Andrea Apostoli und das Philharmonische Orchester spielen für Geflüchtete

19. April 2018 – Musik verbindet, tröstet, inspiriert und kann andere Welten hervorrufen – das gilt für alle Menschen und ganz besonders für Geflüchtete, die bitteres Leid und Trauer erfahren haben. Deshalb lädt das Kultopia Hagen am Samstag, 28. April, um 14 Uhr in Zusammenarbeit mit dem Sozialdienst für Flüchtlinge der Stadt Hagen zu einem besonderen Konzert mit dem international renommierten Musikpädagogen Andrea Apostoli ein, der von Mitgliedern des Philharmonischen Orchesters Hagen unterstützt wird.


Kein passives Vorspielen, sondern Teilhabe – das steht bei Apostolis Arbeitsweise im Vordergrund. Er bringt zum Ausdruck, wofür oft ganz einfach die Worte fehlen. Eine geschützte Atmosphäre ohne Blicke von außen garantiert dabei ein ungestörtes und intensives Erlebnis für alle Beteiligten. Musiker aus fünf Nationen bestreiten ein interkulturelles Konzert für Geflüchtete, in dem sie die Zuhörer spielend umgeben und mit ihnen auf intuitive Art in Interaktion treten. Dabei begegnen sich Orient und Okzident musikalisch: Santur, Djembe und Darbuka kommen zusammen mit Fagott, Flöte, Bratsche und Kontrabass. Bereits am 27. April spielt Apostoli im Kulturzentrum Pelmke für Kinder der Emil-Schumacher-Schule aus Wehringhausen, die einen besonders hohen Migrantenanteil aufweist. Das Konzert ist Teil des aus Bundesmitteln geförderten Projekts „Auf nach Wir“ der Initiative „Exzellente Orchesterlandschaft Deutschland“. Nähere Informationen dazu finden Interessierte unter http://www.theaterhagen.de/auf-nach-wir/.


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