11. Hagener Demenztag im Rathaus an der Volme

25. Oktober 2019 – Rund um das Thema „Freiheitserhaltende Maßnahmen für Menschen mit Demenz“ dreht sich am Dienstag, 29. Oktober, von 9.45 bis 15 Uhr der 11. Hagener Demenztag des „netzwerk demenz“ im Rathaus an der Volme, Rathausstraße 13. Eingeladen sind Betroffene, Angehörige, Fachkräfte sowie alle interessierten Bürgerinnen und Bürger.


Nach der Begrüßung durch Hagens Bürgermeister Dr. Hans-Dieter Fischer als Schirmherr der Veranstaltung stellen sich zwei Bürgerinnen der Stadt Hagen vor, die an Demenz erkrankt sind. Anschließend sorgt Prof. Dr. Birgit Schumacher für eine Einführung in die Veranstaltung und erläutert Hintergründe rund um die Anwendung sowie Vermeidung freiheitsentziehender Maßnahmen. Im zweiten Vortrag präsentiert Gesundheits- und Krankenpfleger Jörg Burbaum praxisnahe Konzepte. Am Nachmittag folgt ein Referat von Adelheid von Spee mit dem Titel „Am liebsten würde ich....Aggressionsgefühle in der familialen Pflege“. Dabei geht es um die Perspektive auf die Gefühlsvielfalt in der Pflegebeziehung. Zum Abschluss erklären die Kriminalhauptkommissare Bettina Kleine und Thomas Roth aus dem Bereich Kriminalprävention/Opferschutz die wichtigsten Aspekte aus polizeilicher Sicht.


Während der Veranstaltung und der Mittagspause bleibt genug Zeit für Beratung sowie Information zum Thema Demenz durch die Mitglieder des Netzwerks und ein Tisch mit Fachliteratur lädt zum Stöbern ein. Bei Bedarf steht eine Betreuungsmöglichkeit für Menschen mit Demenz zur Verfügung.


Das „netzwerk demenz“ in Hagen ist ein Zusammenschluss von 22 Hagener Sozial- und Einrichtungsträgern unter dem Dach der Stadt Hagen. Seit über 14 Jahren engagieren sich die Mitglieder des Netzwerks, um Verbesserungen für Menschen mit Demenz und deren Angehörige zu erreichen und die Bürger für das Thema Demenz zu sensibilisieren.


Der Eintritt zur Veranstaltung ist wie immer frei. Weitere Informationen erhalten Interessierte beim „netzwerk demenz“ Hagen, Pflege- und Wohnberatung, Andrea Weirauch, unter Telefon 02331/207-3478.