Über zehn Institutionen haben an dem Treffen mitgewirkt und ihre Expertise eingebracht.

Netzwerktreffen macht Schulen Mut

19. April 2018 – Krisen- und Ausnahmesituationen an Grund- und weiterführenden Schulen. Diese Themen standen im Mittelpunkt des ersten Netzwerktreffens der schulischen Krisenteams in Hagen. Bei der Veranstaltung der Schulpsychologischen Beratungsstelle kamen gestern (18. April) über 100 Teilnehmer aus 45 Schulen im Kulturzentrum Kultopia zusammen.


„Das Netzwerktreffen soll die schulischen Teams für Beratung, Gewaltprävention und Krisenintervention unterstützen und Handlungssicherheit in schulischen Krisensituationen vermitteln“, sagt Dr. Katja Hülser, Leiterin der Schulpsychologischen Beratungsstelle der Stadt Hagen. Die Teilnehmer konnten sich über aktuelle Themen informieren, ihre Fragen an Experten und regionale Ansprechpartner richten und eigenes Wissen und Erfahrungen austauschen. Zu den Schwerpunkten der Veranstaltung gehörten Themen wie „Umgang mit Gewalt und Bedrohung insbesondere von Lehrkräften“, „Umgang mit suizidalem und selbstverletzendem Verhalten“, „Umgang mit Tod und Trauer in der Schule“ sowie „Erkennen von riskantem Medienkonsum und Umgangstipps“.


Insgesamt haben über zehn Institutionen, unter anderem das Gemeinschaftskrankenhaus Herdecke, die Kriminalprävention und Opferschutz der Polizei Hagen sowie die Notfallseelsorge des Kirchenkreises, an dem Netzwerktreffen mitgewirkt und ihre Expertise eingebracht. Ein Fazit zur Veranstaltung eines Lehrers lautet: „Wir arbeiten stark kognitiv, vielleicht sollten wir uns in der Schule mehr mit emotionalen Themen beschäftigen.“ Und Dagmar Sontowski, Fachberatung Kindeswohl der Stadt Hagen, lobte zum Abschluss: „Es sind so viele tolle und engagierte Lehrer in der Stadt. Danke dafür!“.



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