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Impfdurchbrüche: Coronaschutzimpfung schützt vor schweren Krankheitsverläufen

29. Juli 2021 – Bei zwölf mit dem Coronavirus infizierten Personen kam es zu einem so genannten Impfdurchbruch. Ein Impfdurchbruch bedeutet, dass die infizierte Person vollständig (das heißt zweimal mit einem Zweifachimpfstoff beziehungsweise einmal mittels Einmalimpfstoff) geimpft wurde und sich zu einem späteren Zeitpunkt mit dem Coronavirus infiziert hat. Zehn der zwölf betroffenen Personen sind asymptomatisch. „Bei einem geringen Anteil vollständig geimpfter Personen kann das Virus nachweisbar sein, ohne dass man weiß, wie viele die Infektion weitergeben. Deshalb ist es weiterhin wichtig, die bekannten Hygieneregeln einzuhalten“, sagt Dr. Anjali Scholten, Leiterin des Gesundheitsamtes der Stadt Hagen. „Der hohe Anteil der Personen mit einem Impfdurchbruch, die keine Symptome aufweisen, zeigt, dass die Coronaschutzimpfung vor einem schweren Krankheitsverlauf schützt.“


Impfdurchbrüche treten selten auf. „Hagen ist auf einem sehr guten Weg zum Erlangen der stadtweiten Herdenimmunität, jedoch ist zum jetzigen Zeitpunkt die Wahrscheinlichkeit gegeben, dass eine nicht geimpfte Person auf eine geimpfte Person trifft, weshalb die Gefahr der Ausbreitung weiterhin groß ist“, so Scholten. Daher appelliert das Gesundheitsamt dringend, dass sich alle (geimpfte, nicht vollständig geimpfte und nicht geimpfte) Hagenerinnen und Hagener weiterhin an die bekannten Hygieneregeln halten und sich direkt nach einer Reise sowie nach fünf bis zehn Tagen per Schnelltest testen lassen. Eine Übersicht, welche Einrichtungen in Hagen Schnelltests durchführen, finden Interessierte unter www.hagen-testet.de.