Die Netzwerkpartner des neuen Stadtteilprojekts „Gemeinsam für Hagen“ im Rahmen des Programms BIWAQ knüpfen beim Auftaktworkshop in Wehringhausen Kontakte und tauschen erste Ideen aus. (Foto: Linda Kolms/Stadt Hagen)

„Gemeinsam für Hagen“ – neues Stadtteilprojekt zur Eingliederung Langzeitarbeitsloser

2. Juli 2020 – Die Integration langzeitarbeitsloser Menschen aus Altenhagen und Wehringhausen in eine Beschäftigung: Dieses Ziel verfolgen die Stadt Hagen und verschiedene Netzwerkpartner mit dem neuen Stadtteilprojekt „Gemeinsam für Hagen“ im Rahmen des Programms BIWAQ (Bildung, Wirtschaft, Arbeit im Quartier). In Wehringhausen fand jetzt ein erster Workshop statt.


Als Partnerprogramm des Städtebauförderprogramms „Soziale Stadt“ legt BIWAQ den Fokus auf benachteiligte Stadt- und Ortsteile und fördert Projekte zur Integration in Arbeit und zur Stärkung der lokalen Ökonomie. Die Stadt Hagen fördert gemeinsam mit der agentur mark, dem Caritasverband Hagen e.V. und der Diakonie Mark-Ruhr gGmbH mit dem Projekt „Gemeinsam für Hagen“ die Soziale-Stadt-Quartiere Wehringhausen und Altenhagen. Die Zielgruppe sind langzeitarbeitslose Männer und Frauen ab 27 Jahren. Das schließt auch Bewohner mit Migrationsbiografie ein, beispielsweise Neuzuwanderer aus der Europäischen Union. Das Hagener Projekt wird im Rahmen des Programms BIWAQ durch das Bundesministerium des Inneren, für Bau und Heimat und den Europäischen Sozialfonds gefördert.


In dem Auftaktworkshop in Wehringhausen wurden das Programm sowie die Netzwerkpartner vorgestellt und mit Partnern vor Ort erarbeitet, wie eine Zusammenarbeit sinnvoll gestaltet werden kann. Die Mitarbeiter des Projekts führten intensive Gespräche mit Vertretern der Volkshochschule Hagen, des Lenkungskreises Wehringhausen, der Stadtteilredaktion, des Quartiersmanagements sowie Vertretern weiterer Projekte, die bereits im Stadtteil aktiv sind. Es wurden bereits erste konkrete Aktionen, beispielsweise die Gestaltung und Bepflanzung der Blumenkübel in Wehringhausen, besprochen und Kontakte für eine mögliche Zusammenarbeit ausgetauscht. Dabei möchten die Projektmitarbeiter zum einen die Bewohner der Stadtteile erreichen, ihnen Beratungsangebote machen, bei Bedarf qualifizieren und sie bei der Arbeitssuche unterstützen. Zum anderen sollen die lokalen Unternehmen durch Beratungsangebote, digitale Vernetzung und gemeinsame Marketingaktionen gestärkt werden. Für beide Angebote schafft die Stadt mit den Projektpartnern in den Stadtteilen Altenhagen und Wehringhausen Anlaufstellen und Treffpunkte, an denen Veranstaltungen für Bürger und Unternehmen stattfinden können. Der nächste Workshop soll in ähnlicher Form in Altenhagen stattfindet.