Vortrag über die UN-Treaty zu Wirtschaft und Menschenrechten

12. November 2018 – Ein Vortrag über die UN-Treaty zu Wirtschaft und Menschenrechten findet im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Gegen den Strom“ von Arbeit und Leben, DGB und VHS am kommenden Donnerstag, 15. November, um 19 Uhr in der Villa Post, Wehringhauser Straße 38, statt.


Eigentlich sollte es selbstverständlich sein, dass Beschäftige, die unsere Kleidung und Schuhe produzieren, vor Gesundheitsschäden am Arbeitsplatz geschützt sind und sie sich ohne Angst gewerkschaftlich organisieren können. Oder dass für den Ab- und Anbau von Rohstoffen Menschen nicht von ihrem Land vertrieben oder durch Umweltzerstörung ihrer Lebensgrundlage beraubt werden. Zahlreiche Berichte aus Fabriken, Minen oder Plantagen weltweit jedoch belegen das Gegenteil: Menschenrechtsverletzungen sind keine Seltenheit in unseren weltweiten Lieferketten. Für die über Landesgrenzen hinaus handelnde Unternehmen bleiben die Verstöße oft ohne Folgen.


Angestoßen durch Südafrika und Ecuador arbeitet nun seit 2014 eine Arbeitsgruppe des UN-Menschenrechtsrats an einem erstmals verbindlichen UN-Abkommen zu Wirtschaft und Menschenrechten. Der sogenannte UN-Treaty soll regeln, dass Menschenrechte Vorrang vor Profitinteressen haben. Welche Chancen bietet dieser UN-Prozess? Wie ist der Verhandlungsstand und welche Rolle nehmen die EU und Deutschland hierbei ein? Eva-Maria Reinwald, Promotorin für Globale Wirtschaft und Menschenrechte bei SÜDWIND e.V. berichtet über den Prozess.


Der Eintritt zu diesem Abend ist frei.


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