaltungen nach dem Prinzip der gewaltfreien, bedürfnisorientierten Kommunikation – mit Erfolg. Kerngedanke dieses Kommunikationsansatzes ist es, dass Menschen ihren Ärger ruhig und entspannt benennen können und nicht abgewertet werden. Zuhören, Respekt und Achtsamkeit stehen im Mittelpunkt der Kommunikation, so kann eine konstruktive Gesprächs- und Diskussionsatmosphäre entstehen.

Die Netzwerkerin Beate Hauck berichtet über ihre positiven Erfahrungen bei der Moderation der Veranstaltungen: »Auch in Prozessen, in denen Bürgerbeteiligung im Sinne von Mitentscheiden begrenzt oder de facto nicht möglich ist, verlangt Partizipation als Basis für das Miteinander Information, Transparenz, Klarheit, Offenheit und Empathie.« Sie ist sicher: »Obwohl die Bürger/innen sich nicht an der Entscheidung für den Standort einer Flüchtlingsnotunterkunft beteiligen konnten, war es wichtig, ihre Bedürfnisse und Sorgen ernst zu nehmen, Respekt zu zeigen und auf sie spürbar einzugehen.«

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Weitere Beiträge finden Sie hier...


Neue Verbindungen schaffen! Newsletter zum Thema Bürgerbeteiligung und Bürgerengagement in Hagen


In regelmäßigen Abständen erscheint der Newsletter "Neue Verbindungen schaffen" zum Thema Bürgerbeteiligung und Bürgerengagement in Hagen.

Sollten Sie Interesse an einer Zusendung des Newsletters haben, senden Sie bitte eine E-Mail an Bibiane Stein-Majewski und wir nehmen Sie in unseren Verteiler auf. Zudem freuen wir uns auf Ihre Anregungen, Ergänzungen, Beiträge und Verbesserungsvorschläge.


Newsletter vom 17.07.2017

Newsletter vom 03.05.2017

Newsletter vom 29.03.2017

Newsletter vom 22.09.2016

Newsletter vom 12.09.2016

Newsletter vom 12.07.2016

Newsletter vom 30.06.2016

Newsletter vom 09.06.2016

Newsletter vom 19.05.2016

Newsletter vom 07.03.2016

Newsletter vom 26.02.2016

Newsletter vom 05.02.2016

Newsletter vom 27.11.2015

Newsletter vom 20.11.2015

Newsletter vom 05.11.2015

Newsletter vom 20.10.2015

Newsletter vom 06.10.2015

Newsletter vom 02.10.2015

Newsletter vom 30.09.2015

Newsletter vom 21.09.2015

Newsletter vom 07.09.2015

Newsletter vom 04.09.2015

Newsletter vom 02.09.2015

Newsletter vom 04.08.2015

Broschüre "Willkommen in Hagen. Wegweiser für Neuzuwanderer"


Bei der Suche nach entsprechenden Einrichtungen und Ansprechpartnern für Jung und Alt hilft dieser Wegweiser des Kommunalen Integrationszentrums. Man sieht sofort, wie viele Stellen es in der Volmestadt gibt, die kompetent und unkompliziert weiterhelfen können.

Die Stadt Hagen hat gemeinsam mit verschiedenen Partnern ein kommunales Integrationskonzept erarbeitet. Alle Beteiligten zeigen hier, dass sie nicht nur übereinander, sondern miteinander reden wollen, dass sie voneinander lernen und miteinander arbeiten wollen. Auf diesem gemeinsamen Weg ist dieser Integrationswegweiser ein Angebot, das nicht nur Menschen mit Migrationshintergrund einen Überblick über die vielfältigen Integrationsangebote in Hagen gibt.

Wegweiser deutsch

Wegweiser türkisch

Wegweiser arabisch

Wegweiser englisch

Wegweiser französisch

Wegweiser polnisch

Wegweiser rumänisch

Wegweiser bulgarisch

Informationen zum Asylpaket II


Beschleunigte Verfahren für bestimmte Gruppen von Asylbewerbern, neue Aufnahmeeinrichtungen, ein ausgesetzter Familiennachzug für einen Teil der Flüchtlinge: Der Bundesrat hat das Asylpaket II gebilligt.

