Zuwanderung: Ausländerrechtliche Kontrolle zur Prüfung des Aufenthalts und der Lebensverhältnisse

27. März 2019 – Unter der Federführung der Ausländerbehörde haben gestern (26. März) Mitarbeiter der Polizei, des Jobcenters, der Wohnungs- und bauaufsicht und des Stadtordnungsdienstes 195 Personen in acht Häusern im Stadtgebiet aufgesucht, um unter anderem den Meldestatus und die Lebensverhältnisse dieser zu überprüfen.


17 Personen werden von der Behörde abgemeldet, da sie sich nicht mehr in Hagen aufhalten. Sofern diese im öffentlichen Leistungsbezug stehen sollten, wird das Jobcenter Leistungseinstellungen überprüfen, um möglichen Leistungsmissbrauch einzudämmen. Von drei angetroffenen, jedoch nicht gemeldeten Personen wurden Ausweisdokumente eingezogen. In diesen Fällen findet eine Echtheitsüberprüfung statt, und es erfolgt eine Abfrage im Ausländerzentralregister, ob Ausschreibungen zur Festnahme oder Beschränkungen zum Freizügigkeitsrecht vorliegen. Sofern sich herausstellt, dass alles in Ordnung ist, werden die Ausweise nach einer kurzen ausländerrechtlichen Beratung morgen wieder ausgehändigt.


Hinsichtlich vorgefundener Müllproblematiken sowie Bau- und Wohnungsmängeln erfolgen entsprechende Meldungen an die zuständigen Stellen. Des Weiteren konnte die Polizei zwei Aufenthaltsermittlungen durchführen und einen Haftbefehl vollziehen.


Seit Ende 2015 wurden 72 Kontrollen durchgeführt und dabei 619 Häuser in verschiedenen Ortsteilen mit insgesamt 17.076 gemeldeten Personen überprüft. Davon wurden 1.295 abgemeldet und 769 Ausweisdokumente von Personen eingezogen, die angetroffen wurden, jedoch nicht gemeldet sind.


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