Internetsucht: Neues Beratungsangebot

21. November 2018 – Abhängig vom Internet – diese Sucht ist bei Jugendlichen besonders weit verbreitet. Während etwa 1 Prozent der Menschen im Alter von 14 bis 64 Jahren abhängig vom Internet sind, sind es bei Jugendlichen bis zu 4 Prozent. Die ambulante Suchthilfe hat daher ein neues Beratungsangebot für Hagener Bürgerinnen und Bürger entwickelt.


Gefährlich sind Online-Rollenspiele, aber auch exzessiver Konsum von sozialen Netzwerken, wie Expertin Ulrike Dickenhorst aus Gütersloh im Rahmen des laufenden medienpädagogischen Projektes „Bildersucht & Cyberflucht“ berichtete. Betroffen sind sowohl Jungen als auch Mädchen. Die Sucht kann zu schweren Beeinträchtigungen im Alltag führen. Hierzu gehören unter anderem Stresssymptome, Konzentrationsschwierigkeiten, soziale Isolation sowie berufliche und schulische Misserfolge.


Für Jugendliche gibt es die Jugendsprechstunde „Do it“ im Kultopia, Konkordiastraße 23-25, an jedem Donnerstag von 14 bis 17 Uhr. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Betroffene Erwachsene finden Hilfe in der Suchtberatungsstelle der AWO, Böhmerstraße 11. Eine telefonische Anmeldung zur Beratung sollte über Telefon 02331/38124 erfolgen. Neben der Beratung und Klärung der Problemlagen, findet hier auch die Vermittlung in weiterführende therapeutische Einrichtungen statt. Eltern und sonstige Angehörige finden Unterstützung bei „Rat am Ring“, Märkischer Ring 101, (Telefon 02331/207-3991) und der Beratungsstelle „Zeitraum“, Dödterstraße 10, (Telefon 02331/90582) sowie bei allen übrigen Hagener Suchthilfeangeboten.


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