1. Änderungen beim Familiennachzug

Die Vorsitzenden der Koalitionsparteien einigten sich darauf, dass der Familiennachzug für sogenannte subsidiär schutzberechtigte Flüchtlinge für zwei Jahre ausgesetzt wird. Im Gegenzug sollen Flüchtlinge, die künftig aus Lagern in der Türkei, Jordanien und dem Libanon nach Europa gebracht werden, ihre Familien leichter nachholen können. Subsidiären Schutz bekommen Menschen, denen weder Asyl noch die Zuerkennung der Flüchtlingseigenschaft gewährt werden kann, die aber aus humanitären Gründen nicht abgeschoben werden sollen.

2. Junge Flüchtlinge besser integrieren

Die Integration junger Asylbewerber soll verbessert werden. Für auszubildende Flüchtlinge und ausbildende Betriebe sollen die Rechtssicherheit erhöht und die Verfahren vereinfacht werden.

3. Weitere sichere Herkunftsstaaten

Darüber hinaus haben sich die Koalitionsspitzen darauf geeinigt, die Liste der sicheren Herkunftsstaaten um Marokko, Algerien und Tunesien zu erweitern. Asylbewerber aus diesen Ländern sollen so schneller wieder in ihre Heimat zurückgeschickt werden.

Zeitschrift Europa kommunal mit Schwerpunktthema "Kommunales Engagement in der Flüchtlingskrise" jetzt erschienen


Neben einem einleitenden Beitrag des stellvertretenden Generalsekretärs der Deutschen Sektion des RGRE, Walter Leitermann, finden Sie darin einen Beitrag von Pia Popal von der Stadt München zu der Frage, wie sich deutsche Kommunen im Rahmen der kommunalen Entwicklungspolitik in der Flüchtlingskrise engagieren können. Abgerundet wird der Schwerpunkt durch Praxisbeispiele, in denen deutsche Kommunen über ihre Erfahrungsaustausche mit anderen europäischen Kommunen zu den Themen Migration und Integration berichten.


Außerdem finden Sie in dieser Ausgabe unter anderem einen Beitrag über die Rede von EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker zur Lage der Union und eine Einschätzung des Abschieds Großbritanniens aus der EU aus kommunaler Sicht. Darüber hinaus informieren wir Sie wie gewohnt über weitere kommunalrelevante Entwicklungen in Europa und die Arbeit des RGRE. Dabei sind alle Beiträge mit zusätzlichen Hyperlinks versehen, die Sie direkt zu Dokumenten und weiteren Informationen im Internet führen.


Wir wünschen allen Leserinnen und Lesern viel Spaß bei der Lektüre!


Neue Internetseite der Landesregierung NRW


Seit Dezember 2015 gibt es eine neue Internetseite der Landesregierung NRW. Unter Ich möchte helfen können Sie nach Organisationen, Institutionen oder Initiativen suchen, die sich in der Flüchtlingshilfe ‎engagieren und Ihre Unterstützung brauchen.


Diese Plattform befindet sich in einem stetigen Auf- und Ausbau. Wenn Sie selbst eine Organisation, Institution oder eine Initiative vertreten, die sich für die Flüchtlingshilfe engagiert und dabei auch auf externe Hilfe durch freiwillige Bürgerinnen und Bürger angewiesen ist, nutzen Sie bitte die Funktion Neues Projekt / Hilfebedarf melden

Dringend gesuchter Wohnraum für Flüchtlinge: Erlasslage des Bauministeriums bietet rechtliche Spielräume bei der Anmietung


Vor dem Hintergrund weiter steigender Flüchtlingszuweisungen hat die Hagener Stadtverwaltung erneut geprüft, welche rechtlichen Spielräume bei der Anmietung von dringend benötigtem Wohnraum bestehen. Insbesondere die aktuelle Erlasslage des Ministeriums für Bauen, Wohnen, Stadtentwicklung und Verkehr des Landes NRW ist Grundlage für die Suche nach entsprechenden Unterbringungsmöglichkeiten im Stadtgebiet.

Danach kommen zunächst einmal grundsätzlich alle Häuser und Wohnungen für die räumliche Versorgung von Flüchtlingen infrage, für die eine ordnungsgemäße Baugenehmigung vorliegt und die sich in einem annehmbaren Allgemeinzustand befinden.

Anbieter von Objekten, die diese Anforderungen erfüllen, können sich unmittelbar mit Ralf Ksieski vom Fachbereich Jugend und Soziales unter Tel. 02331/207-2718 oder per E-Mail Ralf.Ksieski@stadt-hagen.de in Verbindung setzen.

