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Impfungen auch an Ostern: Zusätzliche Termine kurzfristig online buchbar

30. März 2021 – Kann ich mich gegen das Coronavirus impfen lassen? Eine Frage, welche sich viele Bürgerinnen und Bürger stellen, um damit einen Beitrag zur Bekämpfung der Pandemie zu leisten. In dem Zusammenhang weist die Stadt Hagen darauf hin, dass im Impfzentrum in der Stadthalle noch sehr kurzfristig Termine zu bekommen sind und auch an den kommenden Osterfeiertagen geimpft wird. Da im Hagener Impfzentrum die Impfungen unter anderem bei den berechtigten Berufsgruppen schneller verlaufen sind, stehen über Ostern zusätzliche Impftermine zur Verfügung. Um die Impfung der Bevölkerung zu beschleunigen, sollten alle an einer Impfung Interessierten nachgucken, ob sie einen Termin buchen können. So sind ab sofort für Personen ab 78 Jahren Impftermine über www.terminland.de/impfzentrum-hagen möglich.


Über den angegebenen Link erfahren Interessierte, für welche weiteren Gruppen Impfungen möglich sind. Hierzu gehören:

  • Ambulant tätige Personen in medizinischem Bereich mit regelmäßigem Patientenkontakt - wie (Zahn-) Ärzte, Praxispersonal, Heilmittelerbringer, Hebammen, Personen die im öffentlichen Gesundheitsdienst tätig sind, Personal der Blut- und Plasmaspende (Arbeitgeberbescheinigung nötig)
  • Mitarbeiter im ambulanten Pflegedienst, Tagespflege, vollstationäre Pflege, (Arbeitgeberbescheinigung nötig)
  • Personen, die regelmäßig in vollstationären Einrichtungen, oder der ambulanten Pflege tätig sind - wie Betreuungsrichter/-innen sowie Rechtspfleger/-innen im Sinne von Betreuungsrechtspfleger/-innen, Prüf- und Begutachtungskräfte insbesondere der Medizinischen Dienste, Personal von Hilfsmittel-/Homecare-Diensten und Sanitätshäusern, Fußpfleger/-innen, Frisörinnen u. Frisöre, Seelsorger/-innen, etc. (Bescheinigung der Einrichtung nötig)
  • Chronisch Erkrankte mit Wohnsitz Hagen der STIKO-Prioritäten, die eine Impfung mit hoher Priorität zur Folge haben. Hierzu zählen Erkrankungen nach §3 Abs. 1 Nr. 2 CoronaImpfV (Attest vom Arzt notwendig, in dem diese Priorität bescheinigt wird)
  • Personen, deren Impfberechtigung vom Gesundheitsamt bestätigt werden (Bescheinigung vom Gesundheitsamt notwendig)
  • Beschäftigte in Kindertagesstätten, Grundschulen, Förderschulen und Kindertagespflege - sowie Personen, die regelmäßig in diesen Einrichtungen tätig sind (Bescheinigung der Einrichtungsleitung notwendig)
  • Personen aus (teil-)stationären Einrichtungen der Eingliederungshilfe u. Werkstätten für behinderte Menschen (Bescheinigung der Einrichtungsleitung notwendig)
  • Polizisten mit einem hohen Infektionsrisiko durch regelmäßigen Bürgerkontakt (Dienstausweis notwendig)
  • Mitarbeiter in Impf- und Testzentren (Bescheinigung des Zentrums notwendig)
  • bis zu zwei Kontaktpersonen von Schwangeren, Wohnort der Schwangeren Hagen (Bescheinigung des Gynäkologen - Muster auf www.hagen.de)

Bei Einrichtungen und Praxen gilt grundsätzlich der Ort der Betriebsstätte und somit nur Einrichtungen und Praxen aus Hagen.


Des Weiteren können schwer Vorerkrankte, die sich mit ihrer Erkrankung nicht in der Impfverordnung wiederfinden und bei denen nach ärztlicher Beurteilung im Einzelfall ein sehr hohes oder hohes Risiko für einen schweren oder tödlichen Krankheitsverlauf nach einer Infektion mit dem Coronavirus besteht, einen Antrag auf Einzelfallentscheidung beim Gesundheitsamt stellen. Für den Antrag steht ein Online-Formular unter „Wichtige Downloads“ auf www.hagen.de/corona zur Verfügung.