Keine Einschränkungen beim ÖPNV – Einstieg in die E-Mobilität: Stadt- und HVG-Spitze finden einvernehmliche Lösung bei der weiteren Zuschussentwicklung

12. Oktober 2017 - Oberbürgermeister Erik O. Schulz, Stadtkämmerer Christoph Gerbersmann und der Geschäftsführer der HVG, Christoph Köther, haben in den letzten Wochen in konstruktiven Gesprächen einen Ausgleich zwischen den finanziellen Notwendigkeiten des Hagener Haushaltes für die Jahre ab 2018 und den wirtschaftlichen Möglichkeiten der HVG gesucht und gefunden. Die Gespräche waren dabei von Anfang an vom Verständnis für die Notwendigkeiten und Problemlagen der jeweils anderen Seite geprägt.


Wichtig war allen Beteiligten, eine gemeinsame Lösung als Konzern Stadt Hagen zu finden. Dies ist gelungen. Die Stadt Hagen wird die Zuschüsse für die HVG auf Basis der überplanmäßigen Ergebnisse des Unternehmens in den letzten Jahren im Jahr 2018 und im Jahr 2020 um jeweils eine Millionen Euro kürzen. Für den Haushalt der Stadt konnte damit ein wichtiger Beitrag zur Schließung der Haushaltslücke in zwei problematischen Jahren gefunden werden. Für die HVG konnte der ursprünglich angedachte Beitrag reduziert und vor allem zeitlich begrenzt werden.


Mit dieser einvernehmlichen Lösung zur weiteren Zuschussentwicklung wird nicht nur sichergestellt, dass das Leistungsangebot des ÖPNV in Hagen ohne jede Abstriche uneingeschränkt aufrechterhalten wird, sondern sie eröffnet der Hagener Straßenbahn AG zusätzlich den Spielraum, mit einem Budget von zunächst rund einer Million Euro den Einstieg in die Elektromobilität voranzutreiben.



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