EnLAG-Vorhaben Nr. 19: Trasse Kruckel-Dauerberg

hier: Aktueller Sachstand zum Kommunikationsprozess für den Netzausbau in Hohenlimburg

In der Sitzung des Ausschusses für Umwelt, Stadtsauberkeit, Sicherheit und Mobilität am 23.06.2016 wurde folgender Beschluss gefasst:

Der Rat hat bereits beschlossen, für den Netzausbau in Hohenlimburg die Untervariante der Stadt Hagen-Hohenlimburg zu fordern. Für die Begleitung des weiteren Verfahrens regt der Umweltausschuss die Bildung eines „Runden Tisches“ an. Teilnehmer sollen neben der Fa. Amprion auch Vertreter aller Ratsfraktionen, beteiligte Behörden und Organisationen sein. Der Umweltausschuss wird den Fortgang des Verfahrens regelmäßig erörtern.


Zur Präsentation der Firma Amprion im Umweltausschuss

Zum Beschluss des Umweltausschusses


Daraufhin trafen sich auf Wunsch des Umweltausschusses am 30.11.2016 insgesamt 32 Teilnehmende aus einem Kreis von Politik, Verwaltung, Sprechern der Bürgerinitiative „Hohenlimburg unter Höchstspannung e.V“ sowie der „Bürgerinitiative Trasse Reh-Nord“ und Vertretern der Firma Amprion zur ersten Sitzung des Runden Tisches EnLAG-Vorhaben Nr. 19: Trasse Kruckel-Dauerberg im Bereich Hohenlimburg.

Kurz vor dem Termin informierte Werner Isermann als Sprecher der Bezirksregierung Arnsberg über den Stand des Verfahrens.

In einer sehr sachlichen und konstruktiven Atmosphäre sprachen sich alle Beteiligten dafür aus, auf Grundlage der Ergebnisse des Raumordnungsverfahrens gemeinsam nach der besten Lösung zu suchen, die alle gesetzlichen Belange und die Interessen der Bürger und Bürgerinnen berücksichtigt. Allen Beteiligten war klar, dass nicht viel Spielraum ist für die „schonendste Variante für die Menschen und die Umwelt“. Für Amprion ist im zukünftigen Planfeststellungsverfahren ein hohes Maß an Rechtssicherheit für die zu beantragende Trasse wichtig. Umso erfreulicher bewerteten die Teilnehmenden, dass Amprion gerne bereit ist, mit dem Runden Tisch die verbleibenden Möglichkeiten für eine optimierte Alternativtrasse Hagen-Reh Nord detailliert zu überprüfen. Im weiteren Verlauf werden dazu zunächst naturschutzfachliche Belange unter Beteiligung entsprechender Fachbehörden erörtert.

Die Ergebnisse dieses Abstimmungstermins mit den zuständigen Fachbehörden werden eine wichtige Grundlage darstellen für die weitere Arbeit des Runden Tisches.

Sowohl der Abstimmungstermin der Fachbehörden als auch die nächste Sitzung des Runden Tisches werden im Januar 2017 erfolgen.