Das soziale Küchen-Studio – Hagen ist BUNT stellt neues Projekt vor und bittet um Unterstützung


Kochen, die Familie und sich selber mit frischem Essen versorgen, mit Mahlzeiten, die aus vertrauten Zutaten hergestellt werden, gemeinsam am Tisch sitzen und diese Mahlzeit einnehmen – das hat sehr viel mit Lebensgefühl, Lebensqualität, Unabhängigkeit zu tun. Im Sozialen Küchen-Studio in Wehringhausen sammelt Hagen ist BUNT darum Küchenutensilien – um sie kostenlos an Menschen abzugeben, die sich gerade einrichten.

Wer hat Lust und Zeit, um ein paar Stunden im Küchenstudio mitzuhelfen? Wer hat organisatorisches Talent und Lust, auf Menschen zuzugehen? Suchen Sie schon länger ein Betätigungsfeld, in dem nicht nur über Flüchtlinge geredet, sondern ihnen ganz praktisch geholfen wird? Dann ist das Soziale Küchenstudio von Hagen ist BUNT vielleicht genau das Richtige…

Welche Arbeit erwartet Sie genau?

• Annahme und Auswahl von Küchenutensilien

• Einräumen und Sortieren von Regalen

• Begleitung von Flüchtlingen bei der Auswahl von praktischen Küchenhelfern

• Abholung von gespendeten Küchenutensilien

Das Küchenstudio befindet sich im Aufbau – darum gibt es noch ganz viele Möglichkeiten, mitzugestalten. Für den Anfang will Hagen ist BUNT mit einem wöchentlichen Öffnungstag starten – falls das Team groß genug wird, muss niemand häufiger als einen Tag pro Monat Zeit mitbringen…

Haben Sie Interesse? In Kürze findet das erste Treffen statt.

Kontakt:

Per Mail: info@hagen-ist-bunt.de

Über unsere Facebook-Seite: Hagen ist BUNT

Per Telefon: 0172 / 765 63 11


Offenes Angebot im Gemeindehaus der Ev. Kirchengemeinde Vorhalle

Seit Mitte Januar 2016 lädt die Evangelische Kirchengemeinde Donnerstag nachmittags ab 14 Uhr zu Kaffee, Tee und Plätzchen ins Gemeindehaus (Vorhaller Str. 27) ein. Um keinen auszuschließen, sind Plätzchen und Getränke kostenlos. Spenden sind willkommen. Wer z.B. sein Kind vom Kindergarten abholt, gerade auf einem Spaziergang oder vom Einkauf vorbeikommt, kann sich hier einen Kaffee oder Tee gönnen. Es können auch Karten und Brettspiele ausgeliehen werden. Außerdem ist das Angebot offen für Menschen, die gerne Deutsch üben möchten.

Informationen und Kontakt: Evangelische Kirchengemeinde Vorhalle, Vorhaller Str. 27. 58089 Hagen, Tel.. 341137, www.kreuzkirche-vorhalle.de

Sprechen und Erzählen – Gesprächsgruppe für Zuwanderer jetzt täglich in der Stadtbücherei Hagen


In der Stadtbücherei auf der Springe wird seit längerem wöchentlich unter dem Motto „Sprechen & Erzählen“ ein Ort der Begegnung für alle Deutschlerner angeboten. Jugendliche und Erwachsene, die ihre in Sprachkursen erworbenen Deutschkenntnisse in lockerem Gespräch anwenden möchten, sind ab sofort täglich zu den Öffnungszeiten von 15 bis 16 Uhr eingeladen. Montags leiten ehrenamtliche Damen und Herren das Gespräch. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, Gebühren entstehen nicht.

Infos: Stadtbücherei Hagen, Springe 1, 58095 Hagen, Tel.: 02331/207-3588, E-Mail: stadtbuecherei@stadt-hagen.de, www.hagen.de


Bündelung im Fachbereich Jugend und Soziales: Klaus Gierke koordiniert ab sofort die Flüchtlingsaufgaben der Stadt Hagen


Klaus Gierke, seit vielen Jahren Leiter der Abteilung „Hilfe für Migranten und Wohnungsnotfälle“ im Fachbereich Jugend und Soziales, koordiniert ab sofort die Aufgaben rund um die Unterbringung und Integration von Flüchtlingen und Asylbewerbern in der Stadt Hagen. Darauf hat sich der Verwaltungsvorstand unter der Leitung von Oberbürgermeister Erik O. Schulz verständigt. Schulz hatte eine Bündelung der Aufgaben der Flüchtlingsarbeit als zwingend angesehen, damit sich die Stadt Hagen für die zu erwartende weitere Zuwanderung strategisch aufstellen kann.

