Vortrag der Volkshochschule über Tibet

16. April 2018 – Zu einem Vortrag über Tibet laden die Volkshochschule Hagen gemeinsam mit dem AllerWeltHaus im Rahmen der Reihe „Weltbilder“ am Mittwoch, 25. April, um 19 Uhr in die Räumlichkeiten des AllerWeltHauses, Potthofstraße 22, ein.


Tibet unterliegt seit zwei Jahrzehnten einem rasanten Wandel, bei dem die Tibeter nur Zuschauer sind. Seit dem großen Volksaufstand von 2008 sind viele tibetanischen Traditionen zerstört: Tausende Chinesen drängen die Tibeter in den ländlichen Regionen an den Rand, die Nomaden, früher das Rückgrat der tibetischen Gesellschaft, werden zwangsangesiedelt, und die Umwelt wird für das chinesische Wirtschaftswachstum ausgebeutet. Über 130 Männer und Frauen haben bereits durch Selbstverbrennung gegen diese Entwicklung protestiert. Gleichzeitig breitet sich im Land die stille, aber sehr effektive Protestbewegung „Lhakar“, die im Alltag das Tibetische wieder hervorhebt.


Referent Klemens Ludwig zeichnet ein Bild von der Lage im Land und geht dabei auf die historische Entwicklung, den Widerstand der Menschen und ihre Perspektiven ein. Der Eintritt beträgt 5 Euro. Informationen erhalten Interessierte bei der Volkshochschule unter Telefon 02331/207-3622 oder beim AllerWeltHaus unter Telefon 02331/21410.



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