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Erstmals Hinweise auf südafrikanische Virusmutation in Hagen

23. Februar 2021 – In Zusammenhang mit einem Reiserückkehrer aus Sansibar gibt es erste Hinweise auf die sogenannte südafrikanische Virusvariante B.1.351 in Hagen. Im Rahmen des Infektionsschutzes hat das Gesundheitsamt der Stadt Hagen die direkten Kontaktpersonen des Infizierten identifiziert und getestet. Bei der variantenspezifischen PCR-Testung gab es schließlich einen weiteren Hinweis auf die südafrikanische Virusvariante B.1.351. Die Hinweise werden zurzeit noch per Sequenzierung überprüft. Beide betroffenen Personen stehen in engem Austausch mit dem Gesundheitsamt und befinden sich in Isolation.


Gesundheitsamt kennt alle Kontaktpersonen

Das Gesundheitsamt hat alle Kontaktpersonen identifiziert, getestet und Quarantäne angewiesen. „Zusätzlich haben wir alle Kontakte der Kontaktpersonen ebenfalls in Quarantäne geschickt. Da wir die Kontakte schnell ausfindig machen konnten, hoffen wir, dass sich die südafrikanische Variante in Hagen nicht weiterverbreitet“, sagt Antje Funke, Bereichsleiterin des Gesundheitsamtes. „Unsere konsequente Teststrategie kommt der Eindämmung zugute.“


Was ist die Virusvariante B.1.351?

Die Virusvariante B.1.351 wurde erstmals in Südafrika festgestellt. Wie die britische Virusvariante ist sie seit Dezember 2020 bekannt. Das Robert Koch-Institut geht davon aus, dass die südafrikanische Variante ebenfalls ansteckender ist, als andere bekannte Varianten.


Das Gesundheitsamt hat bereits das Landeszentrum Gesundheit Nordrhein-Westfalen und die Bezirksregierung Arnsberg über die Fälle der Virusvariante in Hagen informiert.