Vortrag über Lemberg – das „Wien des Ostens“

13. September 2018 – Zu einem bebilderten Vortrag über die ukrainische Stadt Lemberg lädt die Volkshochschule Hagen am Donnerstag, 27. September, um 19 Uhr in die Villa Post, Wehringhauser Straße 38, ein.


Lemberg ist eine Stadt mit vielen Facetten: ein Sehnsuchtsort für viele Polen, die durch den polnischen Mythos vom Verlust der Stadt magisch angezogen werden und als Touristen die Stadt und das Umland bereisen. Die Altstadt steht auf der Liste des UNESCO Weltkulturerbes. Der historische Kern der Stadt bietet Eindrücke über die Herrschaftszeit der Habsburger und Polen, aber auch über die unterschiedlichen Bewohner (Polen, Juden, Ukrainer und Deutsche) und ihre Kulturen, die damals in der Stadt friedlich miteinander lebten. Auch heute in der sogenannten „Ukraine-Krise“ leben in Lemberg unterschiedliche Kulturen friedlich miteinander. Doch für wie lange? Die ständigen militärischen Auseinandersetzungen, die bereits mehrere Todesopfer gefordert haben, und die Flüchtlingsströme aus den östlichen Gebieten um Donezk und Luhansk haben zu einem Umdenken in der Gesellschaft geführt. Zurzeit ist sich das Land nicht sicher, wie es mit den anderen Ethnien, speziell der russischen, umgehen soll.


Der Vortrag ist kostenlos. Nähere Informationen gibt es im Internet unter www.vhs-hagen.de, im VHS-Programm und unter Telefon 02331/207-3622.



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