VHS-Vortrag über die AFA in Hagen nach 1945

20. November 2018 – Zu dem Vortrag „Die AFA in Hagen nach 1945“ lädt die Volkshochschule Hagen (VHS) im Rahmen der Reihe „Hagen <w>örtlich“ am Donnerstag, 29. November, um 18 Uhr in die Stadtbücherei auf der Springe ein.


Als US-amerikanische Truppen am 14. April 1945 die Stadt Hagen eroberten, besetzte eine Spezialeinheit noch während der Kämpfe das Werksgelände der Accumulatorenfabrik im Stadtteil Wehringhausen. Für die Alliierten hatte die Hagener Batteriefabrik eine große Bedeutung. Bereits am 12. Mai 1945 erhielt der Hagener Batteriehersteller von den Alliierten die Erlaubnis, den Betrieb wieder anlaufen zu lassen. Es war eines der ersten Produktionspermits im rheinisch-westfälischen Industriegebiet. Nach dem Wiederaufbau der bombenzerstörten Werkshallen war das 1962 in Varta Batterie AG umbenannte Unternehmen einer der Motoren des „Wirtschaftswunders" in der Stadt und in der Bundesrepublik. Mit Gründung der Bundeswehr und Aufhebung des Besatzungsstatuts nahm der Hagener Betrieb im damaligen Besitz der Familie Quandt auch wieder die Rüstungsfertigung auf.


Dr. Ralf Blank, Fachdienstleiter für Geschichte, Archäologie, Geologie und Leiter des Stadtarchivs, führt mit zahlreichen Abbildungen in die Nachkriegsgeschichte des Hagener Werks ein. Der Eintritt kostet 5 Euro, eine Anmeldung unter der Kursnummer 1003 ist unter vhs-hagen.de/anmeldung oder unter Telefon 02331/207-3622 notwendig.


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