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Wichtige Information zum geförderten Glasfaserausbau in Hagen: inexio ist Teil der Unternehmensgruppe Deutsche Glasfaser

16. Januar 2021 – Aus gegebenem Anlass erläutern die Stadt Hagen und die Unternehmensgruppe Deutsche Glasfaser die aktuelle Lage im geförderten Glasfaserausbau. inexio und Deutsche Glasfaser bilden mittlerweile eine gemeinsame Unternehmensgruppe. In Folge dessen haben inexio und Deutsche Glasfaser – gemeinsam mit den Fördermittelgebern – im Spätherbst 2020 entschieden, das Projekt in Hagen zukünftig unter dem Dach der Deutsche Glasfaser Unternehmensgruppe fortzuführen. Der 1. Spatenstich für das Förderprojekt fand am 15.12.2020 bereits unter dieser Flagge statt.


Das Telekommunikationsunternehmen inexio hatte sich in der Ausschreibung für den Glasfaserausbau an bisher schlecht versorgten Adressen in der Stadt Hagen durchgesetzt. Im Februar 2020 unterzeichneten daraufhin die Stadt Hagen und das Unternehmen einen sogenannten Zuwendungs- und Kooperationsvertrag zur Errichtung und zum Betrieb eines mit Bundes- und Landesmitteln geförderten Glasfasernetzes. Das Projekt umfasst rund 2.000 förderfähige Adressen in Hagen mit ca. 3.500 Haushalten. Diese können nun einen hochbreitbandigen Internetzugang erhalten. Dabei werden die Gesamtbaukosten von ca. 32 Mio. Euro im Rahmen einer Förderung der Wirtschaftlichkeitslücke mit rund 25 Mio. Euro unterstützt. Diese Mittel stammen zur Hälfte vom Bund und zur Hälfte vom Land. Den restlichen Betrag investiert die Deutsche Glasfaser Unternehmensgruppe.


Im Zeitfenster von Juni bis September 2020 hatten interessierte Hauseigentümer*Innen Gelegenheit, mit inexio entsprechende Hausanschlussverträge abzuschließen (Passiv-Anschluss). Diese sind erforderlich, um eine kostenlose Verlegung der Glasfaser auf dem jeweiligen Grundstück und die Errichtung eines sogenannten Hausübergabepunktes im jeweiligen Gebäude zu ermöglichen. Darüber hinaus war es interessierten Kund*Innen auch schon möglich, entsprechende Tarife von inexio zu buchen (Aktiv-Anschluss).


Nach der Zusammenführung von inexio und Deutsche Glasfaser wurde nunmehr entschieden, den Netzausbau, Netzbetrieb und das Produktportfolio in Zukunft unter der Flagge der Deutsche Glasfaser Unternehmensgruppe fortzusetzen - lediglich Geschäftskundenprodukte werden dabei weiterhin unter der Marke inexio vertrieben. Da eine Übertragung der bereits mit inexio geschlossenen Verträge an Deutsche Glasfaser bedauerlicherweise nicht möglich ist, hat inexio die bestehenden Hausanschlussverträge einseitig aufheben müssen.


Was bedeutet dies nun für interessierte Hauseigentümer*Innen und Mieter*Innen?

Interessierte Hausbesitzer*Innen müssen daher einen neuen Vertrag mit Deutsche Glasfaser abschließen. Dies kann nur durch die Eigentümer*Innen erfolgen. Im Rahmen des geförderten Ausbaus ist dieser Anschluss (aktiv und passiv) selbstverständlich weiterhin – und zwar während der gesamten Bauphase – für die Eigentümer*Innen kostenlos.


Deutsche Glasfaser hat ja bereits am 14. Januar ein Baubüro in Hagen eröffnet, um die Kund*Innen dazu ausführlich zu beraten. Das Büro befindet sich in der Helmholtzstraße 19 und ist donnerstags von 10 bis 13 Uhr sowie von 14 bis 17 Uhr besetzt. Aufgrund der Coronabestimmungen ist leider derzeit ausschließlich eine Beratung und kein Vertragsabschluss im Baubüro möglich.


Hauseigentümer*Innen, die sich erst nach Abschluss der Bauphase (voraussichtlich, abhängig von der weiteren Corona-Entwicklung, zum Ende 2021) für einen Hausanschluss entscheiden, müssen aufgrund des erheblich höheren baulichen Aufwandes mit entsprechenden Kostenbeteiligungen rechnen. Diese liegen - je nach Ortslage und Einzelfall – in der Regel zwischen 750 Euro und ca. 2.000 Euro Dies wird individuell geprüft.


Wichtig: Interessierte Mieter*Innen wenden sich bitte möglichst mit den vor Ort bei Ihnen hinterlegten Unterlagen zunächst an ihre Vermieter*Innen, denn ohne deren rechtzeitiges Einverständnis ist der Hausanschluss leider nicht realisierbar.


Wichtig: Interessierte Hauseigentümer*Innen, die möglicherweise bislang nicht von ihren Mieter*Innen kontaktiert wurden und/oder nicht an der jeweiligen Förderadresse wohnhaft sind, können direkt per Mail an info@deutsche-glasfaser.de weitere Informationen und Unterlagen zum Hausanschluss anfordern.


Für weitergehende technische und insbesondere vertragliche und tarifliche Informationen steht neben den Vor-Ort-Beratungsangeboten (Baubüro und Außendienstmitarbeiter) und der Website: www.deutsche-glasfaser.de/tarife unter Telefon 02861 8133 450 auch eine entsprechende Hotline von Deutsche Glasfaser zur Verfügung. Darüber hinaus wurden an den Förderadressen bereits Einladungen zum Online-Bauinfo-Abend via „Zoom-Meeting“ am Dienstag, 19. Januar, um 19 Uhr, an interessierte Hauseigentümer und Mieter verteilt (www.deutsche-glasfaser.de/foerdergebiet-hagen ; Meeting-ID: 967-8105-3150).


Welche Adressen im Rahmen des Glasfaserprojektes ausgebaut werden und insbesondere häufig gestellte grundsätzliche Fragen und Antworten zum geförderten Breitbandausbau, können hier nachgelesen werden. Dort wird auch fortlaufend über den Projektfortschritt informiert.


Unternehmensgruppe Deutsche Glasfaser

Die Unternehmensgruppe Deutsche Glasfaser plant, baut und betreibt hauptsächlich anbieteroffene Glasfaser-Direktanschlüsse für Privathaushalte und Unternehmen. Sie engagiert sich bundesweit privatwirtschaftlich für die Breitbandversorgung ländlicher Regionen. Mit innovativen Planungs- und Bauverfahren realisiert Deutsche Glasfaser in enger Kooperation mit den Kommunen FTTH-Netzanschlüsse schnell und kosteneffizient – auch im Rahmen bestehender Förderprogramme für den flächendeckenden Breitbandausbau. 2020 gründeten die erfahrenen Glasfaserinvestoren EQT und OMERS als Eigentümer die Unternehmensgruppe durch einen Zusammenschluss der Netzanbieter inexio und Deutsche Glasfaser. Mit einem verfügbaren Gesamtinvestitionsvolumen von 7 Milliarden Euro sollen so mittelfristig 6 Millionen Glasfaseranschlüsse deutschlandweit ausgebaut werden. Deutsche Glasfaser ist als FTTH-Anbieter mit den meisten Vertragskunden marktführend in Deutschland. Mehr Infos auf der Internetseite.


Hier finden Sie Fragen und Antworten zum geförderten Breitbandausbau durch Deutsche Glasfaser.