Kontakt: Fachbereich Jugend und Soziales, Herrn Klaus Gierke, Tel. 02331-207-5863, E-Mail: Klaus.Gierke@stadt-hagen.de

Flüchtlinge in Hagen: Was kann ich tun?

Tipps und Informationen für Hagener Bürgerinnen und Bürger


Derzeit engagieren sich viele Bürger und Bürgerinnen, Initiativen und Organisationen für ein gutes Zusammenleben, indem sie Flüchtlinge bei der Integration in den neuen Alltag unterstützen möchten. Gemeinsam mit den Engagierten wurden Angebote und Anlaufstellen zusammengefasst, die Orientierung und Unterstützung bieten für (ehrenamtliche) Begleiterinnen und Begleiter von Flüchtlingen.

1. Allgemeine Informationen zur Unterbringung, Betreuung und Zuweisung von Flüchtlingen

Im Asylbereich ist die Bezirksregierung Arnsberg landesweit zuständig:

•für die Erstunterbringung von Asylbewerbern in den zentralen Unterbringungseinrichtungen des Landes NRW

•für die Verteilung und Zuweisung der asylbegehrenden Ausländer auf die 396 Städte und Gemeinden des Landes Nordrhein-Westfalen sowie

•für die Förderung der hauptamtlichen Flüchtlingsberatungsstellen in Nordrhein - Westfalen. Es handelt sich hierbei um unterschiedlichste Einrichtungen ( z.B. AWO, DRK, Diakonie, Flüchtlingsräte).


Flüchtlinge In NRW

Verfahren zur Unterbringung

Gesundheitliche Versorgung in den Unterbringungseinrichtungen

Aktuelle Zahlen zu Asyl

2. Informationen zu den Hagener Notunterkünften für Flüchtlinge

Derzeit leben etwa 1.200 Hilfesuchende – vorzugsweise vom Balkan, aus Afrika, dem Nahen Osten und vom Hindukusch – in vier Landeseinrichtungen in Hagen. Die Bewohnerzahl wechselt in den Einrichtungen ständig, da es sich um Notunterkünfte des Landes handelt. Dort warten die Flüchtlinge darauf, über die NRW-Kommunen verteilt zu werden. Wir verzichten aufgrund der stetig wechselnden Bewohnerzahl darauf, die tagesaktuellen Zahlen hier zu veröffentlichen.

Die fünf Landeseinrichtungen im Überblick:


3. Neue Hotline zur Flüchtlingshilfe

Seit dem 10. Oktober 2015 gibt es in Hagen eine Hotline für Flüchtlingshilfe. Alle Fragen und Informationen (Kleiderspenden, ehrenamtliches Engagement etc.) zur Hilfe für Flüchtlinge werden von 6 bis 24 Uhr unter der Telefonnummer 02331/3772222 beantwortet.

Die wichtigsten Fragen:

1. Was kann ich spenden? Was wird benötigt?

2. Ich möchte eine Wohnung an Flüchtlinge vermieten, an wen kann ich mich wenden?

4. Gesundheitliche Versorgung in Hagener Unterbringungseinrichtungen

Diese Informationen geben einen Überblick über die Gesundheitsmaßnahmen in den Flüchtlingseinrichtungen.

6. Übersicht der Angebote im Bereich Sprach- und Bildungsförderung

... für Kinder und Jugendliche

... für Erwachsene

7. Freiwilliges ehrenamtliches Engagement

Sie möchten mit Flüchtlingen in Gespräch kommen und sich dabei näher kennenlernen?

Sie haben eine Idee, um die ehrenamtliche Flüchtlingsarbeit zu unterstützen?

Dann können Sie mehr

Standort & Erreichbarkeit

Stadtkanzlei

Rathausstraße 13

58095 Hagen

Öffnungszeiten

Montag08:30 - 15:45 Uhr
Dienstag08:30 - 15:45 Uhr
Mittwoch08:30 - 15:45 Uhr
Donnerstag08:30 - 15:45 Uhr
Freitag08:30 - 12:00 Uhr
Samstaggeschlossen
Sonntaggeschlossen