Zuwanderung aus Südosteuropa: Kontrollen mit Schwerpunkt Aufenthaltsrecht und Lebensverhältnisse

19. Mai 2017 – Im Rahmen ihrer regelmäßigen Kontrollen suchten gestern (18. Mai) unter Federführung der Ausländerbehörde der Stadt Hagen Mitarbeiter des Stadtordnungsdienstes, der Polizei, des Jobcenters und der Wohnungsaufsicht acht Häuser im Hagener Stadtgebiet auf. Dabei wurden über 270 Personen melde- und ausländerrechtlich überprüft.


Bei sieben Hausbewohnern wurden Ausweisdokumente eingezogen, da sie einwohnermelderechtlich nicht erfasst sind und der weitere Aufenthaltsstatus geklärt werden muss. Darüber hinaus werden 36 Personen abgemeldet, da diese an den überprüften Adressen nicht mehr wohnen. Sofern diese Personen im öffentlichen Leistungsbezug stehen sollten, wird das Jobcenter Leistungseinstellungen überprüfen, um möglichen Leistungsmissbrauch einzudämmen.


Die beteiligten Behörden führen diese Kontrollen alle zwei bis drei Wochen durch, um den Überwachungsdruck zu erhöhen und weiteren Leistungsmissbrauch einzudämmen. Vorgefundene Wohnungsmängel und Müllproblematiken werden zur weiteren Bearbeitung an die zuständigen Stellen gemeldet.



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