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Die mobilen Impfteams der KV impfen zunächst Mitarbeiter und Bewohner in Senioren- und Pflegeheimen.

Impfstart in Hagen gelungen: Mobile Teams impften 234 Personen

28. Dezember 2020 - Hagens Oberbürgermeister Erik O. Schulz war persönlich zugegen, als die ersten Bewohner des BSH Seniorenzentrums gestern (27. Dezember) geimpft wurden. Die mobilen Teams der Kassenärztlichen Vereinigung Westfalen-Lippe konnten aus den 180 gelieferten Impfdosen insgesamt 234 COVID19-Impfungen gewinnen. Ab morgen werden Bewohner und Mitarbeiter in weiteren Hagener Heimen geimpft. Der Impfstoff des Herstellers Biontech/Pfizer war Sonntagmittag von einem Logistik-Unternehmen direkt in die Einrichtungen geliefert worden. Weitere größere Lieferungen sind für diese Woche sowie für den Januar angekündigt. Das Impfzentrum in der Hagener Stadthalle wird weiterhin noch nicht benötigt und bleibt geschlossen.


Wer in welcher Reihenfolge geimpft wird, entscheidet der Bund, der am 18. Dezember eine entsprechende Rechtsverordnung erlassen hat, die sich im Wesentlichen nach den Empfehlungen der Ständigen Impfkommission (STIKO) des Robert Koch-Instituts richtet. Grundsätzlich berücksichtigt die STIKO dabei, wer ein hohes Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf hat beziehungsweise einem hohen Infektionsrisiko ausgesetzt ist. Die Verordnung ist auf der Internetseite des Bundesgesundheitsministeriums zu finden.


Die Terminvergabe für das Impfzentrum, die unter der Hotline 116 117 erfolgen wird, ist noch nicht gestartet. Die Bürgerinnen und Bürger werden über den Start informiert.


Medizinisches Personal für das Impfzentrum in der Stadthalle wird ausschließlich durch die Kassenärztliche Vereinigung Westfalen Lippe (KVWL) rekrutiert. Mit der Kampagne „Oma und Opa umarmen? Mach’s möglich“ bittet die KVWL Ärzte und medizinisches Fachpersonal um Unterstützung in den Impfzentren. Über die Website der KVWL kann man sich registrieren und bewerben.


Auf der neuen Website der KV www.corona-kvwl.de finden niedergelassene Ärzte, Psychotherapeuten sowie Bürger und Patienten in Westfalen-Lippe ab sofort alle relevanten Informationen zum Umgang mit der Pandemie in der ambulanten Versorgung.


Umfangreiche Informationen rund um das Thema COVID-19-Impfung bieten das Bundesgesundheitsministerium und das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes NRW. Zudem steht auf der Website www.corona-schutzimpfung.de ein erweitertes Informationsangebot zur Verfügung, das bundeseinheitliche Informationen rund um die Schutzimpfung bereithält und kontinuierlich weiter ausgebaut wird. Hier können sowohl Bürgerinnen und Bürger als auch Fachleute einen Newsletter mit aktuellen Informationen beziehen.