Kurs zu Ernst Meisters Frühwerk bei der VHS

30. August 2018 – Ein neues Angebot zur Lyrik des Hagener Lyrikers und Malers Ernst Meister startet bei der Volkshochschule Hagen (VHS) ab Mittwoch, 14. November, um 18 Uhr in der Villa Post, Wehringhauser Straße 38. Der Dozent Reinhard Gundlach, Enkel Ernst Meisters, begibt sich gemeinsam mit den Teilnehmern auf eine Spurensuche im Frühwerk Ernst Meisters, in der Familiengeschichte, in der Literaturwissenschaft, in der Kulturgeschichte und in der Psychologie.


Ernst Meister ist kaum älter als 20 Jahre, als sein erster Gedichtband „Ausstellung“ in einem kleinen Verlag erscheint. Er ist Student in Marburg. In der Kulturmetropole Berlin wird man auf den jungen Dichter aufmerksam. In der Vossischen Zeitung spricht ein Rezensent von Ernst Meister als einem „Kandinsky der Lyrik“.


Seit Jahrzehnten bemüht sich die Literaturwissenschaft nachzuweisen, dass sich das Werk Ernst Meisters durchaus entschlüsseln lässt. Schließlich sagte Meister in späten Jahren selbst, Dichten sei für ihn identisch mit Denken. Viele der teils expressionistischen, teils surrealistischen Gedichte des Gedichtbandes „Ausstellung“ sind Dokumente einer tiefen persönlichen Krise – ausgelöst durch den Konflikt mit dem patriarchalisch-pietistischen Vater und der Abkehr vom Glauben.


Folgende Literatur wird benutzt: „Ausstellung“. Gedichte (1932, Reprint). Aachen, Rimbaud 1985. Weitere Informationen zum Kurs 2170 erhalten Interessierte beim Serviceteam der VHS unter Telefon 02331/207-3622 oder unter www.vhs-hagen/anmeldung.de.


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