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Bundestagswahl 2021: Briefwahl so beliebt wie nie zuvor

13. September 2021 – 34.000 Hagenerinnen und Hagener geben bereits in diesem Jahr bei der Bundestagswahl am Sonntag, 26. September, ihre Stimme per Briefwahl ab. Zum Vergleich: Vor vier Jahren lag die Zahl bei insgesamt 26.000 Anträgen. Damit ist die Briefwahl bei den rund 128.000 wahlberechtigten Hagenerinnen und Hagenern, die seit Montag, 16. August, von der Stadt Hagen per Wahlbenachrichtigungsbrief über die anstehenden Bundestagswahlen informiert wurden, so beliebt wie nie zuvor.


Wahlunterlagen einfach online beantragen

Eine Beantragung der Wahlunterlagen ist weiterhin möglich. Postalische Anträge sollten jedoch zeitnah erfolgen, damit die Unterlagen pünktlich zur Stimmzählung vorliegen. Eine schnellere Alternative bietet die Beantragung der Wahlunterlagen über den Online-Briefwahlantrag. Unter https://briefwahl.hagen.de/hagen oder über den entsprechenden QR-Code auf der Wahlbenachrichtigung können Hagener Bürgerinnen und Bürger ihre Unterlagen bequem online anfordern. Auch per E-Mail an briefwahl@stadt-hagen.de, per Brief an die Adresse Stadt Hagen, Briefwahlbüro, 58064 Hagen, oder per Fax an 02331/207-2424 ist eine Beantragung der Briefwahl möglich. Wer seine Unterlagen persönlich oder schriftlich anfordern möchte, kann dies mit Hilfe der Wahlbenachrichtigung machen. Auf der Rückseite befindet sich bereits ein Vordruck, der zur Beantragung ausgefüllt zurückgesendet werden kann. Die Schriftform gilt auch durch Fax oder E-Mail als gewahrt. Wichtig: Eine telefonische Antragstellung ist nicht möglich.


Folgende Angaben sind bei jedem Antrag erforderlich:

  • Familienname
  • Vorname(n)
  • Geburtsdatum und
  • Wohnanschrift (Straße, Hausnummer, Postleitzahl, Ort).

Wer den Antrag für eine andere Person stellt, muss eine schriftliche Vollmacht vorlegen. Eine Beantragung ist daher in diesem Fall nur persönlich oder schriftlich, nicht aber elektronisch möglich. Wahlberechtigte mit Behinderungen können sich bei der Antragstellung von einer anderen Person helfen lassen.


Coronaschutzmaßnahmen vor Ort

Die Bundestagswahl findet, ähnlich wie die Kommunalwahl im vergangenen Jahr, unter den Einschränkungen der Corona-Pandemie statt. Die Ständige Impfkommission (STIKO) empfiehlt auch nach einer vollständigen Impfung die allgemein empfohlenen Schutzmaßnahmen einzuhalten. Hierzu zählen die Maskenpflicht, die Einhaltung von Hygieneregeln, das Abstandhalten und regelmäßiges Lüften im Wahllokal. Diese Maßnahmen haben sich bereits bei den Kommunalwahlen im vergangenen Jahr bewährt.


Eine ausreichende Bereitstellung von Handdesinfektionsmittel in den Wahllokalen ist gewährleistet. Die Wahlräume werden coronakonform aufgebaut und während des Wahltags regelmäßig gelüftet, damit sowohl Wählende als auch Wahlhelfende geschützt werden. Alle Bürgerinnen und Bürger werden gebeten, nach Möglichkeit einen eigenen Kugelschreiber mitzubringen. Im Wahllokal ist die Einhaltung eines Mindestabstands von 1,5 Metern zu anderen Personen zu beachten. Als Unterstützung wird es in den Wahllokalen Bodenmarkierungen und Wegekonzepte geben. Eine maximale Anzahl von Personen pro Wahllokal wird vor Ort angegeben, maßgeblich dafür ist die Größe des Raumes.


In den Wahlräumen und auf den Zuwegen sollte darauf geachtet werden, dass laut der Coronaschutzverordnung die generelle Maskenpflicht besteht. Alle Wählenden werden im Interesse und zum Schutze anderer darum gebeten, vor dem Wahllokal und während der Stimmabgabe eine Maske zu tragen. Stimmberechtigte Personen, die aus gesundheitlichen Gründen keine medizinische Maske tragen können, müssen diese Ausnahme von der Maskenpflicht durch ein ärztliches Attest vor Ort nachweisen. Ein begrenztes Kontingent an Ersatzmasken kann im Wahllokal bereitgestellt werden. Die Stimmabgabe im Wahlraum unterliegt nicht der 3G-Regelung.