Im Erzählcafé geht es diesmal um die Währungsreform 1948. Foto: Dieter Faßdorf

VHS im Erzählcafé: Währungsreform 1948

6. Juni 2018 – Der nächste Gesprächsabend im Erzählcafé „Altes Backhaus“, Lange Straße 30, mit dem Historiker Jörg Fritzsche findet am Freitag, 15. Juni, um 17 Uhr, zum Thema „Währungsreform 1948“ statt. Der Eintritt ist frei.


Die Währungsreform von 1948 gilt positiv als das wohl markanteste Ereignis in der direkten deutschen Nachkriegszeit. Genau vor 70 Jahren, am 20. Juni 1948, fand der Währungsumtausch statt, der von vielen als der Startschuss für das Wirtschaftswunder gesehen wird. Zunächst konnten nur 40 der neuen „D-Mark“ gegen die alte Reichsmark umgetauscht werden. Sonstige Sparguthaben wurden nur 10:1 umgerechnet, viele kleine Privatvermögen blieben daher auf der Strecke.


Der Schwarzmarkt und seine „Zigaretten-Währung“ verschwinden spurlos und plötzlich sind die Schaufenster der Geschäfte mit zum Teil vorher gehorteten Waren prall gefüllt. Mit der Einführung der Deutschen Mark wird auch die Rationierung der Güter des täglichen Bedarfs aufgehoben. Ludwig Ehrhard verkündet: „Der einzige Bezugsschein ist jetzt die Deutsche Mark“. Verbunden mit der Währungsreform als dem wichtigsten Schritt zur sozialen Marktwirtschaft sind jedoch auch eine rapide Preiserhöhung und ein sprunghafter Anstieg der Arbeitslosigkeit verbunden.


Wie erlebten die Menschen diesen tiefen Einschnitt in ihren Alltag? Wer profitierte von dem Umtausch? Diesen und einigen anderen Fragen wird an diesem Abend nachgegangen. Wie immer sind Zeitzeugen und Interessierte herzlich eingeladen, ihre Erinnerungen und Meinungen einzubringen.


Informationen zur Reservierung unter der VHS-Kursnummer 1206 erhalten Interessierte unter ww.vhs-hagen.de/anmeldung oder beim Serviceteam der Volkshochschule unter Telefon 02331/207-3622.


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