Zwischenbilanz „Sabine“: 400 Einsatzkräfte rücken zu 39 sturmbedingten Einsätzen aus – Morgen regulärer Schulbetrieb

10. Februar 2020 – Nach einer stürmischen Nacht durch Orkantief „Sabine“ zieht die Feuerwehr der Stadt Hagen eine erste Zwischenbilanz: Bei Sturmböen bis zu 120 Stundenkilometer waren insgesamt rund 400 Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr, der Berufsfeuerwehr, des Technischen Hilfswerkes (THW) und anderer Hilfsorganisationen in ganz Hagen unterwegs. Seit gestern um 15 Uhr gab es 39 sturmbedingte Einsätze, einige davon laufen noch wie beispielsweise die Beseitigung umgestürzter Bäume auf der Fahrbahn.


Außerdem musste die Feuerwehr in der vergangenen Nacht wegen drei Ölspuren, zwei Verkehrsunfällen, zwei Containerbränden und einem ausgelösten Heimrauchmelder ausrücken. Die Autobahn 45 musste Richtung Lüdenscheid zwischen dem Hagener Kreuz und Hagen-Süd aufgrund zahlreicher umgestürzter Bäume vollgesperrt werden. Bei den Beseitigungsarbeiten vor Ort stürzte ein Baum auf das Hilfeleistungslöschfahrzeug der Wache Ost. Glücklicherweise ist niemand verletzt worden.


Bislang sind keine schwerwiegenden Schäden an städtischen Gebäuden bekannt. Der deutsche Wetterdienst hat im Laufe des Vormittags bezüglich der Unwetterwarnung Entwarnung gegeben. Da es allerdings windig und regnerisch bleibt, bittet die Stadt Hagen alle Bürgerinnen und Bürger um Vorsicht. Die Wälder und Grünanlagen in und um Hagen sollten in den kommenden Tagen auf keinen Fall betreten werden.


Ab morgen normaler Betrieb in Schulen und Kitas

An allen städtischen Schulen findet der Unterrichtsbetrieb morgen wieder regulär statt. Alle städtischen Kindertageseinrichtungen öffnen zu den gewohnten Zeiten.