VHS informiert über Digitalisierung der Arbeitswelt

24. Juni 2019 – Rund um die Frage „Was wird aus der Arbeit in Zeiten der Digitalisierung?“ dreht sich am Donnerstag, 27. Juni, um 19 Uhr im Kulturzentrum Pelmke, Pelmkestraße 14, ein Vortrag von Dr. Klaus Kock, Soziologe und Mitarbeiter der Sozialforschungsstelle der Technischen Universität Dortmund.


Das Wesen der Digitalisierung besteht darin, Arbeitsvorgänge mit zahlenförmigen Symbolen zu beschreiben und daraus Programme zu entwickeln, mit denen Computer die Maschinen steuern können. Bedeutet dies Unterstützung für die Arbeitenden oder lediglich Arbeitsplatzvernichtung und Fremdbestimmung? Den Unternehmen geht es in erster Linie darum, die Produktivität zu steigern und Kosten zu senken. Wo bleibt dabei die Humanisierung der Arbeit? Die Programmierung von Software entscheidet, was Maschinen erledigen und was offenbleibt für die Bearbeitung durch die Beschäftigten. Bleiben für sie nur noch Restarbeiten oder werden sie zu den Steuerleuten der Fabrik?


Dieser Vortrag ist Teil der Veranstaltungsreihe „Gegen den Strom“, welche die Volkshochschule Hagen (VHS), die Weiterbildungseinrichtung „Arbeit und Leben“, der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) sowie das Kulturzentrum Pelmke organisieren. Der Eintritt zur Veranstaltung ist frei. Weitere Informationen gibt es unter Telefon 02331/207-3538.


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